Vermischtes, Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband - ADTV

Hamburg - Der Begriff "Public Viewing" hat sich - entgegen der englischen Bedeutung: "öffentliche Leichenschau beziehungsweise Aufbahrung" - in Deutschland für Besuche allgemein zugänglicher Liveübertragungen durchgesetzt.

13.06.2018 - 11:41:52

9 Tipps für das nächste Public Viewing / Empfehlungen des Arbeitskreises für Umgangsformen International. Diese geben vielen der Anwesenden ein gewisses Freiheitsgefühl, welches manche so ausleben, dass es andere einschränkt.

Hamburg - Der Begriff "Public Viewing" hat sich - entgegen der englischen Bedeutung: "öffentliche Leichenschau beziehungsweise Aufbahrung" - in Deutschland für Besuche allgemein zugänglicher Liveübertragungen durchgesetzt. Diese geben vielen der Anwesenden ein gewisses Freiheitsgefühl, welches manche so ausleben, dass es andere einschränkt. Bei steigenden Teilnahmezahlen ist jedoch gegenseitige Rücksichtnahme eine unabdingbare Voraussetzung. Dazu einige Tipps:

1) Rücksichtsvolle Zuschauenden werden bei den Übertragungen die weiteren Gäste nicht belästigen, sei es bei der Freude über einen Sieg oder bei der Enttäuschung über eine Niederlage ihres Teams oder ihres Favoriten.

2) Während der Übertragung sollten ausholende Bewegungen vermieden werden. Da das Publikum dicht gedrängt vor den Übertragungswänden steht, kann es schneller zu Körperkontakten kommen, als in anderen Situationen. Deshalb ist es wichtig, besonderen Wert darauf zu legen, die intime Distanzzone der Mitschauenden wenn eben möglich zu respektieren.

3) Es ist ratsam, Freizeitbekleidung zu tragen. Zu Knappes oder Bade- beziehungsweise Strandbekleidung eignet sich nur, wenn die Veranstaltung an entsprechenden Orten stattfindet.

4) Auch unter freiem Himmel ist es wie in geschlossenen Räumen angebracht, Smartphones oder Handys stummzuschalten.

5) Wenn eine Person ihren Steh- oder Sitzplatz für kurze Zeit verlässt, zeigen Sie sich höflich, wenn Sie ihr diesen Platz nach der Rückkehr wieder überlassen.

6) Es empfiehlt sich, Haustiere daheim zu lassen. Für sie bedeuten großes Gedränge und Massenansammlungen puren Stress. Gleiches gilt für manche Menschen, wenn sie etwa Aversionen gegen oder Angst vor Tieren haben.

7) Besonders bei Übertragungen von Fußballspielen ist es wichtig, dass Äußerungen über das gegnerische Team sowie einzelne Spielerinnen und Spieler auf keinen Fall rassistisch, verletzend oder beleidigend sind.

8) Das Mettbrötchen in der einen und den heißen Kaffee in der anderen Hand sind aus Hygiene- und Sicherheits-Gründen zu vermeiden. Essen und trinken Sie besser am Rand der Veranstaltung, zum Beispiel an einem Stehtisch, wenn vorhanden.

9) Zur Sicherheit: Regenschirme sollten zu Hause bleiben. Wählen Sie bei schlechtem Wetter am besten Regenbekleidung. Glasflaschen und Gläser sind meistens ohnehin verboten, Feuerwerkskörper ("Pyros") immer.

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Pressekontakt: Inge Wolff Vorsitzende Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI) Präsidentin Bundesverband für AUI-Business-Knigge Training und Coaching e. V. (BvKnigge) Präsidentin Umgangsformen-Akademie Deutschlands e. V. (UAD) Jenaer Straße 3 33647 Bielefeld Telefon: 0175 7441118 E-Mail: inge.wolff.umgangsformen@t-online.de Christian Götsch, Swinging World GmbH, 040/50058215, christian.goetsch@tanzen.de

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