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Vermischtes, NAKO Gesundheitsstudie

Heidelberg - Nach einer Zwischenauswertung der ersten 100.000 Datensätze haben über 17% aller Teilnehmer*innen einen Migrationshintergrund.

10.07.2019 - 13:06:30

Anteil der Migranten in der NAKO Gesundheitsstudie: erste Auswertungen. "Die nähere Betrachtung der Teilnehmer*innen der NAKO Gesundheitsstudie bestätigt, dass Deutschland längst ein Einwanderungsland ist", so Prof. Dr.

Heidelberg - Nach einer Zwischenauswertung der ersten 100.000 Datensätze haben über 17% aller Teilnehmer*innen einen Migrationshintergrund. "Die nähere Betrachtung der Teilnehmer*innen der NAKO Gesundheitsstudie bestätigt, dass Deutschland längst ein Einwanderungsland ist", so Prof. Dr. Heiko Becher, Direktor Instituts für medizinische Biometrie und Epidemiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. "Dieses Zwischenergebnis der Studie entspricht fast dem Anteil der Migranten in der Gesamtbevölkerung Deutschlands". Die Teilnehmer*innen stammen aus 150 verschiedenen Ländern, was drei Viertel aller Länder der Welt entspricht. "Beispielsweise sind 575 Personen in einem von 43 Ländern Afrikas geboren. Damit deckt die NAKO 75% aller afrikanischen Länder ab", fügt der Epidemiologe hinzu. Als größte Migrantengruppe mit 1.700 Teilnehmer*innen nahmen die Aussiedler und Spätaussiedler, die zum größten Teil nach der Wende aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland übersiedelten, an der Studie teil. Die nächst häufigste Gruppe mit 1.400 Personen sind Teilnehmer*innen, die selbst oder deren Eltern aus der Türkei stammen.

"Die NAKO ist de facto eine multi-ethnische Kohorte und spiegelt die Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland wider", fasst Prof. Becher zusammen.

Die NAKO Wissenschaftler*innen versprechen sich aus den NAKO Datensätzen eine Antwort auf viele Fragen. "Die Größe der Studie wird zukünftig separate Analysen von Migrantengruppen erlauben und beispielsweise Aussagen darüber ermöglichen, wie gut die gesamte Bevölkerung medizinische Versorgungsleistungen in Anspruch nimmt." "Wir freuen uns sehr, dass die NAKO auch bei Einwohnern mit Migrationshintergrund so gut aufgenommen wird. Wir werden über die nächsten Jahre hinweg die Entwicklung von Risikofaktorprofilen bei Migrant*innen und mögliche Unterscheide bei der Entstehung von chronischen Erkrankungen beschreiben können." stellt Prof. Dr. Annette Peters, NAKO Vorstandsvorsitzende, fest.

Hintergrund NAKO Gesundheitsstudie:

Seit 2014 werden in der NAKO Gesundheitsstudie zufällig aus den Melderegistern gezogene Männer und Frauen zwischen 20 und 69 Jahren bundesweit in 18 Studienzentren medizinisch untersucht und nach ihren Lebensumständen befragt. Ziel ist es, chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Infektionen und Depression genauer zu erforschen, um Prävention, Früherkennung und Behandlung dieser in der Bevölkerung weit verbreiteten Krankheiten zu verbessern. Das multizentrische Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, den beteiligten Ländern und der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert. 200.000 Personen (davon 30.000 an der zusätzlichen einstündigen MRT-Ganzkörperuntersuchung) haben an der NAKO Studie teilgenommen. Zur Zeit werden die Teilnehmer*innen zur Folgeuntersuchung eingeladen.

Für die NAKO Gesundheitsstudie engagieren sich als folgende Botschafter*innen bundesweit: die Handball-Profi-Mannschaft Rhein-Neckar-Löwen, die Schauspielerin Marion Kracht, der deutsch-russischer Autor Wladimir Kaminier, die Krimiautorin Elisabeth Herrmann und Prof. Dr. Tim Meyer, einer der Mannschaftsärzte der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Auf lokaler Ebene sind NAKO Testimonials u. a der Talk- und Showmaster Frank Elstner und der Nobelpreisträger Prof. Dr. Harald zur Hausen. Weitere Informationen unter www.nako.de.

OTS: NAKO Gesundheitsstudie newsroom: http://www.presseportal.de/nr/116584 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_116584.rss2

Pressekontakt: Ansprechpartnerin für die Presse: Glorianna Bisognin-Nechwatal NAKO Geschäftsstelle Projektkommunikation Telefon: 06221- 42620-61 E-Mail: presse@nako.de www.nako.de

@ presseportal.de