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Dax, Brexit

Frankfurt / Main - Nach einem schwächeren Start in den Tag ist der Dax am Mittag noch etwas stärker in die Verlustzone gerutscht.

08.10.2019 - 12:37:25

Börse in Frankfurt - Dax wieder im Rückwärtsgang - Brexit-Sorgen nehmen weiter zu. Neben der Unsicherheit mit Blick auf die bevorstehenden Handelsgespräche zwischen den USA und China trübte vor allem die Causa Brexit die Laune der Anleger.

So wurde die Unsicherheit gegen Mittag neu entfacht, da der britische Premierminister Boris Johnson Insidern zufolge zu Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt haben soll, dass ein Deal «praktisch unmöglich» sei.

Für den deutschen Leitindex ging zuletzt um 0,64 Prozent auf 12.019,68 Punkte nach unten. Zeitweise war der Index sogar unter die Marke von 12.000 Punkten abgetaucht.

Der MDax, der die mittelgroßen deutschen Werte umfasst, fiel um 1,23 Prozent auf 25.300,52 Punkte. Hier belasteten Kursverluste bei den Aktien von Qiagen und Uniper. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand zuletzt mit 0,53 Prozent im Minus.

Zum Ende der Woche sind zwar neue Handelsgespräche zwischen den USA und China angesetzt. Die Vergangenheit habe jedoch gelehrt, dass die Erwartungen nicht zu hoch aufgehängt werden sollten, schrieb Marktexperte Christian Schmidt von der Landesbank Helaba.

Am deutschen Aktienmarkt erhielten die Papiere der Deutschen Börse etwas Schwung. Ihr Kurs legte um 0,36 Prozent zu, nachdem die Hongkonger Börse (HKEX) eine zuvor geplante Übernahme ihrer Londoner Rivalin LSE abgesagt hatte. Eine Fusion hätte einen weltweit führenden Finanzmarktkonzern entstehen lassen. Die LSE-Aktie stand um die Mittagszeit mit fast 5 Prozent im Minus.

Mehr Bewegung gab es in der zweiten Reihe. So sackten die Aktien von Qiagen am MDax-Ende um rund ein Fünftel ab. Eine gekappte Umsatzprognose und der überraschende Abgang des Konzernchefs verstimmten die Aktionäre des Gendiagnostik-Spezialisten.

Die Anteilsscheine von Uniper gerieten trotz einer angekündigten Anteilsaufstockung durch den finnischen Versorger Fortum unter Druck und rutschten um fast 9 Prozent ab. Der Uniper-Großaktionär hatte sich mit den Investoren Elliott und Knight Vinke über eine Übernahme von deren Anteilen geeinigt und käme dann auf mehr als 70 Prozent der Uniper-Anteile. Allerdings schließen die Finnen ein Herausdrängen der verbleibenden Kleinaktionäre vorerst aus.

Spitzenreiter im Nebenwerte-Index SDax waren die Anteilsscheine von Nordex, die um fast 9 Prozent auf rund 11 Euro in die Höhe schnellten. Der Windanlagenbauer erhielt ein Übernahmeangebot seines spanischen Großaktionärs Acciona, der sich an einer Kapitalerhöhung des Hamburger Unternehmens beteiligte. Der Anteil von Acciona dürfte so deutlich über 30 Prozent steigen.

Der im Dax gelistete Zahlungsabwickler Wirecard schraubte indes seine Mittelfristziele bei Umsatz und Gewinn nach oben. Analyst Sandeep Deshpande von der US-Bank JPMorgan verwies jedoch auf die geringere operative Gewinnmarge. Der Aktienkurs von Wirecard drehte nach einem freundlichen Start ins Minus und büßte zuletzt gut 3 Prozent ein.

@ dpa.de

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