Regierungen, Deutschland

HAMBURG - Die von der Polizei als besonders heikel eingeschätzte Anti-G20-Kundgebung "Welcome to Hell" hat am Donnerstag mit zunächst schwacher Beteiligung begonnen.

06.07.2017 - 17:02:24

G20/ROUNDUP: 'Willkommen in der Hölle' - G20-Protest 'Welcome to Hell' beginnt. Mehrere hundert Demonstranten sammelten sich am Hamburger Fischmarkt - etwa zur selben Zeit landete US-Präsident Donald Trump auf dem Hamburger Flughafen. Vor allem gegen ihn richtet sich der Zorn vieler Demonstranten.

Die Polizei sprach um 16 Uhr von 1300 Demonstranten und von einem stetigen Zustrom. Die Veranstalter nannten ebenfalls zunächst eine Zahl von mehreren hundert Teilnehmern. Sie kritisierten, dass bereits Wasserwerfer und Räumfahrzeuge aufgefahren seien.

Der eigentliche Demonstrationszug durch die Stadt sollte um 19 Uhr beginnen. Erwartet wurden etwa 10 000 Linksautonome. Die Polizei rechnet mit bis zu 8000 gewaltbereiten Demonstranten bei der offiziell als "Für eine solidarische Welt - gegen den G20-Gipfel" angemeldeten Kundgebung.

Die Demonstration soll vom Fischmarkt über die Reeperbahn bis etwa 300 Meter an die Messehallen heran gehen. Keine andere Demonstration darf dem G20-Tagungsort in den Messehallen näher kommen. Anders als für andere Veranstaltungen hat die Polizei für "Welcome to Hell" ("Willkommen in der Hölle") keine Auflagen erlassen. Anmelder Andreas Blechschmidt vom linksautonomen Kulturzentrum "Rote Flora" warf Innenbehörde und Verfassungsschutz dennoch vor, "eine massive Kampagne" gegen Demonstranten zu führen.

@ dpa.de

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