Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Regierungen, Deutschland

GÖTTINGEN - Deutschland und der Westen sollten die Demokratiebewegung in Hongkong nach Auffassung des Aktivisten Ray Wong stärker unterstützen.

25.08.2019 - 09:53:24

Hongkonger Aktivist Wong fordert mehr Unterstützung vom Westen. Es gehe darum, China deutlich den Willen zum Schutz universeller Werte und Menschenrechte zu zeigen, sagte der als politischer Flüchtling in Göttingen lebende 25-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Meiner Meinung nach hat China keine Sorge, Leute in Hongkong, Taiwan und Tibet oder Uiguren zu unterdrücken, weil es keine Konsequenzen dafür (zu spüren) bekommt", erklärte Wong. Der Aktivist beginnt zum Wintersemester ein Studium der Philosophie und Politikwissenschaft in der südniedersächsischen Universitätsstadt.

Vor einer Woche waren in der ehemaligen britischen Kolonie, die seit 1997 wieder zu China gehört, deutlich mehr als eine Million Menschen für Demokratie und Freiheit auf die Straße gegangen. In einer Video-Botschaft hatte sich Wong an die Demonstranten gewandt. Der 25-Jährige und der zwei Jahre ältere Alan Li sind die ersten Aktivisten aus Hongkong, von denen bekannt ist, dass sie in Europa politischen Schutz bekommen haben. Ihnen war die Teilnahme an gewaltsamen Protesten 2016 angelastet worden. Als sie 2017 auf Kaution auf freiem Fuß waren, setzten sie sich nach Deutschland ab. Im Mai 2018 wurden ihre Asylanträge anerkannt. Chinas Regierung protestierte gegen diese "Einmischung".

Als Sonderverwaltungszone sind Hongkong noch bis zum Jahr 2047 umfangreiche Sonderrechte garantiert. Um diese fürchten viele Bewohner. "Zurzeit haben wir nicht genügend Kraft, das Eindringen Chinas in Hongkong zu verhindern", sagte Wong. Er hoffe trotzdem auf Veränderungen - "wenn die freie Welt dabei zusammenarbeitet, auf China Druck auszuüben". Als letztes Mittel seien auch Sanktionen denkbar. Er verstehe gut, dass es in der Zeit der Globalisierung schwer sei, sich von einem Land komplett zu trennen. "Die deutschen Unternehmen sind schon ziemlich abhängig von China", meinte Wong. Doch Gleichgültigkeit führe zu menschlichem Leid.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Asselborn zu Brexit-Gesprächen: Beide Seiten wollen eine Lösung. "Beide Seiten wollen eine Lösung", sagte Asselborn am Montag der Deutschen Presse-Agentur nach einem Besuch des britischen Premierministers Boris Johnson in Luxemburg. LUXEMBURG - Im Brexit-Streit sieht Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn Einigungswillen in Großbritannien wie auch bei der Europäischen Union. (Wirtschaft, 16.09.2019 - 17:08) weiterlesen...

Polizei in NRW rüstet zur Drohnenabwehr auf. Am Montag präsentierte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) einige Waffen im Einsatz gegen unerwünschte ferngesteuerte Fluggeräte. DÜSSELDORF - Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat sich zur Abwehr von Drohnenattacken gerüstet. (Boerse, 16.09.2019 - 16:59) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/Koalition streitet um Weg zu Klimaschutz: Vorgaben oder Anreize?. Während die CDU auf Anreize fürs CO2-Sparen setzt, pocht die SPD auf strikte Vorgaben. "Wir dürfen es nicht mehr machen, dass wir nur Förderprogramme machen und keine Regeln setzen", sagte Vizekanzler Olaf Scholz am Montag in Berlin. BERLIN - Klare Vorgaben machen - oder vor allem Anreize setzen und fördern: Die schwarz-rote Koalition streitet wenige Tage vor wegweisenden Entscheidungen über Inhalt und Verpackung des geplanten milliardenschweren Klimaschutz-Pakets. (Boerse, 16.09.2019 - 16:58) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/Drohende militärische Eskalation: USA werfen Iran Angriff vor. Deutschland, Russland und China riefen alle Beteiligten am Montag zu Besonnenheit auf. US-Präsident Donald Trump hatte kurz zuvor Vergeltungsschläge angedroht. Mitglieder der US-Regierung machten den Iran weiter für die Drohnenangriffe auf Ölanlagen am Samstag verantwortlich. "Das war ein vorsätzlicher Angriff auf die Weltwirtschaft und den globalen Energiemarkt", sagte US-Energieminister Rick Perry am Montag bei einem Treffen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien. WASHINGTON/MOSKAU/WIEN/BERLIN - Die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien haben die Sorge vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten befeuert und den Ölpreis sprunghaft steigen lassen. (Boerse, 16.09.2019 - 16:56) weiterlesen...

Grüne fordern verbindlicheren und schnelleren Klimaschutz. Die Pläne genügten bei Weitem nicht, "und zwar weder in der Geschwindigkeit, noch in der Verbindlichkeit", sagte Parteichef Robert Habeck am Montag in Berlin. CO2-Emissionen müssten schon ab kommendem Jahr bepreist werden und der Ausstoß anhand überprüfbarer, jährlicher Zielvorgaben reduziert werden. Eine wirksame und schnelle Möglichkeit sei es, zunächst über eine Steuer einen Mindestpreis festzulegen, der dann in den kommenden Jahren in ein Handelssystem aus Zertifikaten übergeht. BERLIN - Den Grünen gehen die bisher bekannten Überlegungen der Bundesregierung zum Klimaschutz nicht weit und nicht schnell genug. (Boerse, 16.09.2019 - 16:46) weiterlesen...

Venezuelas Opposition sieht Dialog mit Regierung als gescheitert an. "Das diktatorische Regime von Nicolás Maduro hat die Gespräche mit falschen Entschuldigungen verlassen", hieß es in einem in der Nacht zum Montag (Ortszeit) veröffentlichten Schreiben Guaidós. CARACAS - Die venezolanische Opposition um den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó sieht die Verhandlungen mit der Regierung von Staatschef Nicolás Maduro als gescheitert an. (Wirtschaft, 16.09.2019 - 16:42) weiterlesen...