Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Japan, Deutschland

HANOI - US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat auf ihrer Südostasienreise erneut China scharf kritisiert.

25.08.2021 - 10:09:27

US-Vizepräsidentin Harris kritisiert in Asien abermals China scharf. Bei einem Treffen mit dem vietnamesischen Staatspräsidenten Nguyen Xuan Phuc forderte sie am Mittwoch die Regierung in Hanoi auf, enger mit den USA zusammenzuarbeiten, um vereint auf Pekings Auftreten im Streit um Gebiete im rohstoffreichen Südchinesischen Meer zu reagieren. Dabei warf sie der chinesischen Führung "Mobbing" und "übermäßige maritime Ansprüche" vor.

"Wir müssen Wege finden, um Druck auszuüben und den Druck weiter zu erhöhen, damit Peking sich an das Seerechtsabkommen der Vereinten Nationen hält", sagte Harris. Am Dienstag hatte sie in Singapur bereits erklärt, die Volksrepublik setze Mittel wie "Nötigung" und "Einschüchterung" ein, um seine rechtswidrigen Ansprüche durchzusetzen. Diese Aktionen bedrohten "die regelbasierte Ordnung und die Souveränität von Nationen", warnte Harris.

China beansprucht 90 Prozent des 3,5 Millionen Quadratmeter großen Gebietes, darunter Inseln und Riffe, die teils mehr als 1000 Kilometer von der chinesischen Küste entfernt liegen. Das Land hat dort künstliche Inseln aufgeschüttet, um seine Ansprüche zu untermauern. Dies betrifft auch Gebiete, die andere Länder wie Brunei, Indonesien, Malaysia, die Philippinen und Vietnam für sich reklamieren. In der Region werden große Erdöl- und Erdgasvorkommen vermutet.

Harris bleibt noch bis Donnerstag in Vietnam. In dem kommunistischen Land stehen vor allem Treffen mit hochrangigen Regierungsvertretern auf dem Programm. Ein wichtiges Thema ist dabei auch die Corona-Pandemie. Harris kündigte an, die USA würden dem Land eine weitere Million Dosen des Biontech/Pfizer-Impfstoffs schenken und damit die Zahl auf sechs Millionen Dosen erhöhen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Japan hebt monatelangen Corona-Notstand auf. TOKIO - Japan wird den Corona-Notstand zum Monatsende aufheben. Das kündigte der scheidende Ministerpräsident Yoshihide Suga am Dienstag an. Nach dem planmäßigen Ende der Maßnahmen am 30. September steht erstmals seit Anfang April keine Region des Inselreiches mehr unter Notstand oder Quasi-Notstand. Die Zahl der Neuinfektionen sowie der Patienten mit schweren Symptomen habe dramatisch abgenommen, sagte Suga im Parlament. Japan hebt monatelangen Corona-Notstand auf (Wirtschaft, 28.09.2021 - 09:15) weiterlesen...

Aktien Asien/Pazifik: Hang Seng mit neuerlichem Erholungsversuch. In Japan und Festlandchina zeigten die wichtigsten Indizes per saldo kaum Bewegung, in Hongkong freuten sich die Anleger dagegen über eine deutliche Erholung. TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY - An den asiatischen Börsen hat es auch am Dienstag keinen klaren Trend gegeben. (Boerse, 28.09.2021 - 08:48) weiterlesen...

Südkorea: Nordkorea feuert Kurzstreckenrakete ab. Die Rakete sei von der Provinz Chagang an der Grenze zu China abgeschossen worden und in Richtung Japanisches Meer (koreanisch: Ostmeer) geflogen, teilte der Generalstab in Südkorea am Dienstag mit. Unklar war demnach zunächst, wie weit sie flog und um welchen Raketentyp es sich handelte. Südkoreas Nationaler Sicherheitsrat äußerte sein Bedauern wegen des erneuten Raketentests durch das Nachbarland. SEOUL/NEW YORK - Die selbst erklärte Atommacht Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs eine Kurzstreckenrakete ins offene Meer abgefeuert. (Wirtschaft, 28.09.2021 - 05:58) weiterlesen...

Aktien Asien/Pazifik: Leichte Gewinne zum Wochenstart. Der Tokioter Leitindex Nikkei-225 bildete mit nahezu unverändertem Schluss bei 30 240 Punkten die Ausnahme. TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY - Die meisten asiatischen Börsen sind mit leichten Gewinnen in die neue Woche gestartet. (Boerse, 27.09.2021 - 08:43) weiterlesen...

USA setzen mit Verbündeten auf Indopazifik - Sorge wegen Rolle Chinas. "Als wir uns vor sechs Monaten trafen, gingen wir konkrete Verpflichtungen ein, um unsere gemeinsame und positive Agenda für einen freien und offenen Indopazifik-Raum voranzubringen", sagte Biden am Freitag zu Beginn des Treffens. "Heute kann ich mit Stolz sagen, dass wir ausgezeichnete Fortschritte machen." Mit Indopazifik ist eine Region vom Indischen bis zum Pazifischen Ozean gemeint. Die USA und andere Staaten sind besorgt über Chinas Handelspraktiken und den chinesischen Expansionsdrang im Indopazifik. WASHINGTON - Die USA, Indien, Australien und Japan wollen ihr Engagement im Indopazifik ausbauen und damit China die Stirn bieten. (Wirtschaft, 24.09.2021 - 21:38) weiterlesen...

Biden sieht 'neues Kapitel' in den Beziehungen zu Indien. "(Wir) stellen uns gemeinsam einigen der schwierigsten Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt, angefangen mit der gemeinsamen Verpflichtung, die Corona-Pandemie zu beenden", sagte Biden bei einem Treffen mit Indiens Premierminister Narendra Modi am Freitag im Weißen Haus in Washington. Er sei überzeugt, dass unter Bidens Führung das Verhältnis der beiden Staaten noch enger werde, sagte Modi. Im Anschluss an das gemeinsame Treffen stand ein Gipfeltreffen der Regierungschefs aus Japan, Australien und Indien im Weißen Haus an. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden will ein "neues Kapitel" in den Beziehungen zu Indien aufschlagen. (Wirtschaft, 24.09.2021 - 20:19) weiterlesen...