Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Nordafrika

GENF - Neben den verheerenden Folgen der Corona-Krise dürften die Welt im Jahr 2021 eine Reihe gefährlicher Konflikte weiter beschäftigen.

01.01.2021 - 10:05:30

Crisis Group: Zehn gefährliche Konflikte 2021. Die International Crisis Group, eine Organisation für Konfliktlösung und Friedensstiftung, nennt zehn Konflikte, die es zu beobachten gelte. Neben mehreren Konfliktregionen führt die Organisation auf der Liste die USA, Russland und die Türkei als wichtige Player auf.

An erster Stelle stehe Afghanistan mit seinem Versuch, mit den einst herrschenden islamistisch-militanten Taliban Frieden zu schließen. An zweiter Stelle nennt die International Crisis Group den jüngst ausgebrochenen Konflikt in der Tigray-Region Äthiopiens, wo Frieden nur mit einem Dialog zur Überwindung ethnischer Spannungen erreicht werden könne.

In der Sahel-Region südlich der Sahara hätten Dschihadisten ethnische Spannungen genutzt, um sich in Mali, Niger und Burkina Faso auszubreiten. Venezuela brauche angesichts des wirtschaftlichen Zerfalls dringend einen gut organisierten Machtwechsel. Der angestrebte Frieden in Libyen werde erschwert, weil ausländische Kräfte den Bürgerkrieg befeuerten. In Somalia stiegen nach einem jahrelangen Kampf gegen die islamistische Al-Schabab-Miliz regionale Spannungen, geplante Wahlen könnten Konflikte schüren.

Im Jemen sei ein neuer Anlauf für Friedensgespräche zwischen der Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi und Separatisten vom Südlichen Übergangsrat (STC) und den Huthi-Rebellen nötig, die das Land 2014 überrannt hatten.

An achter Stelle nennt die International Crisis Group den Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Der Sanktionsdruck der USA sei gescheitert, der Iran horte Atommaterial und habe sein Raketenprogramm verbessert. Die Organisation ruft den nächsten US-Präsidenten Joe Biden auf, dem Atomabkommen von 2015 zwischen dem Iran und den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland wieder beizutreten.

Russland und die Türkei stünden in vielen Konflikten auf gegnerischen Seiten, etwa in Libyen und Syrien, oder kämpften gegeneinander um Einfluss, etwa im Kaukasus. Bislang hätten sie sich immer noch verständigt, aber ein größerer Streit könne viele Konflikte verschärfen.

Zuletzt nennt die Crisis Group den Klimawandel, der Konflikte verschärfe. Reiche Länder müssten die versprochenen 100 Milliarden Dollar aufbringen, um besonders betroffenen Ländern zu helfen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nominierter US-Gesundheitsminister: 'Das Flugzeug ist im Sturzflug'. "Man kann den Bundesstaaten nicht einfach sagen: Hier ist der Impfstoff, hier sind Masken, jetzt legt los", sagte Becerra am Sonntag im Nachrichtensender CNN. WASHINGTON - Nach dem schleppenden Anlauf der Impfkampagne gegen das Coronavirus in den USA hat der nominierte Gesundheitsminister Xavier Becerra den einzelnen Bundesstaaten mehr UnterstĂĽtzung aus Washington versprochen. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 19:50) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/Corona: Grenzkontrollen verschärft - Lockdown-Debatte abgeblockt. Die Bundesregierung verschärfte am Sonntag die Grenzkontrollen und Einreiseregeln, um die grenzüberschreitende Verbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen. Für insgesamt fast 30 Länder mit besonders hohen Infektionszahlen oder besonders gefährlichen Virusvarianten gilt nun eine Testpflicht vor der Einreise. Zu diesen Hochrisikogebieten zählen das Nachbarland Tschechien, die Urlaubsländer Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA. BERLIN - Die Auflagen für den grenzüberschreitenden Reiseverkehr werden immer strenger. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 17:58) weiterlesen...

Spahn kauft Antikörper-Medikamente - Zuspruch von Gesundheitsexperten. "Ab nächster Woche werden die monoklonalen Antikörper in Deutschland als erstem Land in der EU eingesetzt. Zunächst in Uni-Kliniken", kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der "Bild am Sonntag" an. "Die Gabe dieser Antikörper kann Risikopatienten in der Frühphase helfen, dass ein schwerer Verlauf verhindert wird", erläuterte Spahn. Die Kosten belaufen sich demnach auf 400 Millionen Euro. BERLIN - Deutschland hat 200 000 Dosen eines neuen Corona-Medikaments gekauft. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 17:53) weiterlesen...

Wie tödlich ist B.1.1.7? Johnsons Corona-Warnung sorgt für Wirbel (Wirtschaft, 24.01.2021 - 17:49) weiterlesen...

Müller: Debatte über Lockerungen wenig sinnvoll. "Jetzt über konkrete Daten für Lockerungen zu sprechen, wo wir kaum absehen können, wie sich die britische Mutante in den nächsten drei Wochen auswirkt, halte ich aktuell für wenig sinnvoll", sagte Müller der "Berliner Zeitung" (Montag-Ausgabe). BERLIN - Für Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) kommt die Debatte über Lockerungen der Coronamaßnahmen nach dem zunächst bis Mitte Februar vereinbarten Lockdown zu früh. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 17:49) weiterlesen...

Der Entfesselungskünstler - Laschet macht auf Merz. Die Bergarbeiter-Glücksmünze seines Vaters holt er diesmal nicht hervor wie noch beim Bundesparteitag. Dafür teilt er kräftig aus, als er am Wochenende zu den Parteikollegen in Baden-Württemberg spricht. Er schimpft über den politischen Gegner und warnt vor einer rot-rot-grünen Bundesregierung. Er spricht vom Entfesseln und nimmt damit Bezug auf das Motto des Wahlprogramms, mit dem die Südwest-CDU in die Landtagswahl gehen will. Laschet redet ausgiebig über Familienunternehmen, den Mittelstand, er kritisiert Vorschriften und Bürokratie. Er kann auch Wirtschaft, so die Botschaft. Laschet gibt den Merz. Bei seinem ersten großen Auftritt als CDU-Bundesvorsitzender wirkt er selbst irgendwie entfesselt. STUTTGART/MAINZ - Armin Laschet wirkt aggressiver als noch vor einer Woche. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 16:52) weiterlesen...