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Finanzen, Union Investment

Frankfurt - - Optimismus bei den eigenen Finanzen - Anleger sitzen Corona-Krise aus - Chancenreiche Geldanlagen sind zunehmend attraktiv - Verantwortungsvolle Unternehmensf?hrung ist den Deutschen wichtig Die Corona-Pandemie bringt die deutschen Sparerinnen und Sparer nicht aus dem Tritt.

16.09.2020 - 12:22:23

Deutsche Sparerinnen und Sparer lassen sich durch Corona nicht aus der Ruhe bringen

Frankfurt -

- Optimismus bei den eigenen Finanzen - Anleger sitzen Corona-Krise aus - Chancenreiche Geldanlagen sind zunehmend attraktiv - Verantwortungsvolle Unternehmensf?hrung ist den Deutschen wichtig

Die Corona-Pandemie bringt die deutschen Sparerinnen und Sparer nicht aus dem Tritt. Sie schauen weiterhin optimistisch auf ihre eigenen finanziellen Verh?ltnisse, jedoch eher skeptisch auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Auch bleiben sie ?berwiegend bei ihren bereits vor der Pandemie favorisierten Geldanlagen. Umschichtungen von Verm?gen stehen kaum auf dem Plan. Immer mehr Menschen zeigen sich jedoch offen f?r aktienbasierte Geldanlagen, vor allem M?nner. Die Befragten sehen aber durchweg noch Nachholbedarf bei ihrem Wissen ?ber Aktien. Auch w?nschen sie sich, dass Unternehmen mehr soziale und ?kologische Verantwortung ?bernehmen. Dies sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repr?sentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Optimismus bez?glich der eigenen Finanzen bleibt konstant

Trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten gehen knapp sieben von zehn Anlegerinnen und Anlegern (69 Prozent) davon aus, dass sich bei den eigenen finanziellen Verh?ltnissen in den kommenden sechs Monaten nichts ?ndern wird (Vorquartal: 72 Prozent). Die Zahl derer, die optimistisch in die Zukunft schauen, steigt im Vergleich zum zweiten Quartal dieses Jahres um sieben Prozentpunkte auf 19 Prozent und liegt nun wieder in etwa so hoch wie vor der Pandemie. Die Pessimisten befinden sich auf dem R?ckzug, ihr Anteil liegt bei 12 Prozent. Im Quartal zuvor waren es noch 16 Prozent. Anders sch?tzen die Befragten die gesamtwirtschaftliche Situation f?r Deutschland ein. Hier hat sich die Zahl derer, die an gleich bleibende Verh?ltnisse glauben, in den letzten sechs Monaten fast halbiert und betr?gt nun nur noch 25 Prozent (Vorquartal 48 Prozent). Beinahe zwei Drittel (62 Prozent) rechnen mit einer Verschlechterung (im ersten Quartal 2020: 40 Prozent), optimistisch schauen 13 Prozent in das n?chste halbe Jahr (Vorquartal: acht Prozent). "Dieser Blick auf die deutsche Konjunktur deckt sich auch mit unserer volkswirtschaftlichen Einsch?tzung. Es gibt aber ermutigende Anzeichen, dass der Tiefpunkt hinter uns liegt. Die Konjunkturerholung hat begonnen, wird aber dauern", kommentiert Giovanni Gay, Gesch?ftsf?hrer bei Union Investment. Mit Blick auf das von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturprogramm bef?rworten mehr als drei Viertel der Befragten, dass die Gelder zur F?rderung von Zukunftstechnologien genutzt werden.

Anleger sitzen Corona-Krise aus

Trotz der Pandemie und der eingetr?bten wirtschaftlichen Entwicklung im Land ist das Vertrauen in die unbaren Zahlungsm?glichkeiten gro?. Nur zehn Prozent der Befragten m?chten mehr Bargeld zuhause aufbewahren als vor der Corona-Krise. F?r die meisten (75 Prozent) ist dies jedoch ?berhaupt keine Option. 15 Prozent haben zwar dar?ber nachgedacht, ihr Verhalten diesbez?glich aber nicht ge?ndert. Auch ihren derzeitigen Geldanlagen bleiben die meisten Sparerinnen und Sparer ebenfalls treu. Fast zwei Drittel (62 Prozent) ziehen keine Umschichtungen in Betracht. "Die deutschen Sparerinnen und Sparer haben in der Corona-Zeit Ruhe bewahrt. Dies ist in den ersten Monaten der Pandemie so gewesen und hat sich nun bis in den Herbst in gleicher Weise fortgesetzt", kommentiert Gay die Ergebnisse. Entsprechend unver?ndert bleiben die Top-Sparziele: Altersvorsorge (81 Prozent) und eine R?cklage f?r Notf?lle (79 Prozent) stehen bei den Deutschen weiterhin im Fokus. Bei der Sparform bleiben Immobilien (72 Prozent), die Betriebsrente (64 Prozent) und Gold (47 Prozent) die Lieblinge der Anlegerinnen und Anleger hierzulande. Auf Rang vier landen Aktien (42 Prozent), dicht gefolgt von Investmentfonds (37 Prozent) auf Rang f?nf.

Chancenreiche Geldanlagen sind attraktiv

Das Interesse an chancenreichen Anlagen ist leicht gestiegen. Aktuell halten 42 Prozent der Befragten es grunds?tzlich f?r sinnvoll, zumindest einen kleineren Teil ihres Geldes beispielsweise in Aktien zu investieren (Vorquartal: 39 Prozent). Allerdings sind die M?nner bei der Aktienanlage mutiger als Frauen. 51 Prozent der m?nnlichen Befragten k?nnen sich vorstellen, sich f?r eine Geldanlage zu entscheiden, die auch Aktien enth?lt. Unter den befragten Frauen bejahten dies nur 28 Prozent. "F?r alle, die sich nicht t?glich mit einzelnen Aktien besch?ftigen m?chten, ist ein Aktienfonds eine gute M?glichkeit, an den Chancen der Kapitalm?rkte zu partizipieren. Der Einstieg mittels eines Sparplans ist ?brigens f?r fast die H?lfte unserer Befragten attraktiv", erl?utert Gay.

Verantwortungsvolle Unternehmensf?hrung ist den Deutschen wichtig

Als Voraussetzung f?r eine Geldanlage in einzelne Aktien sagen insgesamt 81 Prozent, dass sie gerne mehr ?ber die Aktiengesellschaft wissen m?chten, bevor sie investieren. 72 Prozent m?chten allgemein mehr ?ber Aktien wissen. Als meistgenannte Voraussetzung f?r ein Aktieninvestment nennen deutsche Sparerinnen und Sparer (83 Prozent), dass das Unternehmen verantwortungsvoll und nachhaltig gemanagt wird. Hier sehen viele Anlegerinnen und Anleger noch Luft nach oben, denn 68 Prozent sind der Meinung, dass deutsche Unternehmen derzeit ?kologische Kriterien nicht ausreichend ber?cksichtigen. 60 Prozent erkennen Defizite bei der sozialen Verantwortung. "Diese Anforderungen sind ein klarer Auftrag an uns als Verm?gensverwalter", betont Gay. Daher spreche Union Investment als aktiver Manager solche Defizite in vielen Gespr?chen mit Vorst?nden b?rsennotierter Unternehmen an und beobachte sehr genau, wie Aktiengesellschaften hier aufgestellt sind, so der Union Investment Gesch?ftsf?hrer.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. F?r das dritte Quartal erhob Forsa die Daten vom 3. bis 11. August 2020. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschl?ssigen Befragten an.

Pressekontakt:

Sandra Lorke, Tel. 069-2567-2641, E-Mail: mailto:sandra.lorke@union-investment.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/76432/4707946 Union Investment

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