Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Biontech, US09075V1026

HELSINKI - Sechs Länder der Europäischen Union haben sich bei der EU-Kommission besorgt über die gemeldeten Lieferverspätungen des Corona-Impfstoffs von Pfizer und Biontech gezeigt.

15.01.2021 - 17:23:27

Sechs EU-Länder beunruhigt wegen Lieferproblemen bei Pfizer-Impfstoff. Dänemark, Finnland, Schweden und die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen appellierten am Freitag in einem gemeinsamen Schreiben an EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides, die EU-Kommission solle sicherstellen, dass die Impfstoffproduktion von Pfizer und Biontech effektiv sei und die Impfstoffchargen schnell geliefert würden. Das teilte die finnische Regierung am späten Nachmittag mit.

Die Kommission müsse alles daran setzen, dass die Impfstoffproduktion von Biontech/Pfizer gesteigert und die Verteilung der Chargen gemäß dem EU-Kaufvertrag und den Bestellungen der Mitgliedstaaten gewährleistet sei, hieß es von den Finnen. In dem Schreiben bringen Minister der sechs Länder demnach ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck, dass Pfizer den EU-Staaten am Donnerstag plötzlich mitgeteilt habe, dass die Länder im Januar und Februar deutlich geringere Impfstoffmengen als versprochen bekommen sollten.

Pfizer hatte am Freitag selbst mitgeteilt, mit einer Einschränkung der Corona-Impfstoff-Lieferungen in Europa in den kommenden Wochen zu rechnen. Maßnahmen zur Erhöhung der Produktion im Werk in Puurs in Belgien würden sich "vorübergehend auf die Lieferungen von Ende Januar bis Anfang Februar auswirken". Das Bundesgesundheitsministerium in Berlin teilte mit, Pfizer könne in den kommenden drei bis vier Wochen die bereits zugesagte Menge an Corona-Impfstoff nicht liefern. Unklar war zunächst, wie groß die Mengen sind, die nun vorerst nicht zur Verfügung stehen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Australien sauer, Italien wirbt um Verständnis. Die Regierung des Empfängerlands Australien äußerte sich am Freitag enttäuscht. Im Europaparlament gibt es Sorge, dass nun der globale Streit um Impfstoff eskaliert. Frankreich unterstützt Rom hingegen, ebenso wie die EU-Kommission. Es könne weiter Corona-Impfstoff aus der EU ausgeführt werden, sofern die Hersteller gleichzeitig ihre EU-Lieferpflichten erfüllten, sagte ein Sprecher. BRÜSSEL/ROM - Italien hat mit dem Exportstopp für Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca Kritik ausgelöst. (Boerse, 05.03.2021 - 16:10) weiterlesen...

POLITIK: 'Wir blockieren': Paris begrüßt Impfstoff-Lieferstopp für Australien. "Das zeigt, dass wir als Europäer fähig sind, nicht naiv zu sein und unsere Interessen zu verteidigen", sagte Europa-Staatssekretär Clément Beaune am Freitag im Sender RTL France. PARIS - Frankreich begrüßt den europäischen Lieferstopp von Corona-Impfstoff für Australien. (Boerse, 05.03.2021 - 10:53) weiterlesen...

Entwicklerin von Uni Oxford für Astrazeneca-Impfstoff ausgezeichnet. Die Royal Society of Arts verleiht der Immunologin die Albert-Medaille, die vor Gilbert bereits historische Größen wie Stephen Hawking, Marie Curie oder Winston Churchill erhalten haben. "Die Albert-Medaille zelebriert die Innovativsten, und der Oxford-Impfstoff ist ein großer Triumph für britische Kreativität, Forschung und Entwicklung", sagte der Chef der Royal Society of Arts, Matthew Taylor, laut einer Mitteilung von Freitag. Die Uni Oxford und das Unternehmen Astrazeneca hatten den Impfstoff gemeinsam entwickelt. OXFORD - Die federführende Entwicklerin des Astrazeneca -Impfstoffs, Sarah Gilbert, erhält für ihren Beitrag zum Allgemeinwohl eine wichtige Auszeichnung. (Boerse, 05.03.2021 - 06:14) weiterlesen...

Laumann: Gut zwei Millionen Geimpfte in NRW bis April. Mit der Freigabe des Impfstoffs von Astrazeneca als Erst- und Zweitimpfungen verabreicht werden. Ende März solle die Impfung chronisch Kranker durch Hausärzte beginnen. KÖLN/DÜSSELDORF - Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann rechnet bis April mit gut zwei Millionen Erstimpfungen in Nordrhein-Westfalen. (Boerse, 04.03.2021 - 20:09) weiterlesen...

Corona-Allianz in Israel - Kurz und Frederiksen bei Netanjahu. Um über Möglichkeiten einer engeren Kooperation bei Impfstoffforschung und -produktion zu sprechen, reisen der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz und die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Donnerstag zu Regierungschef Benjamin Netanjahu nach Israel. Statements vor der Presse sind gegen 16.00 Uhr (MEZ) geplant. KOPENHAGEN/WIEN - Die deutschen Nachbarländer Österreich und Dänemark wollen beim langfristigen Ringen um mehr Corona-Impfstoffe enger mit Israel zusammenarbeiten. (Boerse, 04.03.2021 - 06:33) weiterlesen...

Merkel sieht beim Impfen 'Steigerungspotenzial'. "Wir glauben, dass wir hier noch Steigerungspotenzial haben", sagte Merkel nach einer Bund-Länder-Runde zur Corona-Lage am späten Mittwoch in Berlin. Die Impfungen würden deutlich forciert. "Wir wissen, dass wir auch in einem Wettlauf gegen die Zeit sind", so die Kanzlerin. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine deutliche Beschleunigung der Corona-Impfkampagne angekündigt. (Wirtschaft, 04.03.2021 - 04:41) weiterlesen...