Ihr Broker

  • Sonderkonditionen
  • Mehrfach reguliert
  • Sehr finanzstark
  • Reguliert in CYPERN & Australien

Mehr Erfahren >>

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETS.COM
Indikatoren, Deutschland

GENF - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Genf ein Plädoyer für menschenwürdige Arbeitsbedingungen gehalten.

11.06.2019 - 13:59:24

Merkel: Wirtschaft hat Menschen zu dienen - nicht umgekehrt. Menschen dürften nicht nur als Produktionsfaktoren gesehen werden, sondern müssten sich verwirklichen und ihre Talente entfalten können, sagte sie am Dienstag bei der Jubiläumstagung zum 100-jährigen Bestehen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). "Die Wirtschaft hat den Menschen zu dienen, und nicht umgekehrt", sagte Merkel.

Nach Merkel sprach Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron. Ein bilaterales Treffen, etwa zu dem Gerangel um EU-Spitzenposten, war aber nicht geplant. Merkel unterstützt den CSU-Politiker Manfred Weber als neuen EU-Kommissionspräsidenten, Macron ist dagegen.

Die ILO wurde 1919 gegründet, um den Weltfrieden durch eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen zu sichern. Sie ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Die Länder sind durch Regierungen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände vertreten. Sie erarbeitet möglichst weltweit anerkannte Arbeits- und Sozialstandards, die verhindern sollen, "dass sich einzelne Teilnehmer am internationalen Handel durch Abbau von Arbeitnehmerrechten und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen Vorteile verschaffen", so die ILO.

Merkel lobte die Arbeit der ILO zu den Herausforderungen durch den digitalen Wandel. Die Frage sei, wie sich menschliche und künstliche Intelligenz ergänzen könnten. Viele Menschen hätten Angst um ihre Arbeitsplätze. "Wir müssen in unserer eng vernetzten Welt deutlich besser darin werden, aus Wirtschaftswachstum tatsächlich sozialen Fortschritt zu machen", sagte Merkel.

"Da dieses internationale System der multilateralen Zusammenarbeit im Augenblick ja in Gefahr ist, da es viele gibt, die sagen: Wir kommen alleine besser zurecht, will ich ausdrücklich sagen: Der Kompromiss ist Teil der internationalen Kooperation", so Merkel.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Verbraucherstimmung trübt sich ein - Michigan-Konsumklima. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel um 2,1 Punkte auf 97,9 Punkte, wie die Universität am Freitag laut einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 98,0 Punkten gerechnet. MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Juni eingetrübt. (Wirtschaft, 14.06.2019 - 16:18) weiterlesen...

USA: Industrieproduktion steigt stärker als erwartet. Insgesamt sei sie zum Vormonat um 0,4 Prozent geklettert, wie die US-Notenbank am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet. Zudem war der Rückgang im Vormonat geringer als erwartet. Die Produktion ist im April um revidierte 0,4 Prozent gefallen, nachdem zunächst ein Rückgang um 0,5 Prozent ermittelt worden war. WASHINGTON - Die US-Industrieproduktion ist im Mai überraschend stark gestiegen. (Wirtschaft, 14.06.2019 - 15:39) weiterlesen...

USA: Einzelhandel steigert Umsätze etwas weniger als erwartet. Allerdings fiel die Entwicklung im Vormonat besser aus als bisher bekannt. Die Erlöse seien im Mai um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten im Mittel einen Anstieg um 0,6 Prozent erwartet. WASHINGTON - Der US-Einzelhandel hat seine Umsätze im Mai etwas weniger als erwartet gesteigert. (Boerse, 14.06.2019 - 14:48) weiterlesen...

Italien: Inflation schwächt sich ab. Die nach europäischer Methode erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) seien um 0,9 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, teilte die Statistikbehörde Istat am Freitag nach einer zweiten Schätzung mit. Im Vormonat hatte die Inflationsrate noch bei 1,1 Prozent gelegen. Die Behörde bestätigte damit wie von Analysten erwartet eine erste Schätzung. ROM - In Italien hat sich der Preisanstieg im Mai wie erwartet abgeschwächt. (Wirtschaft, 14.06.2019 - 11:12) weiterlesen...

China: Durchwachsene Konjunkturdaten deuten anhaltende Schwäche an. Während Investitions- und Produktionsdaten enttäuschten, überraschten Zahlen aus dem Einzelhandel leicht positiv. Die Arbeitslosenquote stagnierte auf 5,0 Prozent. PEKING - Ein Reigen durchwachsener Konjunkturdaten hat am Freitag anhaltende Konjunkturprobleme Chinas deutlich gemacht. (Wirtschaft, 14.06.2019 - 09:39) weiterlesen...

Frankreich: Inflation schwächt sich deutlich ab. Die nach europäischen Standards berechnete Jahresinflationsrate (HVPI) sei von 1,5 Prozent im Vormonat auf 1,1 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer zweiten Schätzung mit. Das Statistikbehörde hat damit eine erste Schätzung wie von Analysten erwartet bestätigt. PARIS - In Frankreich hat sich die Inflation im Mai wie erwartet deutlich abgeschwächt. (Wirtschaft, 14.06.2019 - 09:18) weiterlesen...