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Bergbau, Metallindustrie

HAMBURG - Die anspringende Weltkonjunktur mit den beiden größten Schwergewichten USA und vor allem China treibt weiter die Rohstoffpreise an.

04.06.2021 - 13:12:27

HWWI: China treibt Preise für Industrierohstoffe stark an. Nach Berechnungen des Hamburger Forschungsinstitutes HWWI sind die Preise für Industrierohstoffe allein von April bis Mai um durchschnittlich 14,2 Prozent gestiegen, wie das HWWI am Freitag in Hamburg mitteilte.

"Die rasche Erholung der Weltwirtschaft und insbesondere der starke Aufwärtstrend der chinesischen Wirtschaft sorgen derzeit für eine hohe Nachfrage nach Rohstoffen. So waren im Mai auf nahezu allen wichtigen Rohstoffmärkten Preissteigerungen zu beobachten", berichten die HWWI-Experten. "Besonders stark stiegen im Mai die Preise für Industrierohstoffe, da die hohe weltweite Nachfrage, insbesondere aus China, auf ein weiterhin eingeschränktes Angebot traf."

Starke Erhöhungen beobachten die Experten beispielsweise bei Kupfer. "China ist der weltweit größte Verbraucher von Kupfer und verbraucht die Hälfte der globalen Produktion", schreibt das HWWI. Die klimapolitisch angetriebene Elektrifizierung der Wirtschaft gilt ebenfalls als Antreiber für die Nachfrage nach Industriemetallen wie Kupfer und auch Nickel. Ein 10-Jahres-Hoch machen die Experten bei Zinn aus, das im Mai 14,4 Prozent teurer war als einen Monat zuvor. Das erklären sie mit der Nachfrage aus der Unterhaltungselektronik. "Aufgrund der zunehmenden Remotearbeit und des Homeschoolings während der Pandemie ist die Nachfrage nach Smartphones, Laptops und iPads stark angestiegen."

Ebenso setzen die Holzpreise ihren Höhenflug fort. "Im Durchschnitt stiegen die Schnittholzpreise um weitere 33 Prozent im Vergleich zum April und lagen damit mehr als 340 Prozent höher als im Mai 2020", so das HWWI. "Die Schnittholzpreise werden weiterhin von einem enormen Nachfrageanstieg im Zuge der wirtschaftlichen Erholung getrieben."

Auch auf den Eisenerzmärkten beobachteten die HWWI-Forscher hohe Preissteigerungen. Eisenerz kostete demnach im Mai im Schnitt 19 Prozent mehr als im April - und sogar 130 Prozent mehr als vor einem Jahr. "Damit spiegelt der Eisenerzpreis ebenfalls den raschen konjunkturellen Aufschwung wider. Vor allem in China wurde die Stahlproduktion im vergangenen Monat stark hochgefahren."

@ dpa.de

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