Regierungen, USA

FRANKFURT - US-Präsident Donald Trump hat Russland und China Manipulationen ihrer Währungen vorgeworfen.

16.04.2018 - 17:11:40

Trump wirft China und Russland gezielte Währungsabwertung vor. Russland und China werteten diese ab, während die USA weiter ihre Zinsen erhöhten, schrieb Trump am Montag beim Kurznachrichtendienst Twitter. "Das ist nicht akzeptabel!", so der Präsident.

FRANKFURT - US-Präsident Donald Trump hat Russland und China Manipulationen ihrer Währungen vorgeworfen. Russland und China werteten diese ab, während die USA weiter ihre Zinsen erhöhten, schrieb Trump am Montag beim Kurznachrichtendienst Twitter. "Das ist nicht akzeptabel!", so der Präsident.

USA: NAHB-Hausmarktindex fällt erneut

WASHINGTON - Die Lage am US-Häusermarkt hat sich im April weiter eingetrübt, allerdings von hohem Niveau aus. Der NAHB-Hausmarktindex fiel um einen Punkt auf 69 Zähler, wie die National Association of Home Builders (NAHB) am Montag in Washington mitteilte. Es ist der vierte Rückgang in Folge. Analysten hatten mit einer Stagnation auf 70 Punkten gerechnet. Im Dezember hatte der Indikator mit 74 Punkten den höchsten Stand seit 18 Jahren erreicht.

USA: Empire-State-Index fällt deutlich

NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im April spürbar eingetrübt. Der Empire-State-Index fiel von 22,5 Punkten im Vormonat auf 15,8 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Montag mitteilte. Analysten hatten mit einem schwächeren Rückgang auf 18,4 Punkte gerechnet.

USA: Einzelhandelsumsätze gestiegen

WASHINGTON - Die Umsätze im US-Einzelhandel haben im März zugelegt. Sie seien um 0,6 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Der Anstieg folgt auf drei Rückgänge in Folge, zuletzt im Februar um 0,1 Prozent. Volkswirte hatten für März mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet.

ROUNDUP: Japan und China wollen Beziehungen verbessern - Wirtschaftsdialog

TOKIO - Japan und China haben nach fast acht Jahren Pause ihren Wirtschaftsdialog wieder aufgenommen. Angesichts der wachsenden wirtschaftlichen Rolle, die beide Länder regional wie auch global ausüben könnten, seien "neue Perspektiven" nötig, sagte der japanische Außenminister Taro Kono am Montag laut japanischen Medienberichten zum Auftakt der eintägigen Gespräche in Tokio. Die Wiederaufnahme der Spitzengespräche zwischen den beiden asiatischen Wirtschaftsmächten gilt als Zeichen für eine Verbesserung der Beziehungen, die lange Zeit wegen Territorialstreitigkeiten sowie Japans Umgang mit seiner Kriegsvergangenheit belastet waren. Zuletzt hatten sich beide Länder 2010 zu ihrem Wirtschaftsdialog getroffen.

Stiftung warnt vor Rezessions-Gefahr - Unternehmen unbeeindruckt

NEUSS - Das Risiko einer Rezession der deutschen Wirtschaft in den kommenden drei Monaten ist einer Untersuchung zufolge deutlich gestiegen. Wesentlicher Grund sei die durch die US-amerikanische Handelspolitik ausgelöste Verunsicherung in der Wirtschaft und auf den Finanzmärkten, teilte die Hans-Böckler-Stiftung am Montag mit. Der Indikator des stiftungseigenen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung zeige für den Zeitraum April bis Ende Juni eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 32,4 Prozent an. Im Vormonat habe das Risiko noch bei knapp 7 Prozent gelegen.

Nach Angriff in Syrien: USA kündigen neue Sanktionen gegen Moskau an

WASHINGTON/MOSKAU - Nach den Luftangriffen westlicher Staaten auf Syrien setzen die USA Russland unter Druck. Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley kündigte am Sonntag neue Sanktionen gegen russische Unternehmen an und kritisierte die Regierung in Moskau dafür, dass sie seit Jahren den syrischen Machthaber Baschar al-Assad unterstützt. Deutschland und Frankreich wollten unterdessen eine diplomatische Offensive für ein Ende des Bürgerkriegs starten. Auch Russland, das die Angriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf mutmaßliche Giftgasanlagen und -depots scharf verurteilt, soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

US-Justiz ermittelt gegen Trump-Anwalt Cohen

WASHINGTON - Donald Trumps persönlicher Anwalt Michael Cohen ist bereits seit Monaten Gegenstand von Ermittlungen der US-Justiz. Das ging am Freitag aus Gerichtsunterlagen hervor. Cohens Bemühen, Teile des bei einer FBI-Razzia beschlagnahmten Beweismaterials wiederzuerlangen, wurde von der Staatsanwaltschaft in New York scharf kritisiert.

US-Justizministerium wirft Ex-FBI-Vize McCabe Lügen vor

WASHINGTON - Das US-Justizministerium hat die Entlassung des FBI-Vizes Andrew McCabe mit einem wiederholten Irreführen von Ermittlern und dem Durchstechen vertraulichen Materials begründet. Der bislang vertrauliche Bericht wurde am Freitag in Washington dem Kongress übermittelt und dann veröffentlicht.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Trump überrascht mit neuen Zahlen zu Verteidigungsausgaben der Nato. "Wir zahlen 91 Prozent der Kosten, um Europa sicher zu halten", sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) in einem Interview des US-Senders Fox News. Gleichzeitig würden die Europäer die USA beim Handel töten. "Die Nato ist wunderbar, aber sie hilft Europa mehr als uns", fügte er hinzu. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an den Verteidigungsausgaben der europäischen Nato-Verbündeten erneuert. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 06:01) weiterlesen...

Putin macht Westen für zerrüttetes Verhältnis verantwortlich. Als Beispiele nannte er die Nato-Osterweiterung, den früheren Jugoslawien-Konflikt in den 1990er Jahren sowie die Entwicklung in der Ukraine. "Wir waren es nicht, die einen Militärputsch in der Ukraine organisiert haben", sagte Putin am Montag (Ortszeit) in einem Interview des US-Senders Fox News laut einer englischen Übersetzung. Putin bezog sich dabei auf die monatelangen Proteste im Winter 2013/2014 in der Ukraine. Der damalige Präsident Viktor Janukowitsch floh als Folge nach Russland. WASHINGTON - Kremlchef Wladimir Putin hat den Westen für die Verschlechterung der Beziehungen zu Russland verantwortlich gemacht. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 05:56) weiterlesen...

Putin: Moskau hat sich nie in interne US-Angelegenheiten eingemischt. "Russland als Staat hat sich nie in die internen Angelegenheiten der Vereinigten Staaten eingemischt", betonte Putin in einem Interview des US-Senders Fox News in einer englischen Übersetzung. Nach Angaben von Fox News wurde das Interview am Montag nach dem Gipfel von Putin und Trump in Helsinki aufgezeichnet. WASHINGTON - Kremlchef Wladimir Putin hat auch nach dem Gipfel mit US-Präsident Donald Trump in Helsinki jede staatliche russische Einmischung in die US-Wahlen im Jahr 2016 zurückgewiesen. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 05:56) weiterlesen...