BNZK e.V.

Hamburg - Der Bundesverband für nachhaltige Zahnheilkunde (bnzk), dessen Mitglieder für eine flächendeckende und hochwertige zahnmedizinische Versorgung in Deutschland eintreten, begrüßt die Gründung des genossenschaftlichen zahnmedizinischen Versorgungszentrums "Zahnarztpraxis vor Ort eG" in Westfalen-Lippe.

05.11.2018 - 12:51:32

bnzk begrüßt die Gründung der genossenschaftlichen Zahnarztpraxis vor Ort eG in Westfalen-Lippe als weiteres innovatives Modell zur langfristigen Sicherung der zahnärztlichen Versorgung. Prof. Dr.

Hamburg - Der Bundesverband für nachhaltige Zahnheilkunde (bnzk), dessen Mitglieder für eine flächendeckende und hochwertige zahnmedizinische Versorgung in Deutschland eintreten, begrüßt die Gründung des genossenschaftlichen zahnmedizinischen Versorgungszentrums "Zahnarztpraxis vor Ort eG" in Westfalen-Lippe.

Prof. Dr. Hannes Wachtel, stellvertretender Vorsitzender des bnzk: "Neue Herausforderungen erfordern neue Antworten: Die Zahnheilkunde hat sich rapide weiterentwickelt, der Einzug der Digitalisierung im zahnmedizinischen Workflow und die damit verbundenen hohen Investitionen prägen diese Entwicklung. Zahnmedizinische Versorgungszentren stellen sich diesen Herausforderungen bereits seit Jahren und leisten damit einen wichtigen Beitrag, die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland nachhaltig zu sichern."

Die Gründer der "Zahnarztpraxis vor Ort eG" bereichern die bestehende und hervorragend funktionierende Vielfalt der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland aus Zahnkliniken, Einzelpraxen und zahn-medizinischen Versorgungszentren um ein weiteres Organisationsmodell. Innovative Lösungen wie diese sind es, mit denen die nachhaltige Versorgung der Patienten in Deutschland auch in Zukunft gewährleistet werden kann.

Der bnzk kann die Kritik der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe an der Gründung der "Zahnarztpraxis vor Ort eG" daher in keinster Weise nachvollziehen. Die grundsätzlich ablehnende Haltung der Zahnärztekammer gegenüber allen neuen Versorgungsmodellen widerspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz aller in Deutschland praktizierenden Zahnärztinnen und Zahnärzte. Leidtragende sind neben den Medizinern in ZMVZs vor allem die Patienten in Deutschland. Dies kann nicht der Weg sein, um die Patienten vor der zunehmenden Erosion der zahnärztlichen Versorgung in Deutschland langfristig wirkungsvoll zu schützen.

Der bnzk erneuert sein Angebot zum Dialog mit der Zahnärztekammer, um gemeinsam die beste Lösung für eine zukunftssichere zahnmedizinische Versorgung in Deutschland zu finden.

Hintergrund: Immer weniger Zahnärzte finden im Rahmen der Nachfolgeregelung junge Kolleginnen und Kollegen, die eine Praxis übernehmen oder die finanziellen Mittel hierfür aufbringen möchten. Die Folgen sind schon heute spürbar: Jeden Tag schließt mehr als eine Zahnarztpraxis in Deutschland. In den kommenden zehn Jahren werden mehr als die Hälfte aller Zahnärzte in Deutschland in den Ruhestand gehen.

Das Modell eines Zahnmedizinischen Versorgungszentrums im Verbund ermöglicht jungen Zahnärztinnen und Zahnärzten

- ein sicheres Angestelltenverhältnis mit allen Sozial- und Urlaubsleistungen - attraktive Vergütung - fachlichen Austausch mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen - die Entlastung von Bürokratie - Investitionssicherheit für neueste Medizintechnik - und damit Freiraum, um sich eigenverantwortlich der bestmöglichen medizinischen Versorgung der Patienten zu widmen.

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