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GENF - Trotz Berichten über Schwächen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca empfehlen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Experten den weiteren Einsatz.

10.02.2021 - 18:10:03

WHO empfiehlt Einsatz von Astrazeneca-Impfstoff. Erste Studien aus Südafrika zeigten zwar deutlich weniger Wirksamkeit, um relativ milde Krankheitssymptome zu verhindern, sagte Alejandro Cravioto, der Vorsitzende eines Expertenrats, der die WHO berät, am Mittwoch in Genf. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass der Impfstoff gegen schwere Verläufe von Covid-19 nicht schütze.

gibt es bereits eine Empfehlung.

Im Fall von Astrazeneca empfahl der Rat den Einsatz des Impfstoffs ohne Altersbegrenzung. Es gebe zwar wenig Daten über die Wirksamkeit bei Menschen über 65, aber auch keinen Hinweis darauf, dass er bei älteren Menschen weniger wirksam sei. Cravioto sagte: "Wir gehen davon aus, dass die Reaktion der älteren Menschen auf den Impfstoff nicht anders ist." Die beiden Spritzen sollten im Abstand von acht bis zwölf Wochen verabreicht werden.

O'Brien betonte, dass alle Geimpften - unabhängig davon, welcher Stoff ihnen verabreicht wurde - weiterhin alle Corona-Regeln umsetzen müssten, also auch Abstand halten und Maske tragen. Dies sei wichtig, weil man nach einer Impfung zwar selbst ein geringeres Risiko schwerer Krankheitsverläufe habe, andere aber wahrscheinlich weiter anstecken könne.

Die Empfehlungen dürften Musik für die Ohren der britischen Regierung sein. In Großbritannien werden Impfungen bereits seit längerer Zeit im Abstand von zwölf Wochen verabreicht. Erst am Mittwoch hatte die britische Gesundheitsbehörde mitgeteilt, dass eine Abwandlung der dort vorherrschenden Virus-Variante inzwischen auch Merkmale trägt, die von der südafrikanischen Mutante bekannt sind. London dürfte daher froh sein, dass die WHO das Vertrauen in den Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns gestärkt hat.

Die WHO hat bislang nur dem Impfstoff von Biontech/Pfizer eine Notfallzulassung erteilt. Das ist Voraussetzung für den Ankauf und Einsatz von Impfstoffen durch UN-Organisationen. Viele Länder, die keine eigenen Kapazitäten zur Beurteilung von Impfstoffen haben, nehmen dies als Grundlage für ihre eigene Entscheidung.

In Europa ist die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) für die Prüfung zuständig. Sie berät die EU-Kommission, die über eine Zulassung entscheidet. Sie hat bislang drei Corona-Impfstoffe genehmigt: die von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca.

@ dpa.de

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