Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Zu Beginn der dritten Handelswoche im neuen Jahr ist die jüngste Erholung am deutschen Aktienmarkt wieder in Frage gestellt.

14.01.2019 - 15:11:25

Börse in Frankfurt - Wieder leichte Verluste im Dax - Erholung stoppt

Überraschend schwache Außenhandelsdaten aus China und die Ungewissheit vor der Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament sorgten nach leichten Verlusten bereits am Freitag nun für ein weiteres Abbröckeln der Kurse.

Bis zum Nachmittag sank der Dax um 0,58 Prozent auf 10.824,30 Punkte. In der vergangenen Woche hatte der deutschen Leitindex trotz kleinerer Rückschläge insgesamt noch ein Plus von etwas mehr als einem Prozent verbucht. Zuvor noch, in der verkürzten Handelswoche zum Jahresauftakt, war es um fast zwei Prozent nach oben gegangen.

Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDax büßte zuletzt 0,59 Prozent auf 22.534,68 Punkte ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,75 Prozent.

Unter den Einzelwerten im Dax stachen die Anteilsscheine der Lufthansa positiv hervor. Sie gewannen nach Aussagen über deutlich geringer als bisher veranschlagte Kerosinkosten für das neue Jahr 1,1 Prozent. Die Papiere von Continental legten nach der Bekanntgabe vorläufiger Eckzahlen zum abgelaufenen Jahr um 1,0 Prozent zu.

Die Anteilsscheine von Beiersdorf büßten indes als einer der schwächsten Dax-Werte rund 2 Prozent ein. Die Schweizer Großbank UBS rechnet für 2019 mit Druck auf Wachstum und Gewinn. Nach vorgelegten Jahreszahlen der Citigroup ging es zudem für die Aktien der Deutschen Bank etwas deutlicher abwärts mit minus 0,9 Prozent. Die amerikanische Großbank erwirtschaftete 2018 zwar einen Milliardengewinn, enttäuschte allerdings einige Beobachter.

Am deutschen Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,09 Prozent am Freitag auf 0,07 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,09 Prozent auf 142,48 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,18 Prozent auf 164,75 Zähler. Der Euro hielt sich mit 1,1461 US-Dollar unter der Marke von 1,15 Dollar, unter die er am Freitagnachmittag wieder gesackt war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag noch auf 1,1533 Dollar festgesetzt.

@ dpa.de

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