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Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Die Verkaufswelle am deutschen Aktienmarkt hat sich zu Beginn der neuen Börsenwoche fortgesetzt.

05.08.2019 - 10:21:35

Börse in Frankfurt - Schwacher Wochenstart für den Dax - Angst vor Handelskrieg

Mit der Ankündigung neuer Strafzölle gegen China durch US-Präsident Donald Trump erreicht der Handelskrieg zwischen beiden Großmächten eine neue Eskalationsstufe und setzt die Börsen weltweit schwer unter Druck.

China wertete seine Währung Yuan ab und wies Kreisen zufolge heimische Staatsunternehmen an, keine Agrarprodukte aus den USA mehr zu importieren.

Der Dax verlor im frühen Handel 1,31 Prozent auf 11.717,36 Punkte und erreichte den tiefsten Stand seit Anfang Juni. In der Vorwoche war der deutsche Leitindex um 4,4 Prozent abgesackt, so deutlich, wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der MDax, der die Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen repräsentiert, fiel am Montagmorgen um 1,62 Prozent auf 2. 210,25 Punkte. Der EuroStoxx 50 büßte rund 1,4 Prozent ein.

Aus Branchensicht zählten die Aktienkurse der deutschen Autohersteller und -zulieferer zu den größeren Verlierern. Der sich weiter zuspitzende Zollkonflikt und das damit verbundene Risiko von US-Strafzöllen auch auf Autoimporte belastete den Fahrzeugsektor. Die Papiere von Volkswagen, BMW, Daimler und Continental verloren zwischen 1,5 und 2,2 Prozent.

Unter den Einzelwerten sanken die Aktien von Stabilus um 1,1 Prozent, nachdem der Autozulieferer wegen der anhaltenden Branchenflaute zum dritten Mal in diesem Jahr sein Umsatzziel für 2019 gesenkt hatte.

Bei den Aktien der Metro AG wich die Fantasie um einen höheren Übernahmepreis. Die Papiere verloren am Ende des MDax 5,8 Prozent auf 14,60 Euro. Im Poker um den Handelskonzern wies der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky einen Bericht über eine mögliche Erhöhung des Kaufgebots zurück. Am Freitag war der Metro-Kurs aufgrund der Spekulationen um fast 9 Prozent nach oben geschnellt.

Die Titel von Axel Springer legten um 0,6 Prozent zu und gehörten damit zu den attraktivsten MDax-Werten. Der Medienkonzern teilte mit, dass der Finanzinvestor KKR mit über 20 Prozent der Anteile die nötige Zahl von Aktien für sein Übernahmeangebot erworben hat.

Die Aktien von Scout24 legten um 0,80 Prozent auf 50,65 Euro zu. Der Hedgefonds Elliott forderte von dem Internetportalbetreiber, sein geplantes Aktienrückkaufprogramm auszuweiten und die Plattform AutoScout24 auszugliedern. Diese Maßnahmen wären geeignet, den Kurs der Aktie auf mehr als 65 Euro zu steigern, hieß es.

Die US-Handelsaufsicht FTC will Evoniks Übernahme des US-Unternehmens Peroxychem verhindern. Die Behörde reichte am Freitag Klage gegen den 625 Millionen US-Dollar schweren Deal ein. Der Zusammenschluss würde den Wettbewerb in großen Teilen der Vereinigten Staaten erheblich beschränken, hieß es zur Begründung. Evonik kündigte an, sich zur Wehr zu setzen. Die Evonik-Papiere fielen um 1,8 Prozent.

Die Papiere von Borussia Dortmund verteuerten sich gegen den Trend um 1,6 Prozent. Am Samstag hatte der Fußball-Bundesligist im Supercup mit einem 2:0-Sieg gegen Bayern München für Aufsehen gesorgt. Den Auftritt der Dortmunder werteten alle Beobachter als erste Warnung an den FC Bayern im Kampf um die Meisterschaft.

@ dpa.de

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