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IWO Institut f?r W?rme und Mobilit?t

Hamburg - Aus dem Institut f?r W?rme und Oeltechnik wird ab sofort das Institut f?r W?rme und Mobilit?t.

15.09.2020 - 13:12:25

IWO wird zum Institut f?r W?rme und Mobilit?t / Sektor?bergreifender Ansatz f?r alternative fl?ssige Energietr?ger. Die 33 IWO-Mitglieder - Unternehmen der Mineral?lindustrie, des Mineral?lgro?- und Au?enhandels sowie des mittelst?ndischen Energiehandels - haben diese Umbenennung beschlossen.

Hamburg - Aus dem Institut f?r W?rme und Oeltechnik wird ab sofort das Institut f?r W?rme und Mobilit?t. Die 33 IWO-Mitglieder - Unternehmen der Mineral?lindustrie, des Mineral?lgro?- und Au?enhandels sowie des mittelst?ndischen Energiehandels - haben diese Umbenennung beschlossen. Das im Jahr 1984 gegr?ndete Informations- und Beratungsinstitut f?r den W?rmemarkt wird sich k?nftig auch f?r die Entwicklung und Verbreitung alternativer zunehmend CO2-neutraler Kraftstoffe im Verkehrssektor einsetzen. Dazu z?hlen fortschrittliche Biokraftstoffe, die aus unterschiedlichen Rohstoffquellen gewonnen werden k?nnen, sowie strombasierte synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels.

"Unsere Branche braucht ein Kompetenzzentrum f?r fl?ssige Energietr?ger der Zukunft, um deren Potenzial f?r eine erfolgreiche Energiewende und das Erreichen der Klimaziele zu verdeutlichen. Ein thematisch breiter aufgestelltes IWO wird diese Rolle sehr gut ausf?llen", ist IWO-Vorstandsvorsitzender J?rg Debus ?berzeugt. Die beschlossene Umbenennung und Erweiterung der IWO-Aufgaben sei ein "starkes Statement" der Branche zugunsten neuer, treibhausgasarmer Kraft- und Brennstoffe, so Debus.

Klimaschutz braucht breiten Energiemix

Motivation f?r die thematische Erweiterung auf den Bereich der Mobilit?t sind die Bestrebungen der Mineral?lwirtschaft, die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen. Dazu k?nnen treibhausgasneutrale Kraftstoffe einen wertvollen Beitrag leisten.

Die IWO-Mitglieder unterst?tzen ausdr?cklich die Klimaziele f?r Deutschland und setzen dabei auf eine technologieoffene Umsetzung der Energiewende. Denn Transformationspfade mit einem breiten Technologie- und Energietr?germix sind robuster und kosteng?nstiger als solche, die sich ?berwiegend auf strombasierte Anwendungen st?tzen. Zu einem zuk?nftigen Energiemix geh?ren auch zunehmend erneuerbar hergestellte fl?ssige Energietr?ger. Sie verf?gen ?ber eine hohe Energiedichte, sind leicht transportier- und speicherbar.

IWO-Kompetenzen f?r neue Kraft- und Brennstoffe einsetzen

Als langj?hriges Kompetenzzentrum f?r effiziente ?lheiztechnologien und fl?ssige Energietr?ger bringt IWO gute Voraussetzungen mit, um f?r die Entwicklung und den Einsatz alternativer fl?ssiger Kraftstoffe in Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen mit Fachexpertise und professioneller Kommunikation zu werben und wichtige Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft f?r dieses Ziel zu gewinnen. Mit seinen Beteiligungsunternehmen OWI und TEC4FUELS begleitet IWO bereits heute Forschungsthemen f?r eine zukunftsgerechte Energieversorgung in den Sektoren Geb?ude und Verkehr. Diese Ressourcen wollen die IWO-Mitglieder verst?rkt einsetzen, um die Vorteile fl?ssiger Energietr?ger in der Mobilit?t langfristig nutzbar zu machen. Denn nur die Integration dieses Sektors schafft die notwendigen Absatzpotenziale f?r Investitionen in einen erfolgreichen Markthochlauf alternativer fl?ssiger Energietr?ger, die auch im W?rmemarkt eingesetzt werden k?nnen.

W?rmemarkt profitiert durch neuen Ansatz

Die W?rmeversorgung der aktuell mehr als f?nf Millionen ?lbeheizten Geb?ude bleibt weiterhin ein wichtiges Themenfeld der IWO-Arbeit. Es wird von den entstehenden Synergien profitieren, da die Entwicklung und verst?rkte Markteinf?hrung alternativer fl?ssiger Energietr?ger sektor?bergreifend mit mehr Nachdruck erfolgen kann. Neben ?l-Hybridheizsystemen, die betr?chtliche Energieeinspareffekte erzielen und den Anteil erneuerbarer Energien im W?rmemarkt erh?hen, k?nnen auch treibhausgasreduzierte Brennstoffe, wie zum Beispiel Biobrennstoffe auf Basis von Rest- und Abfallstoffen, einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das hat auch der Gesetzgeber anerkannt. Das j?ngst beschlossene Geb?udeenergiegesetz sieht unter anderem den Einsatz synthetischer fl?ssiger Brennstoffe in Geb?uden ?ber eine Innovationsklausel vor. Bis zur n?chsten Gesetzesnovelle im Jahr 2023 soll zudem gepr?ft werden, wie der Einsatz synthetischer Energietr?ger als regul?re Erf?llungsoption anerkannt werden kann. Die Entwicklung und Markteinf?hrung von zunehmend gr?nem Heiz?l sowie die Verbreitung von Hybridheizungen bleiben daher wichtige IWO-Ziele. Hierbei setzen die IWO-Mitglieder weiterhin auf die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Heizger?teindustrie, dem Handwerk, dem Energiehandel und zahlreichen Verb?nden und Institutionen.

Mehr Informationen auf http://www.zukunftsheizen.de .

Pressekontakt:

Institut f?r W?rme und Mobilit?t e. V. (IWO) Rainer Diederichs (Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit) S?derstra?e 73 a, 20097 Hamburg Tel +49 40 235113-884 Fax +49 40 235113-29 mailto:presse@iwo.de; http://www.zukunftsheizen.de/presse

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