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Dax, MDax

Frankfurt / Main - Trotz einer Gewinnwarnung der Lufthansa hat sich der Dax am Montag recht wacker geschlagen.

17.06.2019 - 12:07:25

Börse in Frankfurt - Dax auf Stabilisierungskurs - Lufthansa-Aktien geben nach. Dank des weiterhin guten Börsenumfeldes legte der deutsche Leitindex bis zum Mittag um 0,14 Prozent auf 12 113,43 Punkte zu.

Der MDax, in dem die Aktien mittelgroßer Unternehmen vertreten sind, rückte um 0,15 Prozent auf 25 296,80 Punkte vor. Auch der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verzeichnete moderate Gewinne. Aktuell hoffen die Anleger auf eine wieder lockerere Geldpolitik der US-Notenbank zur Stützung der Konjunktur.

Am Dax-Ende sackten die Aktien der Lufthansa um fast 11 Prozent auf 15,80 Euro ab. Damit bewegen sich die Anteilsscheine inzwischen auf dem Niveau von April 2017. Die Airline bekommt den starken Preiskampf im europäischen Luftverkehr zu spüren und rechnet auch wegen fallender Ticketpreise für 2019 nur noch mit einem operativen Gewinn von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro.

Unter den Favoriten hingegen stiegen die Papiere von SAP um gut 1 Prozent nach einer Kaufempfehlung. An der Dax-Spitze machten die Aktien der Deutschen Bank einen Teil ihrer jüngsten Kursverluste wett und gewannen rund 2 Prozent.

Einem Bericht der «Financial Times» («FT») zufolge will Konzernchef Christian Sewing im Rahmen des geplanten Konzernumbaus Risiken von Wertpapieren in Milliardenhöhe loswerden. Dabei sei geplant, vor allem lang laufende Derivate, die zuletzt kaum Ertrag abgeworfen haben, im Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro in eine interne Abwicklungseinheit («Bad Bank») auszulagern oder zu verkaufen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Bank selbst wollte den Bericht nicht konkret kommentieren, sondern verwies auf frühere Aussagen zu diesem Thema.

Die Aktien von 1&1 Drillisch und der Mutter United Internet setzten den Abschwung aus der Vorwoche am Montag fort. Papiere von 1&1 rutschten um fast 5 Prozent ab, jene von United Internet verloren knapp 3 Prozent.

@ dpa.de