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Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Wieder zunehmende Spannungen zwischen China und den USA haben für Gewinnmitnahmen am deutschen Aktienmarkt gesorgt.

22.07.2020 - 12:01:28

Börse in Frankfurt - Dax im Minus - Spannungen zwischen China und USA belasten

Der Dax büßte bis zur Mittagszeit 0,44 Prozent auf 13.113,78 Punkte ein. Am Dienstag war der Leitindex, angetrieben von der Einigung der EU auf das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte, noch bis auf 13.313 Punkte geklettert. Damit hatte wieder das Niveau von Ende Februar erreicht, bevor einige Anleger dann erst einmal Kasse machten.

Der Index der mittelgroßen Werte MDax gab zur Mittagszeit um 0,43 Prozent auf 27.116,92 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor zugleich 0,96 Prozent.

Auslöser für die Vorsicht der Anleger waren Aussagen Pekings. Demnach haben die USA China aufgefordert, sein Konsulat in der texanischen Stadt Houston zu schließen. Nach chinesischen Medienberichten wurde den Diplomaten nur 72 Stunden gegeben, die USA zu verlassen. Von amerikanischer Seite lag zunächst keine Bestätigung vor.

Aktien von konjunktursensiblen und auf Exporte ausgerichteten Unternehmen gaben nach. Zu den größten Verlierern zählten die deutschen Autowerte VW, Daimler und BMW mit Verlusten von jeweils etwas unter 2 Prozent. Noch etwas kräftiger im Minus zeigten sich die Papiere von Zuliefer-Unternehmen wie Conti, Rheinmetall oder Norma.

Die Anteilsscheine der Deutschen Bank indes konnten sich mit plus 0,6 Prozent gegen den Abwärtstrend stemmen und erholten sich ein wenig von ihren Vortagesverlusten. Nach Aussagen zum zweiten Quartal waren sie am Dienstag um mehr als vier Prozent abgesackt.

Nach der Veröffentlichung von Quartalszahlen zählten im MDax die Aktien der Software AG zur Wochenmitte mit plus 7,3 Prozent zu den Favoriten der Anleger. Die Darmstädter hatten inmitten der Corona-Pandemie im zweiten Quartal überraschend viele Aufträge erhalten. Alle Sparten zogen mehr Neugeschäft an Land als gedacht.

Im Blick stand zudem auch der Hamburger Wirkstoff-Forscher Evotec, dessen Papiere an zweiter Stelle im MDax um 3,0 Prozent zulegten. Evotec soll für die USA Antikörper gegen die Lungenkrankheit Covid-19 entwickeln und herstellen.

@ dpa.de

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