Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Zum Höhepunkt der Berichtssaison haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt kalte Füße bekommen.

09.11.2017 - 15:27:25

Börse in Frankfurt - Teils herbe Verluste im Dax zum Höhepunkt der Berichtssaison. Einige teils schockierende Unternehmensnachrichten und der wieder anziehende Euro setzten am Donnerstag die wichtigsten Indizes unter Druck.

Der Leitindex Dax verlor 0,96 Prozent auf 13 254,03 Punkte. Zur Wochenmitte hatte er nahezu auf der Stelle getreten, nachdem er am Dienstag bei 13 525 Zählern noch ein Rekordhoch erreicht hatte.

Für Zuversicht zumindest unter den Devisenhändlern sorgten neue Wachstumsprognosen der EU-Kommission. Eine starke Gemeinschaftswährung aber kann Ausfuhren der Unternehmen in Länder außerhalb der Eurozone verteuern, so dass Aktien stark exportorientierter Unternehmen gemieden wurden.

Der MDax der mittelgroßen Werte stand am Donnerstag 0,96 Prozent tiefer bei 26 675,78 Punkten. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 1,49 Prozent auf 2483,81 Punkte nach unten.

Fast ein Drittel der 30 im Dax notierten Unternehmen stand mit Geschäftsberichten im Fokus. Dabei schockte ProSiebenSat.1 die Anleger: Wegen Herausforderungen im TV-Geschäft senkte der Medienkonzern seinen Jahresausblick, die Aktien sackten am Dax-Ende um fast 8 Prozent ab. Der Wettbewerber RTL aber blickt zuversichtlicher in die Zukunft, woraufhin sich die Anteilsscheine mit einem leichten Abschlag noch recht wacker schlugen.

Mit einem Minus von rund 3,5 Prozent quittierten die Anleger die durchwachsenen Quartalszahlen des Sportartikelherstellers Adidas. Die Papiere von Siemens litten unter einer schwachen Gewinnentwicklung und büßten fast 3 Prozent ein. Positiv ragten die Anteilsscheine der Commerzbank heraus, die um knapp 2 Prozent stiegen. Mitten im Konzernumbau schaffte das Finanzinstitut im Sommer nicht zuletzt dank etlicher Sondererträge die Rückkehr in die Gewinnzone.

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental versprach nach einem guten Quartal einen starken Jahresschluss. Für die Conti-Aktien bedeutete dies ein Plus von knapp 1 Prozent. Die Deutsche Telekom erhöhte nach einem gut verlaufenen Quartal erneut die Ergebnisprognose. Die Investoren goutierten dies mit einem Kursgewinn der T-Aktien von rund einem halben Prozent. Die Papiere der Deutschen Post hingegen schwankten nach der Zahlenvorlage deutlich.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um 0,01 Punkte auf 0,16 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,04 Prozent auf 141,85 Punkte. Der Bund Future gab um 0,28 Prozent auf 162,79 Punkte nach. Der Kurs des Euro notierte zuletzt bei 1,1617 US-Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1590 (Dienstag: 1,1562) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8628 (0,8649) Euro gekostet.

@ dpa.de

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