Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Nach dem schwachen Börsenverlauf zur Wochenmitte hat sich der Dax etwas stabilisiert.

12.07.2018 - 12:18:26

Börse in Frankfurt - Leichte Gewinne im Dax nach schwachem Vortag. Dem deutlichen Aufwärtstrend der wichtigsten Börsen Asiens konnte der deutsche Leitindex allerdings nicht folgen.

Er legte gegen Mittag nur leicht um 0,34 Prozent auf 12.459,29 Punkte zu. Tags zuvor hatte er wegen Sorgen über den Ausbruch eines Handelskriegs 1,5 Prozent eingebüßt.

Der MDax rückte zuletzt um 0,33 Prozent auf 26.225,20 Punkte vor. Der Technologiewerte-Index TecDax stieg um 0,58 Prozent auf 2810,51 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,24 Prozent vor.

Die Eskalationsbereitschaft von US-Präsident Donald Trump im Handelskonflikt mit China blieb ein zentrales Thema an den Börsen. «Jede Annäherung in diesem Konflikt könnte eine Erleichterungs-Rally zünden, jede weitere Eskalation neue Kursverluste», meinte Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets.

Stützend für die Börsen in Asien und Europa wirkte hingegen der starke US-Dollar, denn eine schwache heimische Währung kommt exportorientierten Unternehmen zugute. «Das überlagert offenbar die negativen Eindrücke des Handelskonflikts bei vielen Investoren», hieß es etwa von der Postbank. Der Euro kostete gegen Mittag 1,1679 Dollar und blieb damit weiter unter dem von der EZB festgelegten Referenzkurs.

Bevor die wichtigen Verbraucherpreis-Daten aus den USA am Nachmittag kommen sollten, bewegten erste Quartalsbilanzen deutscher Konzerne die Gemüter. Allerdings kamen diese nur aus der zweiten Reihe. Von Dax-Unternehmen gab es kaum wichtige Nachrichten. BMW-Titel gewannen 0,6 Prozent. Medienberichten zufolge will der Autobauer seinen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Hersteller Brilliance auf mindestens 75 Prozent erhöhen.

Im MDax sprangen die Gerresheimer-Aktien nach dem am Vorabend angehobenen Umsatzausblick um 9 Prozent hoch. Zwar waren die Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal etwas schwächer als erwartet ausgefallen, zwei ebenfalls vermeldete Großaufträge sowie die Übernahme des Schweizer Medikamentenpumpen-Herstellers Sensile Medical kamen jedoch positiv am Markt an.

@ dpa.de

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