Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierung, Tourismus

Fünf Monate lang durften Tagesgäste nicht nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen.

25.08.2020 - 14:37:28

Sitzung des Kabinetts - Tagestouristen dürfen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern. Das Land will sich vor eingeschleppten Corona-Infektionen schützen. Jetzt gibt es Aussicht auf Lockerung.

Schwerin - Mecklenburg-Vorpommern lässt auch Tagestouristen wieder ins Land. Das im März verhängte Einreiseverbot für Kurzbesucher aus anderen Bundesländern soll Mitte kommender Woche aufgehoben werden. Das verlautete heute aus Teilnehmerkreisen der erweiterten Kabinettssitzung in Schwerin.

Damit sind auch Tagesausflüge an die Küsten des Landes voraussichtlich vom 3. September an wieder möglich. Bislang drohen widerrechtlich einreisenden Tagesbesuchern Bußgelder von bis zu 2000 Euro. Zuvor hatten die «Ostsee-Zeitung» und der NDR über die Öffnung berichtet.

Der rigide Ausschluss von Tagestouristen hatte der Landesregierung in Schwerin nicht nur Kritik potenzieller Besucher eingebracht, sondern auch vom Nachbarland Schleswig-Holstein. Dort waren die Strände im Hochsommer wegen fehlender Alternativen oft überfüllt. Gäste mit mindestens einer gebuchten Übernachtung durften bereits seit Mai wieder nach Mecklenburg-Vorpommern kommen.

Die Tourismusbranche im Nordosten hatte schon seit längerem auf eine Öffnung auch für Tagestouristen gedrängt. Doch hatte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) dies mit Verweis auf die Ansteckungsrisiken im Zuge von Schulstart und Kita-Öffnung zunächst noch abgelehnt. Die zuletzt wieder geringen Infektionszahlen im Nordosten und das Ende der Hochsaison mit nun weniger Urlaubern im Land sorgte nun offenbar für ein Einlenken.

Mit bislang 62 Infektionsfällen je 100.000 Einwohner weist Mecklenburg-Vorpommern die geringste Quote bundesweit auf. Der Durchschnitt liegt bei 281.

@ dpa.de