Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Spanien, Deutschland

Grüne fordern Zeit zur Ratifizierung von möglichem Brexit-Handelspakt

15.12.2020 - 11:59:26

Grüne fordern Zeit zur Ratifizierung von möglichem Brexit-Handelspakt. BRÜSSEL - Die Grünen im Europaparlament verlangen mehr Zeit zur Ratifizierung eines möglichen Brexit-Handelspakts der Europäischen Union mit Großbritannien. Gefordert werde eine technische Verlängerung des Verfahrens über das Jahresende hinaus für den Fall, dass ein Vertrag vor dem 31. Dezember zustande komme, sagte die Europaabgeordnete Terry Reintke am Dienstag. Andernfalls wäre es unmöglich, ein Abkommen seriös zu prüfen.

Am 31. Dezember endet die Brexit-Übergangsphase und Großbritannien scheidet aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion aus. Beide Seiten verhandeln immer noch über einen Anschlussvertrag, obwohl vergangenen Sonntag eigentlich Schluss sein sollte. Eine Ratifizierung dauert normalerweise Monate. Reintke sagte, beide Seiten sollten eine Kulanzfrist zur Bestätigung im Januar vereinbaren.

Ohne Vertrag müssten vom 1. Januar an Zölle erhoben werden und verschärfte Warenkontrollen an den Grenzen stattfinden. Die Wirtschaft auf beiden Seiten fürchtet Verwerfungen. Gelänge ein Vertrag, aber keine rechtzeitige Ratifizierung, bleibt auch die Möglichkeit einer vorläufigen Anwendung des Abkommens. Darüber könnten die EU-Staaten einstimmig ohne das Parlament entscheiden.

Seit Wochenbeginn herrscht etwas mehr Zuversicht, dass ein Durchbruch doch noch gelingt. Nach EU-Angaben gibt es Fortschritte im Streit über faire Wettbewerbsbedingungen, aber verhärtete Fronten im Konflikt über Fischereirechte in britischen Gewässern. Das sind die beiden wichtigsten Knackpunkte. Doch soll das Abkommen sehr viele andere Themen umfassen, so auch die Zusammenarbeit in Energie-, Polizei-, Justiz- und anderen Fragen.

Beide Seiten dementierten am Dienstag einen Bericht, wonach man die britische Beteiligung am EU-Studentenaustauschprogramm Erasmus+ mangels Einigungschancen bereits aufgegeben habe. Die Gespräche darüber liefen noch, hieß es von der EU-Kommission und der britischen Regierung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU-Politiker Weber fordert Stopp der Einreisen aus Mutationsgebieten. "Wir brauchen im Schengenraum unbedingt schnellstmöglich gemeinsame Standards, dass wir Hochrisikogebiete auf der Welt isolieren und die Einreise verhindern in der jetzigen Übergangszeit, wo die Mutanten eben die große Sorge sind", sagte Weber am Freitag im Bayerischen Rundfunk. Dies sei die Aufgabe der Innenminister. BRÜSSEL/MÜNCHEN - Der Vorsitzende der Christdemokraten im Europäischen Parlament, Manfred Weber, hat einen schnellstmöglichen Stopp der Einreisen aus Corona-Mutationsgebieten in den EU-Schengen-Raum verlangt. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 11:02) weiterlesen...

Schnabel: Mehr EZB-Unterstützung wegen steigender Renditen möglich. Steigende langfristige Zinsen könne bestehende geldpolitische Stützungsmaßnahmen zu frühzeitig bremsen, sagte das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, am Freitag auf einer Online-Konferenz. In einem solchen Fall müsse die Geldpolitik bei ihren Maßnahmen nachlegen. FRANKFURT - Die EZB hat erneut eine weitere Stützung der Wirtschaft signalisiert, falls dies durch einen starken Anstieg der Kapitalmarktzinsen notwendig werde. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 11:02) weiterlesen...

Spanien: Inflation rutscht überraschend in den negativen Bereich. Die nach europäischer Methode erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) sanken im Jahresvergleich um 0,1 Prozent, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Januar hatte die Inflationsrate noch bei plus 0,4 Prozent gelegen. Im Monatsvergleich sanken die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent. MADRID - In Spanien ist die Inflationsrate im Februar überraschend stark gesunken und wieder in den negativen Bereich gerutscht. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 09:51) weiterlesen...

British-Airways-Mutter IAG schreibt im Corona-Jahr 7 Milliarden Euro Verlust. Unter dem Strich stand ein Minus von 6,9 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 1,7 Milliarden ein Jahr zuvor, wie der Mutterkonzern von British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level am Freitag in London mitteilte. Der neue Konzernchef Luis Gallego hofft, dass die Impfungen gegen das Virus das Reisen bald wieder im größeren Stil möglich machen. Eine Ergebnisprognose für das laufende Jahr traut er sich aber nicht zu. LONDON - Der Einbruch des Flugverkehrs durch die Corona-Pandemie hat der British-Airways-Mutter IAG im abgelaufenen Jahr einen Milliardenverlust eingebrockt. (Boerse, 26.02.2021 - 09:23) weiterlesen...

Flugverkehr-Einbruch brockt Buchungssystem-Anbieter Amadeus IT Jahresverlust ein. Unter dem Strich stand ein Verlust von 505 Millionen Euro nach einem Gewinn von 1,1 Milliarden ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Freitag in Madrid mitteilte. Amadeus-Chef Luis Maroto zeigte sich aber zuversichtlich, dass der IT-Anbieter die schwierige Zeit übersteht und gestärkt daraus hervorgeht. So verfügte Amadeus zum Jahresende den Angaben zufolge über flüssige Mittel in Höhe von 3,5 Milliarden Euro. MADRID - Der heftige Einbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise hat dem Buchungssystem-Anbieter Amadeus IT im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerissen. (Boerse, 26.02.2021 - 08:39) weiterlesen...

Denkfabriken: Großbritannien schlecht für Brexit gerüstet. Das betreffe beispielsweise den Umweltschutz, den Handel und den Kampf gegen Kriminalität, heißt es in der Analyse, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. LONDON - Einem Bericht mehrerer britischer Denkfabriken zufolge sind die Institutionen in Großbritannien auch ein Jahr nach dem offiziellen EU-Austritt schlecht für den Brexit gerüstet. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 06:35) weiterlesen...