Regierungen, USA

HAMBURG - Der Verlauf des Donnerstags könnte den ganzen G20-Gipfel prägen.

06.07.2017 - 05:20:25

G20: Das bringt der Tag in Hamburg. Nicht nur muss Kanzlerin Angela Merkel sehr heikle Gespräche am Vortag des Spitzentreffens führen. Auch auf den Straßen der Hansestadt dürfte es mehr als ungemütlich werden.

HÖLLENDEMO

Polizei und Demonstranten rüsten sich für die wohl härteste Demonstration rund um den G20-Gipfel. "Welcome to Hell" nennen die Autonomen den Aufmarsch - und da die Polizei davon ausgeht, dass die das auch so meinen, wollen die Behörden Stärke demonstrieren. Seit Tagen stehen sich linke Aktivisten und die Hamburger Polizei unversöhnlich gegenüber. Die Behörden rechnen am Donnerstag mit bis zu 10 000 Teilnehmern, darunter 8000 gewaltbereite Linksautonome aus dem In- und Ausland. Die Aktivisten versprechen einen "der größten schwarzen Blöcke" und kündigen an, sich zu Wehr zu setzen, wenn sie angegriffen würden.

MERKEL - TRUMP

Die Kanzlerin trifft am Donnerstag den Mann, der ihren ganzen Gipfel scheitern lassen könnte: Donald Trump ist ab Donnerstag erstmals als US-Präsident in Deutschland. Um 18 Uhr trifft Merkel ihn zum Vorgespräch. Klima, Welthandel, Abschottung, Terror - an Themen wird es nicht mangeln. Es wird damit gerechnet, dass Trump wegen seiner nationalistischen Handels- und Wirtschaftspolitik sowie der kontroversen US-Klimapolitik für Streit bei dem Spitzentreffen am Freitag und Samstag sorgen könnte.

MERKEL - ERDOGAN

Auf Wunsch Ankaras wird sich Merkel am Donnerstag zudem mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zusammensetzen. Auch dieses Treffen dürfte nicht sehr angenehm werden. Zwischen Berlin und Ankara gibt es erhebliche politische Verstimmungen - zuletzt hatte die Bundesregierung einen von Erdogan gewünschten öffentlichen Auftritt vor Anhängern während seines Besuches in Deutschland untersagt. Erdogan kritisierte noch am Mittwoch das Redeverbot als "sehr hässlich" und fügte hinzu: "Deutschland begeht Selbstmord."

WEITERE GESPRÄCHE VON SPITZENPOLITIKERN

Merkel will zudem am Abend im Hotel "Atlantic" mit dem vietnamesischen Premierminister Nguyen Xuan Phuc und dem australischen Premierminister Malcolm Turnbull zusammenkommen. Möglicherweise gibt es in der Hansestadt weitere erste bilaterale Gespräche von Gipfelteilnehmern.

BUNTE AKTIONEN RUND UM DEN GIPFEL

Die G20-Kritiker setzen ihren alternativen Gipfel in Hamburg fort - auf der Suche nach Alternativen zur aktuellen Weltpolitik. Bei einer "Zeit"-Veranstaltung diskutieren der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), IWF-Chefin Christine Lagarde und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) über Politik. Beim ersten "Global Citizen Festival"-Konzert in Deutschland am Vorabend des Gipfels wollen am Hamburger Volkspark Stars wie Coldplay, Shakira, Herbert Grönemeyer oder Pharrell Williams ein Zeichen gegen weltweite Armut und Ungerechtigkeit setzen - ganz ohne Gage.

@ dpa.de

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