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Greenpeace Energy eG

Hamburg - Greenpeace Energy bietet von Januar 2021 an neue Tarifoptionen seines Gasprodukts proWindgas an, die speziell auf die aktuellen Anforderungen der Energiewende zugeschnitten sind.

17.11.2020 - 12:07:40

Greenpeace Energy will ?kologisch hochwertiges Biogas voranbringen / Neue ?kogastarife ab 2021. Alle Tarife enthalten Windgas, also erneuerbar produzierten Wasserstoff, sowie zun?chst mindestens zehn Prozent hochwertiges Biogas.

Hamburg - Greenpeace Energy bietet von Januar 2021 an neue Tarifoptionen seines Gasprodukts proWindgas an, die speziell auf die aktuellen Anforderungen der Energiewende zugeschnitten sind. Alle Tarife enthalten Windgas, also erneuerbar produzierten Wasserstoff, sowie zun?chst mindestens zehn Prozent hochwertiges Biogas. Damit dieser Anteil sukzessive steigen kann, will Greenpeace Energy gezielt in eine ?kologisch sinnvolle Biogas-Produktion mit hohem Klimaschutzeffekt investieren. Die ?koenergiegenossenschaft strebt an, alle proWindgas-Kundinnen und -Kunden bis 2027 zu 100 Prozent mit erneuerbaren Gasen hoher Qualit?t zu beliefern. Bislang ist ein Mix aus Biogas und fossilem Erdgas branchen?blich. "Unser Ziel ist sehr ambitioniert", sagt Vorstand Nils M?ller, "doch wir wollen als ?koenergie-Pionier unsere Verantwortung wahrnehmen. Angesichts der sich versch?rfenden Klimakrise m?ssen wir m?glichst schnell vollst?ndig aus allen fossilen Energietr?gern aussteigen. Und diesen Ausstieg packen wir jetzt entschlossen an."

Laut M?ller war die bisherige F?rderung von gr?nem Wasserstoff ?ber den proWindgas-Tarif ein voller Erfolg: "Gemeinsam mit unseren aktuell 30.000 Kundinnen und Kunden haben wir seit dem Start von proWindgas im Jahr 2011 eine Technologie vorangebracht, die mittlerweile als notwendiger Bestandteil der Energiewende breite Anerkennung genie?t." Allerdings habe man erkennen m?ssen, dass sich unter den aktuellen Bedingungen fossiles Erdgas mit gr?nem Wasserstoff allein nicht rasch genug ersetzen lasse. "Deshalb setzen wir k?nftig auch auf Biogas", so M?ller: "Aber nur auf solches, das ?kologisch sinnvoll und ethisch verantwortbar ist und sich obendrein durch ein hohes Treibhausgas-Minderungspotenzial auszeichnet." Noch ist solches Biogas ein knappes Gut. Greenpeace Energy werde deswegen die Entwicklung der n?tigen Technologien vorantreiben und besonders innovative Verfahren f?rdern.

Ein Beispiel sei die Produktion von Biogas aus Pflanzen, die in wiedervern?ssten Mooren wachsen - Paludikultur genannt, erl?utert M?llers Vorstandskollege S?nke Tangermann: "L?sst man den Wasserspiegel der Moore f?r die Paludikultur gezielt auf das nat?rliche Niveau steigen, werden solche Fl?chen von CO2-Emittenten wieder zu CO2-Speichern." Solange die Moorgebiete f?r die Landwirtschaft k?nstlich trockengelegt werden, entweicht aus den Torfb?den das Treibhausgas CO2. Die Wiedervern?ssung stoppt dies; ein Wiederanwachsen der Torfschicht bindet zus?tzlich CO2. Finanzieren l?sst sich die Klimaschutzma?nahme durch die Nutzung der Paludi-Pflanzen, die schonend gem?ht und zu Biogas verarbeitet werden k?nnen. Laut einer aktuellen Studie des Instituts f?r Biogas und des Duene e.V. im Auftrag von Greenpeace Energy k?nnte Paludi-Biogas bei Nutzung besonders geeigneter Moorfl?chen in Deutschland 5,5 Millionen Tonnen CO2 j?hrlich einsparen - so viel wie 1,7 Millionen Diesel-PKW aussto?en. "Solche Verfahren mit besonders hohem CO2-Einsparpotzenzial werden wir verst?rkt f?rdern und sie m?glichst vom Laborstatus zur Praxisreife entwickeln", sagt Tangermann. "Wir waren schon bei Windgas erfolgreiche Vorreiter, nun wollen wir auch den Biogasmarkt positiv ver?ndern."

Um solche Projekte f?r Klimaschutz im Einklang mit den Paris-Zielen finanzieren zu k?nnen, legt Greenpeace Energy k?nftig zwei spezielle F?rdertarife auf: Bei proWindgas plus und proWindgas vegan plus k?nnen besonders engagierte Kundinnen und Kunden ihren F?rderbeitrag auf 1 Cent pro Kilowattstunde (kWh) aufstocken. Der proWindgas-Basistarif enth?lt wie bisher einen F?rderbeitrag von 0,4 ct/kWh, ebenso der Tarif proWindgas vegan. Greenpeace Energy stellt die vegane Qualit?t ab 2021 zun?chst durch den Biogas-Bezug aus einer deutschen Anlage sicher, die ausschlie?lich f?r die Nahrungsmittelproduktion ungeeignete Zuckerr?benreste verwendet. F?r den proWindgas-Basistarif und den Tarif proWindgas plus bezieht die Energiegenossenschaft hochwertiges Biogas aus kommunalen Anlagen, die Biotonnen-Abf?lle verg?ren.

Hintergrund: Greenpeace Energy hat 2011 seinen innovativen Gastarif proWindgas gestartet, um die Entwicklung der Windgas-Technologie voranzutreiben. Seit 2014 enth?lt der Gasmix der Kundinnen und Kunden einen Wasserstoff-Anteil, den die Hamburger ?koenergiegenossenschaft aus derzeit vier Elektrolyseuren bezieht, darunter ein eigener im fr?nkischen Ha?furt. Ab Januar 2021 wird ein zweiter eigener Elektrolyseur im schleswig-holsteinischen Haurup Wasserstoff f?r die inzwischen rund 30.000 proWindgas-Kundinnen und -Kunden ins Gasnetz einspeisen.

Weitere Informationen zu den neuen proWindgas-Tarifen f?r 2021 finden Sie unter https://www.greenpeace-energy.de/privatkunden/oekogas.html und https://www.green peace-energy.de/privatkunden/oekogas/unser-windgas-im-detail.html

Pressekontakt:

Michael Friedrich Politik und Kommunikation Greenpeace Energy eG Telefon 040 / 808 110 655 mailto:michael.friedrich@greenpeace-energy.de http://www.greenpeace-energy.de/presse.html

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