Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Immobilien, GroKo

Für das "Baulandmobilisierungsgesetz" hat sich die Große Koalition nach monatelangem Tauziehen auf einen Kompromiss beim Umwandlungsverbot von Miethäusern geeinigt.

04.05.2021 - 19:35:59

GroKo erzielt Kompromiss bei Umwandlungsverbot von Miethäusern

Die Fraktionen von Union und SPD stimmten am Dienstag dem Vorhaben zu, das nun zwar kein direktes Verbot der Umwandlung in Eigentumswohnungen mehr vorsieht, diese aber massiv erschwert. Vorgesehen ist nun, dass die Bundesländer Gebiete mit "angespanntem Wohnungsmarkt" ausweisen können, in denen bis zum Jahr 2025 die Genehmigung für die Umwandlung nur noch in Ausnahmefällen erteilt werden darf.

Beispielsweise, wenn die Wohnungen eines Gebäudes zu mindestens zwei Dritteln an die Mieter verkauft werden. Aus Sicht der SPD kommt das einem faktischen Verbot nahe, weil sie davon ausgeht, dass es kaum einem Eigentümer gelingen dürfte, in größeren Mietshäusern so viele Mieter von einem Kauf zu überzeugen. Allerdings sollen von der Regelung Gebäude ausgenommen sein, in denen sich nicht mehr als drei bis 15 Wohnungen befinden - je nach Gusto der Bundesländer, die entsprechende Festlegungen selber treffen können. Damit sollen Kleineigentümer geschützt werden, die ihr Haus umwandeln, um damit ihre Altersvorsorge zu bestreiten. SPD-Fraktionsvize Sören Bartol sagte dem "Spiegel", das sei ein "sehr guter Verhandlungserfolg". Teile der Union hätten bis zuletzt versucht, das Gesetz abzuschwächen oder gar zu verhindern - gegen ihren eigenen Minister. "Wir unterbinden damit das Geschäftsmodell von Investoren, die es auf die Aufteilung und den Weiterverkauf von Wohnungen abgesehen haben", sagte Bernhard Daldrup, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion dem "Spiegel". Das Gesetzgebungsprojekt ist das größte wohnungspolitische Vorhaben aus dem von Horst Seehofer (CSU) geführten Innenministerium, das auch für die Wohnungsbaupolitik zuständig ist.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Patrizia will für 50 Millionen eigene Aktien zurückkaufen. AUGSBURG - Der Immobilienkonzern Patrizia startet ein millionenschweres Aktienrückkaufprogramm. Bis spätestens zum Jahresende sollen für maximal 50 Millionen Euro eigene Anteilscheine erworben werden, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Augsburg mit. Auf Basis des derzeitigen Kursniveaus wären dies gut 2 Millionen Aktien, entsprechend rund 2,5 Prozent des Grundkapitals. Die Finanzierung erfolgt den Angaben zufolge aus der frei verfügbaren Liquidität. Diese habe zum 31. März 2021 bei gut 600 Millionen Euro gelegen. Patrizia will für 50 Millionen eigene Aktien zurückkaufen (Boerse, 11.05.2021 - 18:22) weiterlesen...

Patrizia will für 50 Millionen eigene Aktien zurückkaufen. AUGSBURG - Der Immobilienkonzern Patrizia startet ein millionenschweres Aktienrückkaufprogramm. Bis spätestens zum Jahresende sollen für maximal 50 Millionen Euro eigene Anteilscheine erworben werden, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Augsburg mit. Auf Basis des derzeitigen Kursniveaus wären dies gut 2 Millionen Aktien entsprechend rund 2,5 Prozent des Grundkapitals. Die Finanzierung erfolgt den Angaben zufolge aus der frei verfügbaren Liquidität. Diese habe zum 31. März 2021 bei gut 600 Millionen Euro gelegen. Patrizia will für 50 Millionen eigene Aktien zurückkaufen (Boerse, 11.05.2021 - 18:00) weiterlesen...

Tarifverhandlungen in der Bauwirtschaft begonnen. Gewerkschaft und Arbeitgeber kamen am Vormittag am neuen Hauptstadt-Flughafen BER in Schönefeld zusammen, wie der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) mitteilte. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt(IG BAU) fordert 5,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt für die Mitarbeiter. "Zudem soll das Modell für die Entschädigung der Wegezeiten, also der langen und meist unbezahlten Fahrten zur Baustelle, weiterentwickelt werden", teilte die Arbeitnehmerseite im April mit. SCHÖNEFELD - Für die rund 890 000 Beschäftigten in der Bauwirtschaft haben am Dienstag die Tarifverhandlungen begonnen. (Boerse, 11.05.2021 - 12:57) weiterlesen...

Karlsruhe beanstandet alte Steuerrechts-Änderung zu Erbbauzinsen. Die Richterinnen und Richter des Zweiten Senats erklärten diesen Teil der Reform im Nachhinein für nichtig, wie das Gericht in Karlsruhe am Dienstag mitteilte. Dabei geht es um die Absetzbarkeit sogenannter Erbbauzinsen als Werbungskosten. Von der Entscheidung können unter bestimmten Umständen Steuerzahler profitieren, die 2004 Erbbauzinsen im Voraus gezahlt haben. Voraussetzung ist allerdings, dass sie gegen ihren Steuerbescheid damals vorgegangen waren. (Az. KARLSRUHE - Mehr als 16 Jahre nach einer Änderung des Einkommensteuergesetzes beanstandet das Bundesverfassungsgericht, dass die Verschärfung damals einige Steuerzahler rückwirkend traf. (Boerse, 11.05.2021 - 12:03) weiterlesen...

Studie: Große Unterschiede bei Grundsteuer unter größten Städten. Die Spanne der Kosten für ein Standard-Einfamilienhaus zwischen der günstigsten und der teuersten Stadt beträgt fast 450 Euro im Jahr, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln im Auftrag des Eigentümerverbandes Haus & Grund ergab. Am meisten müssen danach Immobilieneigentümer in Witten (Nordrhein-Westfalen) zahlen, am wenigsten im ostwestfälischen Gütersloh (323 Euro). BERLIN - Bei der Grundsteuer in den 100 einwohnerstärksten Städten Deutschlands gibt es große Unterschiede. (Wirtschaft, 11.05.2021 - 10:07) weiterlesen...

LEG Immobilien verdient auch im neuen Jahr deutlich mehr. Für das laufende Jahr zeigte sich der LEG-Vorstand um Unternehmenschef Lars von Lackum weiter zuversichtlich, das operative Ergebnis auf 410 Millionen bis 420 Millionen Euro zu steigern. DÜSSELDORF - Der Immobilienkonzern LEG notierte Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. (Boerse, 11.05.2021 - 09:36) weiterlesen...