Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag hat sich im Dax in der ersten Handelsstunde noch nicht viel getan.

05.11.2021 - 10:17:30

Börse in Frankfurt - Dax wenig verändert - Varta im freien Fall. Der Leitindex gab um 0,09 Prozent auf 16.015,66 Punkte nach.

Auf Wochensicht ergäbe dies ein Plus von 2,1 Prozent. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel verlor 0,1 Prozent auf 35.844,87 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte 0,1 Prozent höher.

Tags erreichte hatte der Dax mit 16 064 Punkten einen Rekord, bröckelte dann jedoch etwas ab. An der Wall Street konnten der S&P 500 und die Nasdaq-Indizes Höchststände markieren.

Der Dax sei jetzt in einer spannenden Phase, schrieb der Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets. Nach dem Rekordhoch vom Vortag dürfte sich nun entschieden, ob sich die Rally oberhalb dieses Niveaus fortsetze oder der Index nach einer guten Börsenwoche erst einmal in eine technische Korrektur einschwenke. «In beiden Fällen wäre mit den aktuell fast ausschließlich positiven Quartalsberichten und der trotz Tapering anhaltend lockeren Geldpolitik dennoch eine gute Ausgangssituation für eine Jahresendrally gegeben.» Tapering bedeutet ein allmähliches Zurückfahren der Anleihenkäufe durch die US-Notenbank.

Unter Druck gerieten die Aktien des Batterieherstellers Varta. Sie brachen nach einem enttäuschenden Umsatzausblick um 17 Prozent ein. Varta bekommt Produktionsausfälle bei einigen Kunden zu spüren, die unter Corona-Lockdowns und Materialengpässen leiden. Viel schwerer wiege aber der im Vergleich zu den Markterwartungen triste Umsatzausblick für 2022 und 2023, erklärte ein Händler.

Dass United-Internet-Chef Ralph Dommermuth seinen Anteil an dem Konzern auf etwas mehr als die Hälfte aufstocken will, kam an der Börse gut an. Der Schritt zeige, dass Dommermuth an United Internet glaube, erklärte ein Börsianer. Die Papiere verteuerten sich um 3,5 Prozent.

Mit Quartalszahlen im Blick stehen am Freitag außerdem der Maschinenbauer Gea, der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall, der Getränkeabfüllanlagen-Hersteller Krones sowie der Versorger Uniper.

Gea verdoppelte nahezu den Gewinn und verzeichnete zum fünften Mal in Folge in einem Quartal mehr Aufträge. Nach einem positiven Start drehten die Anteile etwas ins Minus. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. Rheinmetall habe ein solides Quartal hinter sich, selbst im Autobereich, sagte ein Händler. Die Titel gewannen 2 Prozent. Krones-Papiere legten nach einem unerwartet starken Quartal um 5,6 Prozent zu.

Im Dax lagen Siemens Healthineers vorne mit plus 1,8 Prozent. Schlusslicht mit minus 2,1 Prozent waren die Papiere des Autozulieferers Continental.

@ dpa.de

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