Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Ein schnelleres Ende der Niedrigzinspolitik in den USA hat den deutschen Aktienmarkt belastet.

14.06.2018 - 09:57:23

Börse in Frankfurt - Dax verliert vor EZB-Zinsentscheid. Zudem herrscht Unsicherheit, was genau die Europäische Zentralbank (EZB) im Zuge ihrer Zinsentscheidung für den Euroraum an diesem Tag mitteilen könnte.

«Börsianer warten mit Spannung darauf, ob EZB-Präsident Mario Draghi heute neue Details zum Ende des Anleihekaufprogrammes liefert», sagte Thomas Altmann von QC Partners.

Im frühen Handel sank der deutsche Leitindex um 0,44 Prozent auf 12.833,53 Punkte und auch der Leitindex der Eurozone gab ähnlich nach. Die deutschen Nebenwerte-Indizes schwächelten ebenfalls: Der MDax der mittelgroßen Unternehmen büßte 0,47 Prozent auf 26.722,97 Punkte ein. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,18 Prozent auf 2898,01 Zähler.

Auch den Euro-Kurs dürften die Anleger im Blick haben, denn trotz der Signale der Fed kletterte er wieder über die Marke von 1,18 US-Dollar. Ein stärkerer Euro kann den Dax belasten, der zur Wochenmitte ohnehin abermals am Widerstand über 12.900 Punkten abgeprallt war. Die US-Notenbank Federal Reserve hatte den Leitzins am Mittwoch erwartungsgemäß angehoben. Für den weiteren Jahresverlauf stellt sie nun aber zwei statt nur noch einen Zinsschritt in Aussicht.

Im Dax gaben die VW-Vorzugsaktien um 0,8 Prozent nach. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig brummte dem Autobauer in der Dieselaffäre ein Bußgeld über insgesamt eine Milliarde Euro auf. In den USA hatte VW wegen der Dieselaffäre schon bereits Milliardensummen an Strafen zahlen müssen.

Ansonsten standen vor allem kleinere Werte im Blick. Die Aktien von Gerry Weber brachen um 11,4 Prozent ein auf den tiefsten Stand seit September 2005. Wegen eines herben Umsatz- und Gewinnrückgangs im abgelaufenen Quartal hatte der einst im SDax notierte Modekonzern am Vorabend seine Jahresziele gekappt.

Die Papiere des IT-Vermieters Grenke büßten nach dem Beschluss, eine Kapitalerhöhung im Volumen von bis zu 200 Millionen Euro durchzuführen, im SDax 5,3 Prozent ein. Die Titel des Entwicklungsdienstleisters für die Autoindustrie Bertrandt sanken nach vorgelegten Quartalszahlen um 1,2 Prozent.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

WDH/dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 18. bis 22.06.2018 (In der Überschrift wurde das Datum angepasst.) (Boerse, 22.06.2018 - 21:33) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 11. bis 15.06.2018 FRANKFURT - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst der Woche vom 11. (Boerse, 22.06.2018 - 21:31) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 22.06.2018. FRANKFURT - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 22.06.2018 dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 22.06.2018 (Boerse, 22.06.2018 - 21:31) weiterlesen...

Börse in Frankfurt - DAX: Schlusskurse im Späthandel am 22.06.2018. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten). Frankfurt/Main - An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 22.06.2018 um 20:30 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Sonstige, 22.06.2018 - 20:44) weiterlesen...

Börse in Frankfurt - Drohende US-Autoimportzölle lassen den Dax relativ kalt. Er schloss letztendlich mit einem Plus von 0,54 Prozent bei 12.579,72 Punkten. Frankfurt/Main - Der Dax hat am Freitag die Drohung von US-Strafzöllen auf Autoimporte aus der EU vergleichsweise gut verkraftet. (Wirtschaft, 22.06.2018 - 18:48) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Schluss: Drohende US-Autoimportzölle lassen Dax kalt. Nach einem kurzen Rutsch in die Verlustzone berappelte sich der deutsche Leitindex wieder - zum Handelsende schaffte er es mit einem Plus von 0,54 Prozent auf 12 579,72 Punkte sogar auf sein Tageshoch. Dagegen gerieten die Aktien der hiesigen Autoindustrie teils deutlich unter Druck. Gleiches galt für den Chiphersteller Infineon , der einen großen Teil seines Geschäfts mit der Branche macht. FRANKFURT - Der Dax hat am Freitag die drohenden US-Strafzölle auf Autoimporte aus der EU vergleichsweise gut verkraftet. (Boerse, 22.06.2018 - 18:31) weiterlesen...