Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Niederlande

GENF - Außer Fledermäusen sind auch Schuppentiere als möglicher Ausgangspunkt der Coronavirus-Pandemie im Visier der Forscher.

30.03.2021 - 12:48:30

WHO: Neben Fledermäusen Schuppentiere im Fokus der Corona-Forscher. Wissenschaftler empfehlen, die Schuppentiere bei der Suche nach dem Ursprung einzubeziehen. Auch Nerze und Katzen könnten Wirte des Virus sein, schrieben die Wissenschaftler, die im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in China nach dem Ursprung des Virus suchten, in ihrem Abschlussbericht.

Die Experten schließen auch die Möglichkeit nicht aus, dass das Virus schon vor der Entdeckung im Dezember in der chinesischen Stadt Wuhan in China in anderen Ländern zirkulierte. Die Qualität bisheriger Studien zu dem Thema ließen aber zu wünschen übrig, es müsse weiter untersucht werden.

Der Bericht sollte am Dienstag Vertretern der 194 WHO-Mitgliedsländer in Genf vorgestellt und anschließend online veröffentlicht werden. Er lag der Deutschen Presse-Agentur vorab vor.

Die Untersuchung fand in politisch aufgeheiztem Klima statt. China wollte verhindern, als Verursacher der Pandemie an den Pranger gestellt zu werden. Kritiker argwöhnen, dass China den 17 internationalen Experten nicht jeden gewünschten Zugang gewährte und bei der Erstellung des Berichts Druck ausübte. Teilnehmer haben das aber zurückgewiesen.

Ob der Huanan-Markt in Wuhan, der im vergangenen Jahr im Zentrum des Ausbruchs stand, tatsächlich Ausgang der Pandemie war, sei nicht klar, berichten die Forscher. Es seien auch Fälle bekannt, die nichts mit dem Markt zu tun hatten. Die Ergebnisse könnten nahelegen "dass der Huanan-Markt nicht die ursprüngliche Quelle des Ausbruchs war", heißt es in dem Bericht.

Die These, dass das Virus aus Versehen aus einem Viren-Labor entwich und sich verbreitete, gilt nach Einschätzung der Experten als "extrem unwahrscheinlicher Weg".

Viren, die dem Sars-CoV-2-Virus am ähnlichsten sind, seien zwar in Fledermäusen und Schuppentieren gefunden worden, heißt es weiter. "Aber keines der Viren, die bis jetzt in diesen Säugetieren identifiziert wurden, ist dem Sars-CoV-2 so ähnlich, dass er als direkter Vorläufer in Frage kommt."

"Zudem deutet die hohe Anfälligkeit von Nerzen und Katzen für Sars-CoV-2 an, dass weitere Tierarten als mögliches Reservoir in Frage kommen", heißt es. Die Wissenschaftler gehen von einem Zwischenwirt aus, von dem das Virus auf den Menschen übertragen wurde. Er wurde aber bislang nicht gefunden. "Mögliche Zwischenwirte könnten Nerze, Schuppentiere, Hasen, Marderhunde und Hauskatzen (...) umfassen oder Arten wie Zibetkatzen, Dachse oder verwandte Marderarten, die während des Ausbruchs in der Provinz Guangdong in China nachweislich mit Sars-Coronaviren infiziert waren."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bundestag verabschiedet Nachtragshaushalt mit neuen Schulden. Damit kann Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in diesem Jahr die Rekordkreditsumme von 240,2 Milliarden Euro aufnehmen. Der Nachtragsetat sieht vor allem mehr Geld für Unternehmenshilfen und für die Gesundheitspolitik vor, etwa für den Kauf von Impfstoffen, außerdem Hilfen für Familien. Zugleich sollen mit ihm niedrigere Steuereinnahmen ausgeglichen werden. BERLIN - Der Bundestag hat am Freitag den Nachtragshaushalt mit neuen Schulden von 60,4 Milliarden Euro beschlossen. (Wirtschaft, 23.04.2021 - 11:09) weiterlesen...

Corona-Impfung: Mehr als 22 Prozent Erstimpfungen in Deutschland. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervor (Stand: 23.4., 8.00 Uhr). BERLIN - In Deutschland sind 22,2 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. (Boerse, 23.04.2021 - 10:58) weiterlesen...

Mehr als fünf Millionen Zweitimpfungen in Israel erreicht. Dies sei eine große Errungenschaft für die Bürger des Landes, schrieb Gesundheitsminister Juli Edelstein bei Twitter. Sein Ressort verkündete am Freitagmorgen zudem, dass erstmals seit Ende Juni kein Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion binnen der vergangenen 24 Stunden verzeichnet wurde. TEL AVIV - Rund vier Monate nach ihrem Beginn hat die Impfkampagne in Israel die Marke von fünf Millionen Zweitimpfungen überschritten. (Wirtschaft, 23.04.2021 - 10:57) weiterlesen...

WDH/RKI-Vizechef: Appell zu Solidarität mit noch ungeimpften Gruppen (Tippfehler in der Überschrift behoben: Vizechef) (Boerse, 23.04.2021 - 10:47) weiterlesen...

RKI-Vizchef: Appell zu Solidarität mit noch ungeimpften Gruppen. Viele jüngere Menschen hätten sich in der Pandemie stark eingeschränkt und so gefährdete Ältere und Risikopatienten geschützt, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade am Freitag in Berlin. "Wir müssen uns bitte noch weiter einschränken, damit auch diese Personen eine Chance haben, sich impfen zu lassen, bevor das Virus sie erwischt." Auch für die Jüngeren und Gesunden sei das Virus nicht harmlos. Auch sie könnten schwere Verläufe erleiden; zudem drohten Langzeitfolgen (Long Covid). BERLIN - Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in der dritten Corona-Welle zu Solidarität mit den noch ungeimpften jüngeren Gruppen in der Bevölkerung aufgerufen. (Boerse, 23.04.2021 - 10:44) weiterlesen...

Merkel verteidigt Einsatz für Wirecard bei China-Reise. "Die Wirecard AG genoss bei der Reise keine Sonderbehandlung", sagte die CDU-Politikerin am Freitag im Untersuchungsausschuss zum mutmaßlichen Betrugsskandal um das Fintech-Unternehmen im Bundestag. Das Bemühen von Wirecard um Markteintritt in China habe sich mit den Zielen der Bundesregierung gedeckt. Es sei normal, dass sich die Bundesregierung und auch die Kanzlerin bei bilateralen Kontakten für die Interessen der deutschen Wirtschaft einsetze. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihren Einsatz für das damalige Dax -Unternehmen Wirecard bei einer China-Reise 2019 verteidigt. (Boerse, 23.04.2021 - 10:41) weiterlesen...