Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Schwache Automobilaktien haben sich zur Wochenmitte als Bremsklotz für den deutschen Aktienmarkt erwiesen.

15.01.2020 - 18:25:15

Börse in Frankfurt - Schwache Autobranche hält Dax zurück. Der Leitindex Dax gab am Mittwoch um 0,18 Prozent auf 13.432,30 Punkte nach.

Damit koppelte sich der Dax von den US-Börsen ab, wo sich die Rekordjagd großer Aktienbarometer wie Dow Jones Industrial und S&P 500 munter fortsetzte. Der MDax mittelgroßer Aktientitel gab um 0,19 Prozent nach und schloss mit 28.407,22 Zählern.

Die Zölle für in die USA exportierte Waren aus China sollen trotz der am Mittwoch anstehenden Unterzeichnung der ersten Handelsvereinbarung zwischen den USA und China zunächst nicht gestrichen werden und bis nach den US-Präsidentschaftswahlen Bestand haben. Dies sorge für einen Dämpfer, sagten Händler, denn Zölle seien gerade für die Autohersteller Gift. Die Kursverluste für Daimler, BMW, Volkswagen und Zulieferer wie Infineon reichten von 0,8 bis 2,5 Prozent.

Mit einem weiteren Rekordhoch setzte sich die Erfolgsgeschichte der Aktien des Triebwerkherstellers MTU fort. An der Dax-Spitze gewann das Papier 2,1 Prozent. MTU profitiert nach der Stilllegung der Boeing 737 Max von einem starken Wartungs- und Instandhaltungsgeschäft mit Triebwerken. Die Papiere des Pharma- und Chemiekonzerns Merck KGaA kletterten ebenfalls auf ein Rekordhoch. Gleiches galt für Adidas- und Puma-Aktien.

Wie bereits an den beiden Vortagen lagen Wirecard-Aktien mit einem Aufschlag von 1,9 Prozent mit vorn im Dax. Zwei Kurstreiber machen Marktbeobachter derzeit aus: Zum einen der Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats, zum andern Übernahmemeldungen in der Branche.

Im MDax sackten Commerzbank um 3,9 Prozent ab und Aareal Bank um 4,6 Prozent. Deutsche Bank büßten 2,4 Prozent ein. Bankaktien hatten in den vergangenen Wochen teils kräftig zugelegt, begünstigt auch von steigenden Kapitalmarktzinsen. Diese gaben am Mittwoch aber wieder nach.

Der EuroStoxx 50 gab am Mittwoch um 0,16 Prozent auf 3768,96 Punkte nach. Ähnlichem moderat ging es für den französische Cac 40 nach unten. Der britische FTSE 100 schloss dagegen gefestigt. Der New Yorker Dow Jones Industrial notierte zum Börsenschluss in Europa 0,6 Prozent höher.

Die Kurse deutscher Bundesanleihen legten zu. Die Umlaufrendite am Rentenmarkt sank im Gegenzug von minus 0,22 Prozent am Dienstag auf minus 0,25 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,15 Prozent auf 143,84 Punkte. Der Bund Future legte am Abend um 0,25 Prozent auf 171,46 Zähler zu.

Der Euro machte anfängliche leichte Verluste wett und kostete am Abend 1,1155 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1142 Dollar festgesetzt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien Frankfurt Eröffnung: MDax-Rekord - Dax hält sich mühsam auf hohem Niveau. Sein zwei Jahre zurückliegendes Rekordhoch bleibt aber in greifbarer Nähe. Der MDax indes markierte zum Auftakt eine weitere Bestmarke und kletterte zuletzt um 0,38 Prozent auf 28 777,42 Zähler. FRANKFURT - Ungeachtet positiver Vorgaben aus Übersee ist der Dax am Montag minimal schwächer in den Handel gestartet. (Boerse, 20.01.2020 - 09:20) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Berenberg senkt Jungheinrich auf 'Sell' - Ziel 17,50 Euro. Der Bewertungsaufschlag der Aktie des Herstellers von Flurförderzeugen sei nicht haltbar angesichts der aktuellen unternehmensbezogenen Unsicherheit, schrieb Analyst Philippe Lorrain in einer am Montag vorliegenden Studie. Die Hoffnung auf Rückenwind für die kurzfristigen Margen aufgrund der neuen Strategie sei übertrieben. HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Jungheinrich von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 22,00 auf 17,50 Euro gesenkt. (Boerse, 20.01.2020 - 09:17) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Jungheinrich auf 'Buy' - Ziel 26 Euro. Sie glaube, dass der Staplerhersteller die Branchenaussichten zu konservativ beurteile, schrieb die von nun an für die Aktie zuständige Analystin Felicitas von Bismarck in einer am Montag vorliegenden Studie. FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Jungheinrich von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 20 auf 26 Euro angehoben. (Boerse, 20.01.2020 - 09:17) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank senkt Gea Group auf 'Sell' - Ziel hoch auf 24 Euro. Das Potenzial der Kehrtwende des Anlagenbauers sei in der Bewertung mittlerweile allzu deutlich berücksichtigt, schrieb die von nun an für die Aktie zuständige Analystin Felicitas von Bismarck in einer am Montag vorliegenden Studie. FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Gea Group von "Hold" auf "Sell" abgestuft, das Kursziel aber von 22 auf 24 Euro angehoben. (Boerse, 20.01.2020 - 09:17) weiterlesen...

Deutsche Anleihen im frühen Handel kaum verändert. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future fiel am Morgen geringfügig um 0,01 Prozent auf 171,68 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe betrug minus 0,21 Prozent. Auch an den übrigen europäischen Anleihemärkten zeigten sich am Morgen kaum Kursveränderungen. FRANKFURT - Deutsche Staatsanleihen sind am Montag mit wenig Bewegung in die Handelswoche gestartet. (Sonstige, 20.01.2020 - 08:37) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax nahe am Rekordhoch stabil erwartet. Ob der Leitindex aber bereits eine neue Bestmarke erreichen wird, bleibt abzuwarten, denn wegen des Feiertags "Martin Luther King Day" werden die Impulse der US-Börsen am Nachmittag ausbleiben. FRANKFURT - Angesichts positiver Vorgaben aus Übersee könnte der Dax am Montag weiter in Richtung seines vor zwei Jahren erreichten Rekordhochs laufen. (Boerse, 20.01.2020 - 08:19) weiterlesen...