Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Enttäuschende Konjunkturdaten aus China haben der jüngsten Dax-Erholung am Montag einen Dämpfer verpasst.

18.10.2021 - 18:42:06

Börse in Frankfurt - Konjunkturdaten aus China verpassen Dax-Erholung Dämpfer. Der deutsche Leitindex schloss mit einem Minus von 0,72 Prozent bei 15 474,47 Punkten, nachdem er in der Vorwoche um rund zweieinhalb Prozent zugelegt hatte. Besser hielt sich der MDax der mittelgroßen deutschen Börsenunternehmen, der letztlich 0,09 Prozent auf 34 389,65 Punkte gewann.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,75 Prozent auf 4151,40 Punkte. Auch an den Börsen in Paris und London ging es abwärts. In den USA notierte der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss praktisch unverändert.

China hatte im dritten Quartal mit einem Wirtschaftswachstum von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr deutlich an Fahrt verloren. Experten hatten im Schnitt mit einem etwas stärkeren Wachstum gerechnet. Nach einem Rekordzuwachs im ersten Quartal ist es der bisher schwächste Wert im laufenden Jahr.

Im Dax ging es für die Anteilsscheine des Kunststoffkonzerns Covestro um 3,3 Prozent bergab. Hier belastete eine gestrichene Kaufempfehlung. Im MDax legten die Rational-Titel um 3,3 Prozent zu.

Die Aktien von Teamviewer reagierten kaum auf aktuelle Personalentscheidungen an der Führungsspitze und stiegen letztlich um 0,1 Prozent. Der Fernwartungssoftware-Spezialist sucht einen Nachfolger für Finanzchef Stefan Gaiser, der mit Ablauf des Vertrags 2022 geht. Der Vertrag von Vorstandschef Oliver Steil wurde derweil bis Oktober 2024 verlängert.

Beim Recycling-Spezialisten Befesa konnten sich die Anteilseigner über ein Kursplus von 4,4 Prozent und den Spitzenplatz im MDax freuen.

Der Euro notierte zuletzt wenig verändert bei 1,1606 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1604 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,26 Prozent am Freitag auf minus 0,23 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,19 Prozent auf 143,79 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,12 Prozent auf 169,11 Punkte.

© dpa-infocom, dpa:211014-99-591726/16

@ dpa.de

Weitere Meldungen

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leichte Erholung erwartet FRANKFURT (dpa-AFX) (Boerse, 03.12.2021 - 07:31) weiterlesen...

DAX-FLASH: Dax vor nächster Erholung - Schaukelbörse geht weiter. Nach den erneuten Verlusten am Vortag folgt nun im Schlepptau festerer US-Börsen die nächste Erholung. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor dem Xetra-Start 0,69 Prozent höher auf 15 369 Punkte. Das von Nervosität geprägte Hin und Her im Bereich von 15 000 und 15 500 Punkten geht damit wohl in die nächste Runde. FRANKFURT - Der Wechsel von Rückfall und Erholung dürfte sich am Freitag bei deutschen Aktien fortsetzen. (Boerse, 03.12.2021 - 07:12) weiterlesen...

INDEX-MONITOR: Daimler Trucks nach Abspaltung für einen Tag in Dax und EuroStoxx ZUG - Wegen der Abspaltung des Geschäfts mit Lastwagen und Bussen vom Autokonzern Daimler wird sowohl der deutsche Leitindex Dax als auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 in der kommenden Woche für einen Tag ein Mitglied mehr haben als regulär. (Boerse, 02.12.2021 - 22:37) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Erholung abgebrochen - 'Anleger misstrauisch'. Die Erholungsgewinne an der Wall Street am heutigen Tag fanden kaum Beachtung. Neben den Sorgen wegen der Ausbreitung der Coronavirus-Variante Omikron belastete den Technologiesektor dies- und jenseits des Atlantiks, dass allem Anschein nach die Nachfrage nach iPhones nachgelassen haben soll. PARIS/LONDON - Europas Börsen haben am Donnerstag die Talfahrt der US-Börsen vom Mittwochabend nachvollzogen und schwach geschlossen. (Boerse, 02.12.2021 - 19:09) weiterlesen...

Börse in Frankfurt - Erneut Verluste: Dax bleibt unter Druck. Zum Börsenschluss verlor der deutsche Leitindex 1,35 Prozent auf 15.263,11 Punkte. Frankfurt/Main - Der Dax hat wieder nachgegeben und damit seinen jüngsten Zickzack-Kurs fortgesetzt. (Wirtschaft, 02.12.2021 - 18:26) weiterlesen...

Deutsche Anleihen: Rendite fällt auf Dreimonatstief. Angesichts anhaltender Corona-Ängste griffen Anleger häufig zu sicheren Alternativen wie festverzinslichen Wertpapieren. Der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future stieg im Tageshoch auf 173,06 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel bis auf minus 0,39 Prozent. Das ist der tiefste Stand seit Anfang September. FRANKFURT - Deutsche Bundesanleihen waren am Donnerstag weiter gefragt. (Sonstige, 02.12.2021 - 18:18) weiterlesen...