Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

China, Finanzindustrie

Führende Ökonomen zeigen sich besorgt über mögliche Risiken für das Finanzsystem.

10.12.2019 - 01:01:56

Führende Ökonomen warnen vor Risiken für Finanzsystem

Clemens Fuest, Leiter des Müncher Ifo-Instituts, warnte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben) davor, dass "wir derzeit auf den Finanz- und Immobilienmärkten teilweise blasenartige Entwicklungen haben, die irgendwann zu starken Gegenbewegungen führen werden". Wann diese Gegenbewegungen eintreten würden, sei "nicht zuverlässig vorhersagbar".

Auch sieht der Leiter der Münchener Forschungseinrichtung Risiken bei einem Einbruch der chinesischen Wirtschaftsentwicklung. Ein solcher Einbruch würde "Schockwellen um den Globus schicken, die auch Europa hart treffen". Auch die Wirtschaftsweise im Sachverständigenrat der Bundesregierung, Isabel Schnabel, zeigte sich besorgt: "Bedenklich ist, dass die wirtschaftliche Dynamik zurückgegangen ist, dass also weniger Unternehmen gegründet werden und auch weniger aus dem Markt ausscheiden", sagte die von der Bundesregierung nominierte Kandidatin für den Posten als Exekutivdirektorin bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese Entwicklung sei "schädlich für das langfristige Wachstumspotenzial der Wirtschaft". Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI), sieht die Situation bei den Banken als "angespannt". Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte Vöpel: "Selbst die Bundesbank und die EZB sagen, dass wir es in der Geldpolitik derzeit mit Übertreibungen und Verzerrungen zu tun haben. Das wird an der manipulativen Wirkung der Geldpolitik auf den Zinssatz und am Aufkauf von Unternehmensanteilen deutlich." Laut dem Hamburger Ökonom steht einigen deutschen Banken eine schwere Zeit bevor. "Die Zinsmarge bleibt extrem gering, man kann sich in der derzeitigen Phase kaum konsolidieren oder gesund schrumpfen. Hinzu kommen Regulierung und Digitalisierung, die die Banken auch strukturell stark unter Druck setzen", sagte Vöpel. Auch der Bundesregierung sei das Szenario einer möglichen Krise präsent. "Deshalb hält sich Deutschland auch mit anderen Euro-Ländern derzeit so zurück, wenn es um das Thema Bankenrettung geht", sagte Vöpel.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

VIRUS: Zahl der Toten in China steigt auf 80 - Jetzt fast 2800 Fälle. Innerhalb eines Tages kletterte die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuen Coronavirus in der Volksrepublik um mehr als 700 auf 2744, wie das Staatsfernsehen unter Berufung auf die Behörden berichtete. Mit den rund 40 Fällen weltweit sind damit fast 2800 Fälle bestätigt. PEKING - Die Zahl der Toten durch die neuartige Lungenkrankheit in China ist bis Montag um 24 auf 80 gestiegen. (Boerse, 27.01.2020 - 05:42) weiterlesen...

Friedensforscher: China ist zweitgrößter Rüstungsproduzent der Erde. Chinesische Unternehmen stellten zwar weniger Rüstungsgüter als US-Konzerne her, aber mehr als die Rüstungsindustrie Russlands und jedes anderen Landes, teilten die Friedensforscher in einer am Montag veröffentlichten Analyse mit. STOCKHOLM - China ist nach neuen Schätzungen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri der zweitgrößte Rüstungsproduzent der Erde. (Boerse, 27.01.2020 - 05:41) weiterlesen...

VIRUS: Frankreich will seine Staatsbürger aus Wuhan holen. Man sei dabei, einen direkten Flug von Wuhan nach Paris zu organisieren, sagte Frankreichs Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Sonntag nach einem Treffen mit Premierminister Édouard Philippe. Die Rückführung werde mit Zustimmung der chinesischen Behörden geschehen und solle Mitte der Woche stattfinden. PARIS - Nach den USA will nun auch Frankreich seine Bürgerinnen und Bürger aus der Metropole Wuhan zurückfliegen, dem Zentrum der neuen Lungenkrankheit. (Wirtschaft, 27.01.2020 - 05:24) weiterlesen...

VIRUS: Neue Coronavirus-Fälle in Nordamerika. In den Vereinigten Staaten gab es laut der US-Gesundheitsbehörde CDC in Washington bis Sonntagnachmittag (Ortszeit) fünf Erkrankte. Am Sonntag wurden zwei neue Fälle in Kalifornien und einer in Arizona bestätigt. NEW YORK - In Nordamerika haben die Behörden am Wochenende weitere Fälle des Coronavirus' bestätigt. (Boerse, 27.01.2020 - 05:24) weiterlesen...

VIRUS/ROUNDUP: Zahl der Virus-Toten steigt - China verschärft Maßnahmen deutlich. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg bis Sonntag auf 56, wie die Nationale Gesundheitsbehörde mitteilte. Demnach haben sich fast 2000 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt, das die Krankheit auslöst. Weltweit kommen 38 Fälle hinzu - darunter mit drei Patienten in Frankreich die ersten Erkrankungen in Europa. Einige Länder bereiteten sich darauf vor, ihre Staatsbürger aus der Region Wuhan auszufliegen. Experten rechnen damit, dass sich der Kampf gegen das Virus noch lange hinziehen wird. PEKING - Angesichts der starken Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit hat China seine Maßnahmen am Wochenende deutlich verschärft. (Wirtschaft, 26.01.2020 - 17:06) weiterlesen...

VIRUS/Medien: Behandlungserfolge im Kampf gegen Lungenkrankheit in China. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag berichtete, habe sich der Zustand von elf infizierten medizinischen Kräften verbessert. Die klinischen Symptome seien unter Kontrolle gebracht worden. Das Fieber und andere Beschwerden seien zurückgegangen. Zudem seien Testergebnisse für das Virus danach negativ gewesen. Details über die Art der Behandlung im Xiehe-Krankenhaus der schwer betroffenen Metropole Wuhan in Zentralchina wurden nicht berichtet. PEKING - Bei der Behandlung von Patienten mit dem neuen Coronavirus haben chinesische Ärzte erste Erfolge gemeldet. (Wirtschaft, 26.01.2020 - 16:05) weiterlesen...