Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

GENF - Von einer Klimawende ist die Weltwirtschaft bei ihrer Rückkehr aus dem Corona-Tief laut einem UN-Bericht weit entfernt.

16.09.2021 - 11:23:06

UN-Klimabericht: Industrie-Emissionen wieder auf dem Niveau von 2019. Zwischen Januar und Juli haben Fabriken und Kraftwerke weltweit mindestens so viel klimaschädliches CO2 aus fossilen Quellen ausgestoßen wie im gleichen Zeitraum 2019, also vor der Pandemie. Der Rückgang der Emissionen während der ersten Covid-19-Phase im Vorjahr sei nur ein "kurzer Aussetzer" gewesen, hieß es in Genf von der Weltwetterorganisation (WMO), dem Weltklimarat (IPCC) und anderen Organisationen.

Der pandemiebedingte Einbruch wurde vielfach von Rufen begleitet, die Weltwirtschaft nachhaltiger wieder aufzubauen. "Dieser Bericht zeigt, dass wir 2021 bislang nicht in die richtige Richtung gehen", sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas bei der Vorstellung der Studie am Donnerstag in Genf. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sagte mit Blick auf die Bemühungen, den globalen Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad zu halten: "Wir sind noch immer weit vom Plan entfernt, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen."

Taalas zufolge sind auch die Überflutungen in Deutschland im Sommer auf den Klimawandel zurückzuführen. Solche Ereignisse fänden nun nicht mehr alle 100 Jahre statt, sondern alle 20 Jahre. Der Diplomat lobte das Interesse vieler Länder, den Klimawandel zu bekämpfen, forderte aber schnelleres Handeln. "Wenn wir beim Klimaschutz scheitern, hätten wir ein permanentes Problem für zumindest Hunderte, wenn nicht Tausende Jahre".

Die CO2-Emissionen aus dem Straßenverkehr liegen dieses Jahr noch unter den Werten vor Beginn der Pandemie. Die Konzentration an Treibhausgasen, die zur Erderwärmung beitragen, nahm jedoch dem Bericht zufolge voriges Jahr und in der ersten Jahreshälfte 2021 in der Atmosphäre weiter zu.

Nach UN-Angaben war die Erde in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich 1,06 bis 1,26 Grad wärmer als im vorindustriellen Zeitalter im späten 19. Jahrhundert. Bis 2025 könnte der Wert auf bis zu 1,8 Grad klettern. Selbst bei Erreichen der Klimaziele könnte der Meeresspiegel bis zum Jahr 2300 zwischen 0,3 und 3,1 Meter ansteigen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

BBC: Dokumente belegen Lobby-Versuche bei UN-Klimareport. Das geht aus Dokumenten des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hervor, an die Greenpeace-Aktivisten gelangen konnten und mit der BBC teilten. Demnach solle sich unter anderem Saudi-Arabien und Australien dafür eingesetzt haben, dass in dem Bericht Forderungen nach einem raschen Ende für fossile Brennstoffe abgeschwächt oder ganz gestrichen werden. Der Report gilt als wichtige Grundlage für die Verhandlungen bei der anstehenden UN-Weltklimakonferenz in Glasgow Anfang November. LONDON - Mehrere Länder haben einem Bericht der BBC zufolge versucht, die Notwendigkeit einer raschen Abwendung von fossilen Energieträgern in einem UN-Report zum Klimawandel herunterzuspielen. (Boerse, 21.10.2021 - 13:31) weiterlesen...

Kraftstoffversorgung an britischen Tankstellen wieder normal. Das berichtete die BBC am Donnerstag unter Berufung auf Statistiken des britischen Wirtschaftsministeriums. Demnach sind die Vorräte an Tankstellen im Vereinigten Königreich im Durchschnitt wieder auf 45 Prozent gestiegen - so hoch wie zuletzt im Mai. LONDON - Die Versorgung mit Kraftstoffen an britischen Tankstellen ist nach Angaben der Regierung wieder auf einem normalen Niveau. (Boerse, 21.10.2021 - 13:28) weiterlesen...

Koalitionsverhandlungen beginnen - Partner wollen zügig verhandeln. "Wir werden zeitnah und zügig durchkommen", sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hatte wiederholt erklärt, Ziel sei es, vor Weihnachten eine neue Regierung zu haben. Juso-Chefin Jessica Rosenthal nannte das im ZDF ein gutes Datum. BERLIN - Unmittelbar vor Beginn der Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP haben sich beteiligte Politiker zuversichtlich gezeigt, dass die Gespräche rasch vorankommen. (Wirtschaft, 21.10.2021 - 13:08) weiterlesen...

Weiter Anstieg bei Corona-Infektionen - Länderchefs beraten über Lage. Wenn dies passiere, "gibt es de facto keine Rechtsgrundlage mehr - egal für was. Weder für das Testen in der Schule, noch für Masken, noch für ganz normale Ideen wie 3G plus, oder 2G oder 3G", sagte er am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk. BERLIN/KÖNIGSWINTER - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vor einer Aufhebung des bundesweiten Corona-Ausnahmezustands gewarnt. (Wirtschaft, 21.10.2021 - 13:07) weiterlesen...

Trotz Protesten: 3G-Regel in Bulgarien eingeführt. Trotz Protesten werden ab Donnerstag in Innenräumen wie etwa in Shoppingmalls oder Lokalen nur Kunden mit "grünen Zertifikaten" eingelassen, wie eine Verordnung von Interims-Gesundheitsminister Stojtscho Kazarow vorsieht. Die Zertifikate können in der Regel nicht gleich am Eingang verifiziert werden. Es genügt, wenn der Beleg über eine Corona-Impfung, Genesung von Covid-19 oder ein aktueller negativer Test vorgezeigt wird. Wichtige Parteien forderten derweil den Rücktritt von Gesundheitsminister Kazarow. SOFIA - Bulgarien hat angesichts steigender Corona-Zahlen die innenpolitisch umstrittene 3G-Regel vorerst für 14 Tage eingeführt. (Boerse, 21.10.2021 - 13:03) weiterlesen...

Hypo-Alpe-Adria-Affäre: Fast alle Forderungen der Gläubiger erfüllt. Die Hauptversammlung der Heta als Bad Bank habe nun die vorzeitige Endverteilung von knapp 150 Millionen Euro an die Gläubiger beschlossen, teilte die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Donnerstag in Wien mit. Damit summiere sich die Verwertung des Vermögens der Bank auf 10,85 Milliarden Euro. Dies entspreche einer Quote von 86,3 Prozent der Forderungen. Zum Start der Arbeit der Bad Bank 2015 war im schlimmsten Fall eine Quote von nur rund 35 Prozent erwartet worden. WIEN/KLAGENFURT - Fast alle Forderungen der Gläubiger der einstigen österreichischen Pleitebank Hypo Alpe Adria sind bedient worden. (Boerse, 21.10.2021 - 13:01) weiterlesen...