Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Schweiz

GENF - Die Zahl der Wanderarbeiter steigt weltweit: Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) waren im Jahr vor der Pandemie, also 2019, rund 169 Millionen Menschen zu Arbeitszwecken in anderen Ländern.

30.06.2021 - 13:05:34

ILO: Zahl der Wanderarbeiter vor der Pandemie weiter gestiegen. Das waren fünf Millionen mehr als 2017 und fast 20 Millionen mehr als 2013, wie aus ILO-Statistiken hervorgeht.

Wanderarbeiternehmerinnen und -arbeitnehmer machten fast fünf Prozent der Beschäftigten weltweit aus, berichtete die ILO am Mittwoch. Sie leisteten oft lebenswichtige Arbeit in den Gastländern, etwa im Gesundheitssektor, im Agrarbereich oder bei der Verarbeitung von Nahrungsmitteln. Viele seien aber teils ohne soziale Absicherung als Ungelernte beschäftigt und so von Schocks wie der Corona-Pandemie besonders betroffen. Die Folgen sind in diesem Bericht aber noch nicht enthalten, weil die Zahlen sich auf 2019 beziehen.

Gut 60 Prozent der Wanderarbeitnehmer lebten in Nord-, Süd- und Westeuropa, Nordamerika und den arabischen Staaten. In Nord-, Süd- und Westeuropa machten sie 18,4 Prozent aller Beschäftigten aus. Zwei Drittel arbeiteten im Dienstleistungssektor, gut ein Viertel in der Industrie und rund sieben Prozent in der Landwirtschaft.

"Arbeitsmigration hat potenzielle Vorteile für Herkunfts- und Zielländer", betont die ILO. Wenn die Migration richtig organisiert werde, könnten Zielländer von Wanderarbeitnehmern in oft arbeitsintensiven Bereichen wie Pflege, Bau und Landwirtschaft profitierten. In den Heimatländern entstünden durch Überweisungen der Arbeitenden mehr Investitionen und Wohlstand. Rückkehrer brächten oft Fähigkeiten mit, die ihren Heimatländern zugute kommen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Industrie erhält mehr Aufträge als erwartet. Die Bestellungen seien um 1,5 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Analysten hatten lediglich mit einem Zuwachs um 1,0 Prozent gerechnet. Im Mai waren die Aufträge um revidiert 2,3 Prozent (zunächst 1,7 Prozent) gestiegen. Ohne Transportgüter wie Flugzeuge stiegen die Aufträge im Juni um 1,4 Prozent. WASHINGTON - Die US-Industrieunternehmen haben im Juni mehr Aufträge erhalten als erwartet. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 17:03) weiterlesen...

Eurozone: Erzeugerpreise steigen mit Rekordtempo von mehr als zehn Prozent. Die Erzeugerpreise stiegen im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Das ist die höchste Rate seit Beginn der Währungsunion im Jahr 1999. Im Mai hatte die Rate noch 9,6 Prozent und im April 7,6 Prozent betragen. Analysten hatten für Juni eine Rate von 10,3 Prozent erwartet. LUXEMBURG - Der Preisauftrieb auf Herstellerebene gewinnt in der Eurozone immer stärker an Fahrt. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 11:03) weiterlesen...

Türkische Inflationsrate näher sich weiter 20 Prozent-Marke. Die Inflationsrate steuert mittlerweile auf die Marke von 20 Prozent zu. Im Juli seien die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 18,95 Prozent gestiegen, teilte das türkische Statistikamt am Dienstag mit. Im Juni hatte die Inflationsrate bei 17,5 Prozent und im Mai bei 16,6 Prozent gelegen. Zuletzt hatte die türkische Inflationsrate Anfang 2019 über der Marke von 20 Prozent gelegen. ISTANBUL - In der Türkei hat sich die Inflation erneut deutlich verstärkt. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 09:31) weiterlesen...

USA: Industriestimmung trübt sich überraschend ein. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel im Vergleich zum Vormonat um 1,1 Punkte auf 59,5 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag in Tempe mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg auf 61,0 Punkte gerechnet. TEMPE - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Juli überraschend eingetrübt. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 17:04) weiterlesen...

USA: Bauausgaben steigen weniger als erwartet. Gegenüber dem Vormonat legten sie um 0,1 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Montag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent gerechnet. WASHINGTON - In den USA sind die Bauausgaben im Juni weniger als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 16:27) weiterlesen...

Einzelhandel profitiert vom Ende vieler Corona-Beschränkungen. Der Umsatz stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 4,2 Prozent und nominal um 4,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Gegenüber Juni 2020 gab es ebenfalls deutliche Zuwächse (real plus 6,2 Prozent). Die Halbjahresbilanz fiel positiv aus: Die Umsätze lagen real um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. WIESBADEN - Die Lockerungen der Corona-Beschränkungen haben die Geschäfte der Einzelhändler in Deutschland im Juni kräftig angekurbelt. (Boerse, 02.08.2021 - 12:15) weiterlesen...