Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Versorger

HANNOVER - Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) fordert einen naturverträglichen Ausbau der Windenergie in Nord- und Ostsee und schlägt dazu eine Ausbaugrenze von 15 Gigawatt vor.

23.06.2021 - 15:34:29

BUND fordert Ausbau-Grenze für Offshore-Windenergie von 15 Gigawatt. Damit tritt der BUND den bisherigen Ausbauplänen der Bundesregierung entgegen, die schrittweise einen Ausbau bis zum Jahr 2040 auf 40 Gigawatt anpeilt. "Wir sind ganz klar anderer Meinung, dass bis 2030 nur 15 Gigawatt zulässig sein dürfen, um den guten Zustand der Meere zu erhalten", sagte der Vorsitzende des BUND in Niedersachsen, Heiner Baumgarten, am Mittwoch bei der Vorstellung eines Positionspapieres.

In der Stellungnahme schlägt der Umweltverband statt dem Ausbau auf See einen stärkeren, dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien an Land vor. Dadurch würde eine Verdichtung der Flächennutzung in den Meeren verhindert. Zudem würden auch weniger Leitungen gebraucht.

Zurzeit arbeitet die Bundesregierung an einem neuen maritimen Raumordnungsplan, der die Ansprüche etwa von Schifffahrt, Windkraft und Naturschutz in der sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nord- und Ostsee bis 2031 in Einklang bringen soll. Zum Ende des Jahres 2020 waren nach Branchen-Angaben auf See rund 1500 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 7,8 Gigawatt in Betrieb.

Aus den vorgelegten Plänen gehe hervor, dass Windkraftflächen bis an die Schutzgebiete ausgewiesen werden sollen, sagte die Leiterin BUND-Meeresschutzbüro, Nadja Ziebarth. Andere Nutzungen würden dadurch verdrängt - zum Teil auch in die Schutzgebiete hinein. Aus Studien sei bekannt, dass etwa Zugvögel Windparks im Umkreis von bis zu 16 Kilometern meiden würden. Dadurch komme es faktisch zu einer Verkleinerung der Schutzgebiete. Auch auf die Fischerei erhöhe sich der Druck, da diese in Offshore-Windparks untersagt sei.

Der BUND betonte, der Ausbau der Windenergie auf See vor den deutschen Küsten sei die Voraussetzung für die Energiewende - allerdings müsse dieser naturverträglich erfolgen. Viele Folgen des Ausbaus für den Meeresnaturschutz seien wissenschaftlich noch nicht absehbar, sagte Ziebarth. "Wir planen hier ein Industriegebiet in einem Umfang, ohne wirklich zu wissen, was wir da tun und wie die Auswirkungen sind." Deshalb müsse ein Ausbau schrittweise erfolgen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kräftige Unwetter in einigen Regionen - Katastrophengebiete verschont. In Berlin, Sachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Oberbayern wurden von Sonntagabend an bei Starkregen zahlreiche Keller überschwemmt und Straßen überflutet. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben. BERLIN - Während die Menschen in den Katastrophengebieten im Westen Deutschlands verschont blieben, gab es in anderen Regionen des Landes kräftige Unwetter. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 11:49) weiterlesen...

Zahl der Corona-Infektionen in Tokio steigt auf Rekord. TOKIO - Während der Olympischen Spiele ist die Zahl der Neuinfektionen in Tokio auf einen Rekordstand gestiegen. Am Dienstag meldete die Hauptstadt 2848 Neuinfektionen binnen eines Tages. Damit wurde der vorherige Höchststand vom 7. Januar mit 2520 Fällen übertroffen. Experten hatten schon vor dem Beginn der Spiele gewarnt, dass die Neuinfektionen binnen eines Tages während des Spektakels auf über 3000 steigen könnten. Die Lage könnte "kritisch" werden, hieß es. Tokio befindet sich im mittlerweile vierten Corona-Notstand. Zahl der Corona-Infektionen in Tokio steigt auf Rekord (Boerse, 27.07.2021 - 11:05) weiterlesen...

EU erreicht 70 Prozent Erstimpfungsquote bei Erwachsenen. Wie EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag mitteilte, haben zudem 57 Prozent der Volljährigen bereits den vollen Impfschutz. Damit habe Europa im weltweiten Vergleich aufgeholt. Unter anderem waren etwa die USA oder Israel zunächst deutlich schneller darin, der Bevölkerung Impfangebote zu machen. Man müsse die Anstrengungen aber beibehalten, so von der Leyen. "Die Deltavariante ist sehr gefährlich." Sie rufe daher jeden und jede dazu auf, sich impfen zu lassen, sofern die Möglichkeit dazu bestehe. BRÜSSEL - In der EU haben 70 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 10:16) weiterlesen...

WDH: Bahn stellt Pläne für neues Bahnwerk in Cottbus vor (Angabe zu Baubeginn 2. Absatz präzisiert.) (Boerse, 27.07.2021 - 07:53) weiterlesen...

Spanien und die Niederlande sind nun Corona-Hochinzidenzgebiete. Damit gelten bei der Einreise von dort nach Deutschland zusätzliche Auflagen, wie das Robert Koch-Institut mitgeteilt hatte. Mit der Entscheidung reagierte die Bundesregierung auf einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen in beiden Ländern. BERLIN - Spanien und die Niederlande sind seit Mitternacht als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 06:34) weiterlesen...

Schauplatz politischer Kämpfe - Gremium zur Kapitol-Attacke startet. WASHINGTON - Überschattet von heftigen Streitereien zwischen Republikanern und Demokraten nimmt der Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Attacke auf das US-Kapitol vom 6. Januar seine Arbeit auf. Bei der ersten Anhörung am Dienstag sollen nun unter anderem Vertreter der Polizei und des Kapitols in der Hauptstadt Washington angehört werden. Zuvor war die Auseinandersetzung rund um das Gremium zwischen der demokratischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und dem obersten Republikaner in der Kongresskammer, Kevin McCarthy, eskaliert. Schauplatz politischer Kämpfe - Gremium zur Kapitol-Attacke startet (Wirtschaft, 27.07.2021 - 06:33) weiterlesen...