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Dax, Deutschland

Frankfurt / Main - Mit der sommerlichen Ruhe am deutschen Aktienmarkt ist es vielleicht schon in der neuen Woche vorbei.

03.09.2021 - 18:16:10

Börse in Frankfurt - EZB-Sitzung könnte Dax aus seinem ruhigen Fahrwasser reißen. Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte in der zweiten Wochenhälfte mit Äußerungen zur Geldpolitik frischen Schwung liefern.

Zudem kommen nach den Ferien viele größere Investoren an die Märkte zurück. Das Handelsvolumen dürfte also zunehmen. Bis dahin sollte der Leitindex Dax, der Mitte August auf ein Rekordhoch von rund 16.030 Punkten geklettert war, weitgehend in einer Spanne zwischen 15.650 und 16.000 Punkten gefangen bleiben, sagt Andreas Büchler von Index Radar.

Am Freitag schloss der Dax mit 0,37 Prozent im Minus auf 15.781,20 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein moderater Verlust von rund einem halben Prozent. Der Arbeitsmarktbericht aus den USA ist den Anlegern am deutschen Aktienmarkt am Freitag etwas auf den Magen geschlagen. Der Dax, der zeitweise um fast ein Prozent abgesackt war, erholte sich bis zum frühen Abend aber wieder etwas.

Bereits am Montag dürfte ein impulsarmer Börsentag bevorstehen. Denn ohne die Investoren aus den USA, die wegen des Feiertags «Labor Day» den Aktienmärkten fern bleiben, dürften die Handelsumsätze hierzulande mau sein. Seitens der Unternehmen ist es ebenfalls ruhig geworden. Konjunkturseitig stehen zum Wochenstart nur die Auftragseingangsdaten der deutschen Industrie im Juli auf der Agenda. Am Dienstag werden die Juli-Daten zur Industrieproduktion sowie die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung für September bekannt gegeben.

«Eigentlich laufen die Geschäfte der deutschen Industrie gut», sagt Ralph Solveen von der Commerzbank. Immerhin seien die Auftragseingänge in den vergangenen Monaten gestiegen. Allerdings bleibe es für Unternehmen schwer, die Aufträge auch abzuarbeiten angesichts des Mangels an Rohstoffen und Vorprodukten. «Dies spricht dafür, dass sich der seit Anfang des Jahres zu beobachtende Abwärtstrend bei der Industrieproduktion vorerst fortsetzen wird», selbst wenn die Produktion im Juli auf Vormonatsniveau stabil bliebe.

Die EZB-Sitzung am Donnerstag ist laut Thomas Altmann von QC Partners Höhepunkt der Woche, denn die Europäische Zentralbank werde nicht nur Wachstums- und Inflationsprognosen veröffentlichen. Sie müsse sich auch «zumindest intern mit der Zukunft des Pandemie-Notkaufprogramms PEPP befassen». Über dieses kauft die Zentralbank der Eurozone vorerst bis Ende März 2022 Staats- und Unternehmensanleihen sowie andere Wertpapiere im Umfang von knapp unter 2 Billionen Euro.

«In der Vergangenheit haben die Notenbanker regelmäßig sechs Monate im Voraus die Weichen gestellt. Und angesichts der deutlich angestiegenen Inflationsraten dürften die Stimmen, die eine Beendigung oder zumindest eine Reduzierung fordern, deutlich lauter werden», sagt Altmann. Michael Schubert von der Commerzbank rechnet damit, dass eine Grundsatzentscheidung erneut verschoben wird.

Für Aufmerksamkeit könnten mögliche Aussagen von US-Präsident Joe Biden über die künftige Besetzung der Notenbankspitze sorgen. Laut der Finanzagentur Bloomberg erwägen Bidens Berater, Jerome Powell für eine zweite Amtszeit an der Fed-Spitze zu empfehlen.

Am Donnerstag lädt der Spezialchemie- und Pharmahersteller Merck KGaA zum Kapitalmarkttag ein. Da Analysten mit Aussagen zur Strategie rechnen, könnte dies der Aktie Impulse geben. Außerdem berichtet Oracle, der Konkurrent des Softwarekonzerns SAP, über sein erstes Geschäftsquartal. Am Dienstag legt der Arzneimittelhersteller Dermapharm detaillierte Halbjahreszahlen vor.

© dpa-infocom, dpa:210903-99-76863/5

@ dpa.de

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