Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Greenpeace e.V.

Hamburg - Mit der Eigenzulassung von Elektro- und Plug-in-Hybridautos hat der VW-Konzern europ?ische Strafzahlungen f?r klimasch?dliche Autos in H?he von 140 Millionen Euro umgangen.

12.02.2021 - 18:12:35

Greenpeace-Recherche: VW umgeht EU-Strafzahlungen f?r klimasch?dliche Autos durch taktische Zulassungen / Statt im Verkauf landen abgasarme Autos im Fuhrpark der VW-Gruppe

Hamburg - Mit der Eigenzulassung von Elektro- und Plug-in-Hybridautos hat der VW-Konzern europ?ische Strafzahlungen f?r klimasch?dliche Autos in H?he von 140 Millionen Euro umgangen. Eine Recherche der unabh?ngigen Umweltschutzorganisation Greenpeace belegt, dass VW im vergangenen Jahr jedes f?nfte Elektro- und Hybridauto (mehr als 20 Prozent) europaweit auf sich selbst und seine H?ndler zulie? (Online: https://act.gp/3q3yqCM ). So konnte der Konzern im Januar ?berraschend erkl?ren, den europ?ischen CO2-Flottengrenzwert f?r 2020 nur um ein halbes Gramm verfehlt zu haben. "VW war selbst sein bester Kunde", sagt Benjamin Stephan, Verkehrsexperte von Greenpeace: "Statt mit Eigenzulassungen seine Klimabilanz zu frisieren, sollte VW z?gig aus dem klimasch?dlichen Gesch?ft mit Dieseln und Benzinern aussteigen." Greenpeace hat die Zulassungszahlen des VW-Konzerns aus dem Jahr 2020 mit Dataforce-Statistiken aus der EU sowie Gro?britannien, Norwegen und Island analysiert.

Besonders viele ID.3, VWs Elektro-Flaggschiff, blieben im Besitz des Konzerns: Fast jede vierte Zulassung des Modells (24 Prozent) in Europa entfiel auf den Hersteller und seine H?ndler. In Deutschland betrug der Anteil der Eigenzulassungen sogar mehr als ein Drittel (35 Prozent). Den schleppenden Verkauf des ID.3 an Privatpersonen hatte Greenpeace bereits vergangenes Jahr mit bundesweiten Test-Gespr?chen untersucht und dabei fehlende Verkaufsanreize und mangelhafte Schulungen der Verk?ufer:innen aufgedeckt ( https://act.gp/37nd24w ). Die aktuelle Greenpeace-Recherche zeigt auch, dass konkurrierende Hersteller die Eigenzulassungen von Autos mit alternativen Antrieben weniger nutzen: Sie beliefen sich 2020 in Europa auf 19 Prozent der Plug-in-Hybride (VW: 22 Prozent) und 14 Prozent der Elektroautos (VW: 21 Prozent).

Greenpeace fordert einen schnelleren Ausstieg aus dem Verbrenner

Die VW-Gruppe verkauft zu ?ber 90 Prozent klimasch?dliche Diesel und Benziner und hat daher mit kleineren Herstellern von Elektroautos einen Pool gebildet, um die Durchschnitts- Emissionen neu verkaufter Autos senken zu k?nnen. Das sogenannte "CO2-Pooling" ist eine umstrittene Methode der Marktf?hrer, um europ?ische Strafzahlungen zu umgehen. "VW nutzt jedes Schlupfloch, um seine Statistiken zu sch?nen und sich aus der Verantwortung f?r eine klimafreundliches Gesch?ftsmodell zu stehlen", sagt Stephan. "Nur mit massiven Eingriffen und taktischen Man?vern konnte der Konzern die europ?ischen CO2-Ziele einigerma?en erreichen. Wer zu sp?t auf E-Antriebe setzt und dem Verbrenner eine Bestandsgarantie bis 2040 ausstellt, muss sich nicht wundern, wenn ihm die Kunden den Wandel zum Elektro-Autobauer nicht abnehmen."

Pressekontakt:

R?ckfragen bitte an Benjamin Stephan, Tel. 0151-5720 8151, oder Pressesprecherin Simone Miller, Tel. 0171-870 6647. Internet: www.greenpeace.de. Greenpeace-Pressestelle: Telefon 040-30618-340, Email presse@greenpeace.de; Greenpeace auf Twitter: http://twitter.com/greenpeace_de, auf Facebook: www.facebook.com/greenpeace.de.

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6343/4837365 Greenpeace e.V.

@ presseportal.de