Banken, Deutschland

Frankfurt / Main - Die Deutsche Bank plant Medienberichten zufolge große Teile ihres Handelsgeschäfts von London nach Frankfurt zu verlagern.

06.07.2017 - 11:55:24

Verlagerung nach Frankfurt - Medien: Deutsche Bank erwägt Teilabzug aus London. Das Projekt solle innerhalb der nächsten 18 Monate umgesetzt werden, berichteten das «Handelsblatt» und die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Die Überlegungen könnten sich aber noch ändern, je nachdem, wie genau der Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union («Brexit») ausfalle.

Die Bank wolle das Geschäft für europäische Firmenkunden aus der britischen Hauptstadt in ihre Zentrale bringen, berichtete das Handelsblatt. Dabei gehe es um den Umzug von einigen Hundert Mitarbeitern und um 18 000 bis 20 000 Kunden, die künftig mit ihren Konten von Frankfurt aus betreut werden sollten. Daher würden auch die Abwicklung der Wertpapiergeschäfte («Clearing») und Funktionen wie Risikokontrolle, Rechtsabteilung und Berichtssysteme umziehen.

Wegen des Brexits überlegen zahlreiche internationale Banken, Geschäfte von London nach Frankfurt zu verlagern, da die künftigen Vorschriften für Finanzgeschäfte unklar sind.

Deutsche-Bank-Regulierungsvorstand Sylvie Matherat hatte bereits im April gesagt, dass sich das Geldhaus wegen des Brexits mit dem Umzug von Geschäften mit EU-Kunden beschäftigen müsse. 2000 Mitarbeiter könnten betroffen sein, hieß es damals. Auch sei unklar, ob die Bank künftig Millionen von Transaktionen mit kontinentaleuropäischen Kunden in der EU verbuchen müsse. Dann müssten auch die zugehörigen Risikomanager umziehen, was weitere 2000 Mitarbeiter betreffen würde.

Die Deutsche Bank beschäftigt in London rund 9000 ihrer insgesamt 98 000 Mitarbeiter weltweit. Zu den Berichten wollte sie am Donnerstag keine Stellung nehmen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

10.000 Jobs - Bericht: Deutsche Bank plant massiven Stellenabbau. Etwa 10.000 Stellen drohen einem Bericht zufolge wegzufallen. Treffen dürfte es vor allem das Investmentbanking. Der neue Chef der Deutschen Bank Christian Sewing macht Tempo. (Wirtschaft, 23.05.2018 - 16:23) weiterlesen...

Neue Vorschriften - Girokonto: Mehr Durchblick im Gebührendschungel ab November?. Die Finanzhäuser werden bei den Gebühren kreativer - das erschwert einen Vergleich. Geldverdienen ist in der Zinsflaute nicht einfach für Banken und Sparkassen. (Wirtschaft, 22.05.2018 - 10:33) weiterlesen...

NRW am stärksten betroffen - Bericht: Postbank schließt bis Ende 2018 über 100 Filialen. «Am Ende werden es deutlich über 100 in diesem Jahr sein», zitierte die «Bild am Sonntag» Postbank-Vorstandsmitglied Susanne Klöß. Berlin - Die Postbank will bis Ende 2018 etwa jede zehnte ihrer rund 1000 Filialen schließen. (Wirtschaft, 20.05.2018 - 10:23) weiterlesen...

Postbank schließt bis Ende 2018 mehr als 100 Filialen. «Es werden deutlich über 100 in diesem Jahr sein», zitiert die «Bild am Sonntag» Postbank-Vorstandsmitglied Susanne Klöß. Auf einer internen Streichliste, die der Zeitung eigenen Angaben zufolge vorliegt, seien allein 72 über ganz Deutschland verteilte Standorte aufgeführt: von Albstadt (Baden-Württemberg) bis Zwickau (Sachsen). Nordrhein-Westfalen sei demnach mit 21 Schließungen am stärksten betroffen. Die Filial-Schließungen sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Berlin - Die Postbank will bis Ende 2018 etwa jede zehnte ihrer rund 1000 Filialen schließen. (Politik, 20.05.2018 - 02:58) weiterlesen...

Technikpanne bei Sparda-Banken legte Dienste lahm. Bis zum frühen Abend kämpften die Institute deutschlandweit mehrere Stunden lang mit einem technischen Totalausfall. Nach Angaben des Verbandes der Sparda-Banken führten Störungen der IT-Systeme zwischen 11.30 und etwa 17.50 Uhr zu «umfassenden Beeinträchtigungen bei den Dienstleistungen» der Mitgliedsbanken. Unter anderem hätten das Onlinebanking und die Sparda-App nicht zur Verfügung gestanden. Berlin - Kein Geld am Automaten und kein Online-Banking - Kunden der Sparda-Banken mussten sich heute lange gedulden. (Politik, 17.05.2018 - 21:24) weiterlesen...