Tourismus, Einzelhandel

HANNOVER - Vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Covid-Infektion genesen, wird von Mittwoch an vielerorts in Niedersachsen nicht mehr ausreichen.

01.12.2021 - 06:34:03

2G-plus-Regel kommt in weiten Teilen Niedersachsens. Für viele Bereiche des öffentlichen Lebens ist laut Landesregierung zusätzlich ein negativer Test notwendig. Das gilt etwa für Innenbereiche in Restaurants, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen im Innenraum, Hotels oder körpernahe Dienstleistungen, also etwa Friseure oder Kosmetikstudios. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren müssen sich in der Regel nicht zusätzlich testen, weil sie das in ihrem Schulalltag bereits oft machen.

Ähnlich wie bei 2G (also nur vollständig geimpft oder genesen), werden somit nicht geimpfte Menschen in vielen Bereichen keinen Zutritt bekommen. In wenigen Landkreisen im Bundesland ist 2G plus aufgrund der Corona-Infektionslage noch nicht erreicht. Dies muss allerdings nicht zwingend heißen, dass diese Regionen nicht auch schärfere Maßnahmen verhängen.

Das negative Ergebnis bei einem Corona-Schnelltest darf maximal 24 Stunden alt sein, bei einem als zuverlässiger geltenden PCR-Test maximal 48 Stunden. PCR-Tests müssen jedoch vielfach selbst bezahlt werden. Einen Test zu Hause selbst machen und mitbringen, reicht nicht aus.

Die Corona-Schnelltests sind kostenlos. Laut Gesundheitsministerium gibt es bundesweit keine Begrenzung auf die Anzahl der Tests. Menschen können sich bei Bedarf also jeden Tag testen lassen.

Nach der greifenden Corona-Warnstufe 2 könnte es nach Einschätzung von Gesundheitsministerin Daniela Behrens möglicherweise bald auch zur zusätzlich verschärften Warnstufe 3 kommen. Wann genau dies geschehen würde, sei derzeit angesichts der Infektionsdynamik aber schwer zu sagen, erklärte die SPD-Politikerin am Dienstag.

In der Warnstufe 3 sollen laut Behrens Veranstaltungen mit mehr als 5000 Menschen im Außenbereich sowie 2500 Menschen im Innenbereich untersagt werden. Dann halte es die Landesregierung ebenfalls für geboten, Weihnachtsmärkte nicht mehr zuzulassen. "Diskotheken und Bars würden wir in der Warnstufe 3 schließen", sagte Behrens. Kontaktbeschränkungen für nicht geimpfte Menschen sollen dann ebenfalls folgen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

ROUNDUP 2/WHO-Chef: Akutphase der Pandemie kann in diesem Jahr beendet werden (Zitat ergänzt) (Wirtschaft, 24.01.2022 - 18:28) weiterlesen...

Union fordert Aufbau eines Impfregisters. "Wenn wir jetzt nicht anfangen, wann dann", sagte der Fraktionsvize im Bundestag, Sepp Müller (CDU), am Montag. Damit könne man dann auch einfache Impfangebote ausbauen, etwa durch direkte Anschreiben oder verpflichtende Beratungsgespräche für Menschen aus Risikogruppen. Ein Register sei auch unabhängig davon wichtig, wie die Frage einer allgemeinen Impfpflicht beantwortet werde. BERLIN - In der Debatte um mehr Schub für die Corona-Impfungen fordert die Union die zügige Einrichtung eines Impfregisters. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 18:03) weiterlesen...

Biden berät sich in Ukraine-Konflikt mit europäischen Verbündeten. Das Gespräch um 15.00 Uhr (Ortszeit/21.00 Uhr MEZ) sei Teil der "engen Konsultation und Koordinierung mit unseren transatlantischen Verbündeten und Partnern als Reaktion auf Russlands militärische Aufrüstung an den Grenzen der Ukraine", teilte das Weiße Haus mit. An der Schaltkonferenz würden Bundeskanzler Olaf Scholz, der französische Präsident Emmanuel Macron, der italienische Regierungschef Mario Draghi, der polnische Präsident Andrzej Duda, der britische Premierminister Boris Johnson, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel teilnehmen. WASHINGTON - Im Ukraine-Konflikt will sich US-Präsident Joe Biden am Montag in einer gesicherten Videoschalte mit europäischen Verbündeten beraten. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 18:02) weiterlesen...

Estland will Ukraine Waffen geben - Bundesregierung prüft Zustimmung. Diese ist erforderlich, weil die Haubitzen aus DDR-Altbeständen mit Auflagen zunächst an Finnland verkauft und dann später von dort an Estland gegeben worden waren. "Es ist bisher keine Entscheidung dazu getroffen worden", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Montag in Berlin. Es gehe "in diesem Fall nicht um deutsche Waffenlieferungen, sondern um Waffenlieferungen aus Estland", so Hoffmann weiter. Die Entscheidung stehe noch aus. BERLIN - Die Bundesregierung prüft eine von Estland beantragte Genehmigung für eine Waffenlieferung an die Ukraine. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 17:56) weiterlesen...

Steinmeier: Gewaltsame Corona-Proteste gefährden sozialen Frieden. "Jede gewaltsame Eskalation ist eine zu viel. Denn es geht nicht nur um die Missachtung von Versammlungsrecht oder Hygieneregeln", sagte Steinmeier am Montag in Berlin. "Es geht um die Missachtung des sozialen Friedens in unserem Land. BERLIN - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sieht in den gewaltsamen Protesten gegen die staatliche Corona-Politik eine Gefahr für den sozialen Frieden in Deutschland. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 17:49) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/Ukraine-Krise: Nato erhöht Militärpräsenz - Vorwürfe aus Russland. Die Nato bestätigte am Montag Überlegungen der USA zu einer Truppenaufstockung in Bündnisstaaten in Osteuropa. Zudem schicken mehrere Mitgliedstaaten Schiffe und Militärflugzeuge in Richtung Osten, wie das Bündnis in Brüssel mitteilte. Die Außenminister der 27 EU-Staaten stellten der Ukraine Unterstützung bei der Militärausbildung in Aussicht. Russland machte den Westen für die erhöhten Spannungen in dem seit Jahren schwelenden Konflikt mit dem Nachbarland Ukraine verantwortlich. MOSKAU/BRÜSSEL - Im Ukraine-Konflikt nehmen die Spannungen zwischen Russland und dem Westen mit Nato, USA und EU weiter massiv zu. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 17:47) weiterlesen...