Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

HANNOVER - Arbeitnehmer, die von zu Hause aus arbeiten, sollen nach Vorstellung der FDP im niedersächsischen Landtag von Steuervorteilen profitieren.

29.06.2020 - 05:34:24

FDP will Steuervorteile für Arbeit im Homeoffice. Die Liberalen fordern die Landesregierung auf, sich im Bundesrat für entsprechende Erleichterungen einzusetzen.

"Die steuerlichen Homeoffice-Regelungen sind aus der Steinzeit und entsprechen nicht mehr der Lebenswirklichkeit der Bürger", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP, Christian Grascha. "Leidtragende der aktuelle Regelungen sind vor allem die Familien, bei denen berufstätige Eltern ohne klassisches Arbeitszimmer Homeoffice machen müssen, um ihre Kinder zu betreuen."

Bisher müssen Arbeitnehmer ein Arbeitszimmer vorweisen, das nicht privat genutzt wird, um die Arbeit daheim von der Steuer abzusetzen. Diese Voraussetzung will die FDP abschaffen. Unabhängig davon, ob ein betrieblicher Arbeitsplatz zur Verfügung steht, sollen Arbeitnehmer die Kosten für mobiles Arbeiten geltend machen können. Um den bürokratischen Aufwand gering zu halten, schlägt die FDP dafür eine Mobileoffice-Pauschale von 1200 Euro und eine Verdopplung der abziehbaren Aufwendungen von 1250 auf 2500 Euro vor. Begründet wird das mit höheren Kosten der Arbeitnehmer etwa für Strom und Heizung.

Große Aussicht auf Erfolg hat der Vorstoß allerdings nicht. Ende Mai hatte das CDU-geführte Finanzministerium auf Anfrage der FDP bereits mitgeteilt, dass es eine Änderung nicht für angebracht halte. So gebe es keine objektiven Kriterien, um die privaten von den beruflichen Kosten abzugrenzen. Außerdem entfielen die Fahrtkosten für den Arbeitsweg, was den Arbeitnehmern darüber hinaus einen Zeitgewinn beschere, argumentierte das Ministerium.

Im Zuge der Corona-Krise war die Zahl der Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, sprunghaft gestiegen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte daraufhin für ein Recht auf Homeoffice geworben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Hessen schlägt steuerliche Pauschale für Homeoffice vor. Arbeitnehmer sollten ihre Kosten über eine einfache Pauschale steuerlich geltend machen können, regte Boddenberg am Montag in Wiesbaden an. Für jeden vollen Arbeitstag in den heimischen vier Wänden sollten 5 Euro als Werbungskosten absetzbar sein, mit einer Jahresobergrenze von 600 Euro. Steuergesetze liegen in der Zuständigkeit des Bundes - dort ist eine solche Entlastung für Beschäftigte im Homeoffice bislang nicht geplant. WIESBADEN - Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) hat vorgeschlagen, Beschäftigte im Homeoffice steuerlich zu entlasten. (Wirtschaft, 13.07.2020 - 12:10) weiterlesen...

Merkel trifft Italiens Premier Conte - Beratung vor EU-Sondergipfel. Wenige Tage vor dem am Freitag beginnenden EU-Gipfeltreffen dazu empfängt Kanzlerin Angela Merkel an diesem Montag (16.00 Uhr) den italienischen Premier Giuseppe Conte. Das Treffen findet in Meseberg nördlich von Berlin im Gästehaus der Bundesregierung statt. Im Anschluss (17.30 Uhr) wollen Merkel und Conte die Presse unterrichten. In Den Haag will der niederländische Premier Mark Rutte an diesem Montag mit seinen Amtskollegen aus Spanien und Portugal, Pedro Sánchez und António Costa, sprechen. Sánchez wird am Dienstag auch bei Merkel im Kanzleramt in Berlin erwartet. BERLIN - Im Streit über den EU-Fonds für den Wiederaufbau in der Corona-Krise werden fieberhaft Kompromisse ausgelotet. (Wirtschaft, 13.07.2020 - 06:34) weiterlesen...

Vor EU-Sondergipfel: Merkel trifft Italiens Premier Conte. Merkel empfängt Conte am Nachmittag (16.00 Uhr) in Meseberg nördlich von Berlin im Gästehaus der Bundesregierung. BERLIN - Wenige Tage vor dem EU-Sondergipfel sucht Kanzlerin Angela Merkel am Montag mit dem italienischen Premier Giuseppe Conte nach einem Ausweg aus dem Streit über den EU-Wiederaufbaupakt in der Corona-Krise. (Wirtschaft, 13.07.2020 - 05:48) weiterlesen...

Ramelow besorgt über hohe Corona-Schulden ohne Reform-Ansatz. "Ich wünsche mir, dass wir die Krise nutzen, um mutiger an Reformen zu gehen, statt nur riesige Summen über dem Land auszuschütten", sagte der Linken-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag). Es wundere ihn sehr, dass viele seiner Kollegen in den Ländern, die bisher Verfechter der schwarzen Null gewesen seien, nun "die Zauberkünstler im Geldausgeben" seien. FRANKFURT - Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow hat Bedenken gegen zu hohe Ausgaben für Corona-Hilfen geäußert. (Wirtschaft, 12.07.2020 - 19:01) weiterlesen...

Presse: Zwei Drittel der Einsprüche gegen Steuerbescheid erfolgreich. In knapp zwei Drittel der Fälle hatte 2019 ein Einspruch Erfolg, wie neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums zeigen, die dem Berliner "Tagesspiegel" (Montag) vorliegen. Danach sind im vergangenen Jahr bundesweit 3,45 Millionen Einsprüche eingelegt worden, 3,18 Millionen Beschwerden wurden erledigt. In 2,09 Millionen Fällen sei dem Einspruch abgeholfen worden, der Widerspruch hatte somit Erfolg. BERLIN - Steuerzahler haben gute Chancen mit Einsprüchen gegen Steuerbescheide der Finanzämter. (Wirtschaft, 12.07.2020 - 14:30) weiterlesen...

Kurz stellt Bedingungen für EU-Hilfspaket. "Wenn wir schon sehr viel staatliches Geld in die Hand nehmen, dann sollte es zumindest in die richtigen Bereiche fließen", sagte Kurz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". BERLIN - Im Ringen um eine Einigung über ein EU-Milliardenhilfspaket in der Corona-Krise hat der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz Bedingungen für seine Zustimmung gestellt. (Wirtschaft, 12.07.2020 - 10:04) weiterlesen...