Regierungen, Deutschland

HAMBURG - Die christlichen Kirchen in Deutschland haben die Teilnehmer des G20-Gipfels dazu aufgefordert, die Probleme in der Welt anzugehen.

04.07.2017 - 17:07:36

G20/Kirchenvertreter: Gipfel soll Weltprobleme angehen. Die Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, und der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, mahnten am Dienstag, "dass ohne internationale Zusammenarbeit und globale Solidarität die Herausforderungen unserer Gegenwart nicht bestanden werden können". Die Gipfelteilnehmer sollten mutige und weitreichende Maßnahmen zur Lösung der Weltprobleme wie Klimawandel, Armut und gewalttätige Konflikte auf den Weg bringen.

HAMBURG - Die christlichen Kirchen in Deutschland haben die Teilnehmer des G20-Gipfels dazu aufgefordert, die Probleme in der Welt anzugehen. Die Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, und der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, mahnten am Dienstag, "dass ohne internationale Zusammenarbeit und globale Solidarität die Herausforderungen unserer Gegenwart nicht bestanden werden können". Die Gipfelteilnehmer sollten mutige und weitreichende Maßnahmen zur Lösung der Weltprobleme wie Klimawandel, Armut und gewalttätige Konflikte auf den Weg bringen.

EZB-Chefvolkswirt Praet: 'Unsere Mission ist noch nicht erfüllt'

ROM - Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) hat jüngste Spekulationen auf eine absehbar straffere Geldpolitik nicht zusätzlich befeuert. Im Gegenteil: "Unsere Mission ist noch nicht erfüllt", sagte der Belgier Peter Praet am Dienstag in Rom. Die EZB brauche Ausdauer und Geduld in ihrer aktuellen Geldpolitik. Die Inflation werde in Richtung des Zielwerts der EZB steigen, allerdings nur schrittweise, schränkte Praet ein. Der unterliegende Preisauftrieb, Experten sprechen auch von Kerninflation, sei nach wie vor gedämpft.

Frankreichs Premierminister will Staatsquote senken

PARIS - Frankreichs Premierminister Edouard Philippe hat in dramatischen Worten die Finanzsituation seines Landes angeprangert. "Unter dem besorgten Blick der Franzosen tanzen wir auf einem Vulkan, der immer lauter rumort", sagte Philippe am Dienstag in einer Grundsatzrede zum Regierungsprogramm vor der Nationalversammlung. "Unsere Schulden erreichen ein unerträgliches Niveau." Er kündigte an, die Staatsausgaben im Verhältnis zur Wirtschaftskraft innerhalb von fünf Jahren um drei Prozentpunkte zu senken. Die sogenannte Staatsquote liegt aktuell bei mehr als 56 Prozent.

G20/ROUNDUP/WWF: Klimarisiken für Finanzmärkte und Firmen werden unterschätzt

BERLIN - Vor dem G20-Gipfel hat die Umweltschutzorganisation WWF die Top-Wirtschaftsmächte aufgefordert, zur Stabilisierung der Finanzmärkte Standards für die Offenlegung von Klimarisiken zu vereinbaren. "Klimabezogene Finanzmarktrisiken werden immer noch unterschätzt", kritisierte WWF-Experte Matthias Kopp am Dienstag in Berlin. Klimarisiken stellten für Unternehmen und Investoren ein materielles Risiko dar und könnten das Finanzsystem eventuell destabilisieren, wenn sie nicht richtig eingepreist werden. Auch die Aufsichtsbehörden müssten sich global intensiver damit befassen.

ROUNDUP 2: Gabriel sieht gute Chancen für Deeskalation in der Katar-Krise

ABU DHABI/DOHA - In der Katar-Krise sieht Außenminister Sigmar Gabriel gute Chancen, dass der Konflikt nicht weiter eskaliert. "Ich glaube, dass es ausreichend Möglichkeiten gibt, eine Verschärfung der Lage zu verhindern", sagte der SPD-Politiker am Dienstag nach einem Treffen mit seinem emiratischen Kollegen Abdullah bin Said Al Nahjan in Abu Dhabi.

Eurozone: Erzeugerpreise fallen stärker als erwartet

LUXEMBURG - Die Erzeugerpreise im Euroraum sind im Mai stärker gefallen als erwartet. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Dienstag lagen sie 0,4 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Analysten hatten im Mittel einen Rückgang um 0,2 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten, 3,3 Prozent höher. Im Vormonat hatte die Rate mit 4,3 Prozent deutlich höher gelegen.

Schwedens Notenbank hält Geldpolitik locker und gibt sich zuversichtlicher

STOCKHOLM - Die schwedische Notenbank setzt ihre lockere Geldpolitik fort, gibt sich aber auch etwas zuversichtlicher. Wie die Reichsbank am Dienstag mitteilte, liegt der Leitzins weiterhin bei minus 0,5 Prozent. Ebenso wird die älteste Notenbank der Welt ihre Wertpapierkäufe in Höhe von rund 15 Milliarden Kronen wie geplant bis zum Jahresende fortsetzen. Analysten hatten mit diesen Entscheidungen gerechnet. Die schwedische Krone reagierte zunächst mit Verlusten.

Kanadas Notenbankchef lässt Tür für Zinsanhebung offen

FRANKFURT - Der Chef der kanadischen Notenbank, Stephen Poloz, lässt die Tür für eine Anhebung des Leitzinses offen. Gefragt nach der Möglichkeit einer Zinserhöhung, sagte Poloz dem Handelsblatt (Dienstagausgabe): "Man muss antizipieren, wo die Wirtschaft in 18 bis 24 Monaten steht. Wenn wir nur auf die Inflation schauen und darauf reagieren, würden wir unser Inflationsziel nie erreichen und wären immer zwei Jahre zu spät." Deshalb müsse man auf Indikatoren achten, die die Inflation vorhersagten.

POLITIK/ROUNDUP/Ifo-Chef: Steuerprogramm der Union enthält Licht und Schatten

BERLIN - Der Chef des Münchner ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat der Union fehlenden Mut für größere Steuersenkungen vorgeworfen. "Das Entlastungsvolumen von 15 Milliarden bei der Einkommensteuer plus vier Milliarden beim Solidaritätszuschlag ist nicht sehr ehrgeizig", sagte der Top-Ökonom der Deutschen Presse-Agentur. Da die 15 Milliarden Euro bereits das geplante höhere Kindergeld und den Kinderfreibetrag enthielten und außerdem der Spitzensteuersatz erst bei 60 000 Euro einsetzen solle, bleibe für die versprochene Abflachung des Mittelstandsbauches nicht mehr viel Spielraum.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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