Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Regierungen

HAMBURG - Für die Hamburgerinnen und Hamburger soll es ab Mittwoch weitere Lockerungen der Corona-Einschränkungen geben.

29.06.2020 - 13:52:25

Hamburger Senat will neue Corona-Regelungen beschließen. Die neue Eindämmungsverordnung, die der Senat am Dienstag beschließen will, solle in erster Linie nicht mehr aufzeigen, was verboten ist, sondern welche Maßnahmen und Maßgaben zu erfüllen seien, damit etwas erlaubt ist, hat Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) angekündigt. Vor allem Veranstaltungen dürften betroffen sein - kulturelle, aber auch Hochzeitsfeiern. Eine Verschärfung gibt es für Touristen aus den deutschen Corona-Hotspots wie dem Kreis Gütersloh. Für sie soll ein Beherbergungsverbot beschlossen werden.

Mit der neuen Verordnung solle das bisherige Verbotsprinzip umgekehrt werden, hatte Leonhard in der vergangenen Woche angekündigt. "Wir wollen hin zu: Wir haben das normale Leben, wenn bestimmte Maßgaben erfüllt sind." Abstandsregelungen, Masken und Kontaktbeschränkungen würden aber auch künftig in bestimmten Bereichen dazugehören müssen. "Aber es wird auch Dinge geben können, die unter Maßgaben und Abstand wieder möglich sein werden", sagte sie.

Kultursenator Carsten Brosda (SPD) hatte angekündigt, dass der nächste Lockerungsschritt ein "aktives Geschehen auf der Bühne" beinhalten müsse. Es gehe um "ein langsames und verantwortungsvolles Wiederhochfahren des kulturellen Lebens in der Stadt".

Ab Mittwoch soll auch in Hamburg ein Beherbergungsverbot für Menschen aus deutschen Corona-Hotspots gelten. Betroffen sind Reisende aus Kommunen, in denen die von Bund und Ländern vereinbarte Höchstgrenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten ist. Ausnahmen gelten für Personen mit negativem Corona-Test, der aber nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Bei ihrer Ankunft in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, auf Campingplätzen und anderen Einrichtungen müssen Reisende schriftlich bestätigen, dass sie sich in den vorangegangenen 14 Tagen nicht in einem Corona-Hotspot aufgehalten haben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Macrons politischer Neustart - Kaum bekannter Castex wird Premier (durchgehend aktualisiert) (Wirtschaft, 03.07.2020 - 21:26) weiterlesen...

Mehrere Länder setzen neue Fahrverbots-Regeln für Raser außer Kraft (weitere Länder ergänzt) (Wirtschaft, 03.07.2020 - 20:42) weiterlesen...

Air France will mehr als 7500 Stellen abbauen. Das betreffe 6560 Stellen bei Air France selbst, wie die Airline am Freitagabend mitteilte. Hinzu kämen 1020 Stellen bei der Regionalfluggesellschaft Air France Hop. Durch viele altersbedingte Abgänge werde der Abbau aber abgefedert - bei Air France werde "mehr als die Hälfte dieses Stellenabbaus dank einer günstigen Alterspyramide ausgeglichen." Bei Hop bleibt der Überschuss aber dennoch recht hoch. PARIS - Die Fluggesellschaft Air France will bis Ende 2022 wegen der Luftfahrtkrise rund 7500 Stellen streichen. (Boerse, 03.07.2020 - 19:49) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Kohle-Ausstieg ist besiegelt. Am Freitag stimmten Bundestag und Bundesrat einem Paket an Gesetzen zu, das den Fahrplan für die schrittweise Stilllegung von Kohlekraftwerken bis spätestens 2038 vorsieht und den betroffenen Regionen im Gegenzug Milliardenhilfen sichert. Die Ministerpräsidenten der Kohle-Länder Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zeigten sich auf einer gemeinsamen Pressekonferenz zufrieden und verteidigten das Ausstiegsdatum, das gerade Umweltschützern zu spät ist. BERLIN - Der deutsche Kohle-Ausstieg ist besiegelt. (Boerse, 03.07.2020 - 19:09) weiterlesen...

Sicherheitsgesetz: Kanada beendet Auslieferungsabkommen mit Hongkong. Das Sicherheitsgesetz stelle eine Verletzung internationaler Verpflichtungen dar und sei in einem "geheimen Prozess" und ohne Einbeziehung Hongkongs beschlossen worden, kritisierte der kanadische Außenminister Francois-Philippe Champagne am Freitag in einer Mitteilung. OTTAWA - Die kanadische Regierung hat wegen der restriktiven Sicherheitsgesetzes Chinas für Hongkong das Auslieferungsabkommen mit der eigentlich autonomen Metropole beendet. (Wirtschaft, 03.07.2020 - 19:05) weiterlesen...

Union und SPD einigen sich auf verbindliches Lobbyregister. Union und SPD einigten sich am Freitag nach langem Zögern auf die Einführung von schärferen Transparenzregeln für Abgeordnete, die einer Nebentätigkeit nachgehen. Nach Angaben der SPD soll das Register im Herbst kommen. BERLIN - Die Affäre um den CDU-Abgeordneten Philipp Amthor hat Bewegung in die Gespräche der Koalition über ein verbindliches Lobbyregister gebracht. (Wirtschaft, 03.07.2020 - 18:54) weiterlesen...