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Regierungen, Deutschland

GLASGOW - Tausende Menschen haben sich im Zuge der Weltklimakonferenz in Glasgow zu einem großen Protestmarsch für mehr Klimaschutz in Bewegung gesetzt.

06.11.2021 - 16:00:29

Klimaprotestmarsch in regnerischem Glasgow in Bewegung. Ausgestattet mit Bannern, Flaggen und Pappschildern mit Klimabotschaften sowie Regenjacken gegen das britische Wetter begannen die Demonstrantinnen und Demonstranten am frühen Samstagnachmittag, vom Kelvingrove Park im Westen der schottischen Großstadt langsam durch die Stadt zu marschieren. Ziel der Protestteilnehmer war der Park Glasgow Green einige Kilometer weiter südöstlich.

Bei der Klimakonferenz COP26 ringen rund 200 Staaten in Glasgow darum, wie das Ziel noch erreicht werden kann, die Erderwärmung auf ein erträgliches Maß von maximal 1,5 Grad zu begrenzen. Geplantes Ende der Konferenz ist der 12. November.

Der Protest zur Halbzeit der COP26 ist Teil eines globalen Aktionstags, der nach Schätzungen der Organisatoren Hunderttausende Menschen weltweit auf die Straße bringen sollte, darunter trotz Regenwetters allein Zehntausende in Glasgow. Mehr als 300 Aktionen waren nach Angaben der Veranstalter rund um den Globus geplant. Auch in Amsterdam, Dublin und vielen britischen Städten kamen viele Demonstranten zu Protesten zusammen. "Systemwandel, nicht Klimawandel!", stand auf einem großen Banner an der Spitze eines Protestmarsches in London.

Bereits am Freitag hatten Tausende Menschen bei einer Klimademo in Glasgow mehr Tempo von den Staaten beim Klimaschutz gefordert. Die führende Klimaaktivistin Greta Thunberg aus Schweden hatte in einer Rede vor den Demonstranten erneute Kritik an der Konferenz geäußert. Es handele sich um "ein Greenwashing-Festival des globalen Nordens, eine zweiwöchige Feier des Business as usual und des Blablabla", sagte sie. Auch bei dem Protest am Samstag sollte sie dabei sein.

@ dpa.de

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