Regierungen, Türkei

HAMBURG - Vor dem Hintergrund der deutsch-türkischen Spannungen ist der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammengetroffen.

06.07.2017 - 23:04:23

G20/Deutsch-türkische Spannnungen: Merkel trifft Erdogan vor G20-Gipfel. Dabei sei es um den bevorstehenden G20-Gipfel, das EU-Flüchtlingsabkommen mit der Türkei und die bilateralen Beziehungen gegangen, sagte ein deutscher Regierungssprecher nach dem rund einstündigen Gespräch. Erdogan war am Donnerstagabend nach Hamburg gekommen, wo er am G20-Gipfel teilnehmen wird. Es ist der erste Besuch des türkischen Staatschefs seit seinen Nazi-Beschimpfungen an die Adresse Merkels.

Vor dem Besuch hatte die Bundesregierung Erdogan einen Auftritt vor Anhängern am Rande des G20-Gipfels untersagt. Erdogan hatte das in einem Interview der Wochenzeitung "Die Zeit" als "sehr hässlich" bezeichnet und gesagt: "Deutschland begeht Selbstmord." Vor seiner Reise nach Hamburg hatte Erdogan deutlich gemacht, dass er die Nazi-Beschimpfungen aus dem Frühjahr nicht bedauert. Auslöser damals waren Verbote von Wahlkampfauftritten von Regierungsvertretern in Deutschland vor dem Verfassungsreferendum in der Türkei gewesen. Erdogan hatte Merkel in dem Zusammenhang "Nazi-Methoden" vorgeworfen.

Die Beziehungen zwischen Berlin und Ankara sind unter anderem durch die Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel schwer belastet. Die Bundesregierung fordert die Freilassung Yücels, den Erdogan als deutschen "Agenten" und als "Terroristen" bezeichnet hat. Erdogan hatte vor dem Treffen mit Merkel angekündigt, er werde "das Problem des Terrors ansprechen". Erdogan wirft Deutschland vor, Aktivitäten der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu dulden und Anhängern der Gülen-Bewegung Zuflucht zu gewähren. Erdogan macht den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch vor einem Jahr verantwortlich.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Maas' USA-Besuch bringt keine Fortschritte im Iran-Streit. "Wir schlagen zwei völlig unterschiedliche Wege ein", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Mike Pompeo. Es seien nur bekannte Positionen ausgetauscht worden. "Ich glaube, dass wir von einem Kompromiss noch weit entfernt sind." Allerdings zeigte sich Maas zu dem von Pompeo vorgeschlagenen Außenministertreffen der drei europäischen Vertragsstaaten und der USA bereit. WASHINGTON - Der Antrittsbesuch von Bundesaußenminister Heiko Maas in Washington hat keinerlei Annäherung im Streit zwischen der EU und den USA über das Atomabkommen mit dem Iran gebracht. (Boerse, 23.05.2018 - 23:33) weiterlesen...

Irans oberster Führer: EU-Länder müssen sich von den USA abgrenzen. Man fordere eine Verurteilung des US-Ausstiegs aus dem Deal sowie Garantien für den weiteren iranischen Ölexport und "reibungslose Transaktionen mit europäischen Banken", sagte der Ajatollah, der laut iranischer Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen hat, am Mittwoch. TEHERAN - Der oberste iranische Führer Ajatollah Ali Chamenei hat die europäischen Länder aufgefordert, sich im Streit um das internationale Atomabkommen deutlich von den USA abzugrenzen. (Boerse, 23.05.2018 - 22:38) weiterlesen...

Spahn nennt Milliardenprogramm für Pflegekräfte 'ersten Schritt'. "Das ist jetzt ein erster wichtiger, aber klarer Schritt, und es werden und müssen weitere folgen", sagte Spahn am Mittwochabend in den ARD-"Tagesthemen". Ziel sei es, die Pflege wieder zu einem attraktiven Beruf zu machen, in dem die Beschäftigten auch Erfüllung fänden. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat das geplante Sofortprogramm für neue Stellen und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege gegen Kritik verteidigt. (Wirtschaft, 23.05.2018 - 21:22) weiterlesen...

ROUNDUP 2/'Historischer Moment': Start für Populisten-Regierung in Italien (erweiterte Fassung) (Wirtschaft, 23.05.2018 - 20:56) weiterlesen...

Designierter Regierungschef: Italiens Interessen in EU vertreten. Bei seiner ersten öffentlichen Ansprache in der Rolle des künftigen Ministerpräsidenten betonte der Jurist die "internationale und europäische Aufstellung Italiens". Er wolle jetzt als "Verteidiger des italienischen Volkes" die nationalen Interessen auf EU- und internationaler Ebene verteidigen, erklärte Conte am Mittwoch in Rom. ROM - Der designierte italienische Regierungschef Giuseppe Conte will die Interessen seines Landes in der EU verteidigen. (Wirtschaft, 23.05.2018 - 19:55) weiterlesen...

Startschuss für Populisten-Regierung in Italien. Staatspräsident Sergio Mattarella gab dem Rechtswissenschaftler Giuseppe Conte am Mittwoch den Regierungsauftrag als Ministerpräsident der europakritischen Koalition. Die künftige Regierung muss noch vom Parlament bestätigt werden, in dem beiden Parteien aber eine Mehrheit haben. Die Abstimmung wird für kommende Woche erwartet. ROM - Der Weg für die erste Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und rechtspopulistischer Lega in Italien ist endgültig frei. (Wirtschaft, 23.05.2018 - 19:29) weiterlesen...