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IWO Institut f?r W?rme und Mobilit?t e.V.

Hamburg - In ihrer neuen Leitstudie zum Aufbruch in die Klimaneutralit?t identifiziert die Deutsche Energie-Agentur (dena) branchen- und sektoren?bergreifende Wege und M?glichkeiten f?r anstehende Weichenstellungen.

25.03.2021 - 12:52:48

Alternative Fuels auch f?r Pkws und Geb?ude n?tig / Zwischenbericht zur neuen dena-Leitstudie

Hamburg - In ihrer neuen Leitstudie zum Aufbruch in die Klimaneutralit?t identifiziert die Deutsche Energie-Agentur (dena) branchen- und sektoren?bergreifende Wege und M?glichkeiten f?r anstehende Weichenstellungen. Dabei zeigt sich in dem heute ver?ffentlichten Zwischenbericht: Zur Erreichung der Klimaneutralit?t werden auch erneuerbare fl?ssige und gasf?rmige Kraft- und Brennstoffe ben?tigt - in Geb?uden und im Stra?enverkehr. Aus Sicht des Instituts f?r W?rme und Mobilit?t (IWO) sollte die Politik daraus entsprechende Konsequenzen ziehen und geeignete Rahmenbedingungen f?r den Markthochlauf solcher Future Fuels schaffen.

"Die Zwischenergebnisse der dena-Leitstudie schaffen Klarheit: Fl?ssige und gasf?rmige zunehmend treibhausgasneutrale Kraft- und Brennstoffe werden in Geb?uden und im Verkehr zum Erreichen der Klimaziele ben?tigt - mit Elektrifizierung und Effizienzsteigerungen allein wird es nicht gehen", erkl?rt IWO-Gesch?ftsf?hrer Adrian Willig. Dabei sollten - neben strombasierten Fuels - allerdings auch die Potenziale von Biokraftstoffen nicht untersch?tzt werden. Der ganzheitliche Ansatz der Studie mit breiter Beteiligung und wissenschaftlichem Beirat sei zu begr??en. "Auf den Abschlussbericht k?nnen wir jetzt schon gespannt sein", so Willig. Die Politik sei allerdings gut beraten, nicht bis dahin abzuwarten. "Bislang sind zum Beispiel noch keine gleichen Wettbewerbsbedingungen f?r Fahrzeuge, die alternative Kraftstoffe nutzen, und Fahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb gegeben. Die Politik sollte jetzt z?gig die Weichen daf?r stellen, dass alternative Kraft- und Brennstoffe ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele erf?llen k?nnen", so Willig.

Passende Rahmenbedingungen jetzt erforderlich

"Der Einstieg in alternative Kraft- und Brennstoffe in gro?em Ma?stab ist eine No-regret-Ma?nahme, da wir diese Energietr?ger in vielen Anwendungen ohnehin dauerhaft ben?tigen werden - national und international. Je anwendungsoffener der Einsatz erm?glicht wird, desto rascher k?nnten aufgrund der erzeugten Nachfrage substanzielle Mengen zur Verf?gung stehen. Zum Hochlauf eines entsprechenden Marktes bietet sich insbesondere der Stra?enverkehr an. Von einem Hochlauf dort w?rden mittelfristig alle anderen Anwendungsbereiche profitieren", unterstreicht Adrian Willig. "Um Investitionen in Future Fuels anzureizen, sind jetzt passende und verl?ssliche Rahmenbedingungen n?tig. Dazu geh?ren zum Beispiel ein Umbau der heutigen Energiesteuer auf Benzin und Diesel hin zu einer konsequenten Bepreisung von fossilem CO2 sowie die Anrechenbarkeit alternativer Kraftstoffe bei der EU-Flottenregulierung f?r Fahrzeughersteller."

Pressekontakt:

Institut f?r W?rme und Mobilit?t e. V. (IWO) Rainer Diederichs (Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit) S?derstra?e 73 a, 20097 Hamburg Tel +49 40 235113-884 Fax +49 40 235113-29 mailto:presse@iwo.de; http://www.zukunftsheizen.de/presse

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