Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Die Anleger haben sich am Ende einer bis dahin zögerlichen Börsenwoche bei deutschen Aktien doch noch für Gewinnmitnahmen entschieden.

15.01.2021 - 18:28:11

Börse in Frankfurt - Späte Gewinnmitnahmen - Dax gibt deutlich nach

Börsianer sprachen von einer Konsolidierung nach dem starken Jahresauftakt, die sich auch an der Leitbörse in New York zeigte. Anleger scheuten nach der Rekordrally des Dax bis über 14.100 Punkte neue Risiken wegen der weiterhin grassierenden Corona-Pandemie und der Diskussion über eine zeitnahe Verschärfung von Restriktionen.

Am Ende gab der Leitindex um 1,44 Prozent auf 13.787,73 Zähler nach. Auf Wochensicht brockte ihm dies ein Minus von 1,9 Prozent ein. Während die Bestmarke bei dem Leitindex nun schon eine Woche zurückliegt, hatte der MDax am Vortag noch einen höheren Rekord aufgestellt. Mit einem Abschlag von 1,70 Prozent auf 31.035,92 Punkte fiel der Abwärtsdruck bei dem Index der mittelgroßen deutschen Werte dann sogar noch etwas größer aus.

In der Verkaufswelle verpufften letztlich auch erleichternde Nachrichten von SAP. Die stark in den Handel gestartete Aktie ging trotz guter vorläufiger Quartalszahlen 0,65 Prozent tiefer aus dem Handel. Gar nicht gut an kam der Vorwurf unfairer Wettbewerbspraktiken von General Electric an Siemens Energy. Nach gutem Lauf zog die Meldung bei den Aktien einen Rücksetzer um 6,3 Prozent nach sich. Die Amerikaner werfen dem Kontrahenten vor, mit verbotenen Methoden mehrere Gasturbinen-Aufträge ergattert zu haben.

Zuletzt sehr gut gelaufene Aktien wurden allgemein gemieden. Auch die Aktien von Westwing, die im vergangenen Jahr zum besten SDax-Wert wurden, verloren nach Geschäftszahlen und einem weiteren Rekordhoch im Frühhandel 7,6 Prozent. Verfehlte Jahresziele schickten die Aktien des IT-Beraters SNP sogar mit 9,7 Prozent auf Talfahrt.

Für negativen Gesprächsstoff sorgten sonst noch die Aktien von Varta, die im MDax um 5,4 Prozent absackten. Auslöser war ein Bericht, dem zufolge die Tech-Schwergewichte Samsung und LG Electronics eigene Mikrobatterien fertigen wollen.

Der EuroStoxx 50 verlor letztlich 1,15 Prozent auf 3599,55 Zähler. An den Börsen in Paris und London bewegten sich die Abschläge in ähnlichen Größenordnungen. In New York konnte der Dow Jones Industrial sein Minus vor dem langen Wochenende und dem bald anstehenden Machtwechsel in Washington zuletzt auf ein halbes Prozent reduzieren.

Der Eurokurs gab weiter nach, zuletzt wurden 1,2097 Dollar gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2123 (Donnerstag: 1,2124) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8249 (0,8248) Euro. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,55 Prozent am Vortag auf minus 0,56 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,05 Prozent auf 146,17 Punkte. Der Bund-Future lag mit 177,65 Zählern mit 0,01 Prozent im Minus.

© dpa-infocom, dpa:210115-99-35342/6

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutsche Anleihen: Zinsanstieg geht die Puste aus. Der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future stieg zu Handelsbeginn kräftig um 0,56 Prozent auf 173,28 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe betrug minus 0,27 Prozent. FRANKFURT - Deutsche Bundesanleihen haben am Freitag einen Teil ihrer herben Verluste der vergangenen Tage aufholen können. (Sonstige, 26.02.2021 - 12:28) weiterlesen...

Aktien Europa: Indizes unter Druck - Inflationsangst contra Impfhoffnung. Der weiterhin starke Anstieg der Renditen am US-Anleihemarkt schürt bei den Börsianern Inflationsängste. Dies hatte am Vorabend bereits die Wall Street belastet, und auch in Asien war es in der Folge deutlich abwärts gegangen. PARIS/LONDON - Europas Aktien haben am Freitag im Sog schwacher Vorgaben der Überseebörsen nachgegeben. (Boerse, 26.02.2021 - 12:12) weiterlesen...

Aktien Frankfurt: EZB-Aussagen stützen Bullen im Kampf gegen die Bären. Der Dax der mittelgroßen Unternehmen gab zuletzt um 0,57 Prozent auf 31 459,12 Punkte nach. FRANKFURT - Äußerungen aus den Reihen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben die wachsenden Inflationssorgen am deutschen Aktienmarkt am Freitag gedämpft. (Boerse, 26.02.2021 - 12:05) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Entlastungssignale der Bafin-Prüfung lassen Grenke anspringen. Am Vormittag sprangen sie an der SDax-Spitze um 14,8 Prozent auf 33,88 Euro nach oben. Auf einem Hoch seit zwei Wochen sprachen Börsianer aber weiter noch nicht von einem Befreiungsschlag. Immerhin schafften es die Papiere aber über die als kurzfristiger Indikator beliebte 21-Tage-Durchschnittslinie. FRANKFURT - Die Grenke-Aktien haben am Freitag angesichts schwelender Bilanzbetrugsvorwürfe mit einem Kurssprung auf einen als entlastend gewerteten Zwischenbericht einer laufenden Sonderprüfung reagiert. (Boerse, 26.02.2021 - 11:41) weiterlesen...

DAX-TECHNIK: Niveau um 13700 Punkte ist gute Kaufgelegenheit - Index Radar. Damit habe sich gezeigt sich, dass Investoren mehrheitlich dieses Preisniveau als gute Kaufgelegenheit wahrnähmen, schrieb der Charttechniker Andreas Büchler von Index Radar in einer aktuellen Einschätzung. FRANKFURT - Der Dax hat sich am Freitag nach seinem anfänglichen kräftigen Rutsch bis unter 13 700 Punkte rasch gefangen. (Boerse, 26.02.2021 - 11:24) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Metzler hebt Commerzbank auf 'Buy' und Ziel auf 7 Euro. Der jüngste Anstieg der deutschen Staatsanleihen könnte eine entscheidende Weichenstellung für die Erträge der Bank sein, schrieb Analyst Jochen Schmitt in einer am Freitag vorliegenden Studie. Es gebe bei der Commerzbank einen sehr hohen Zusammenhang zu steigenden Zinsen, da die Einlagen von Privat- und Unternehmenskunden einen bedeutenden Anteil im Mix des Geldhauses ausmachten. FRANKFURT - Das Bankhaus Metzler hat die Commerzbank-Aktie von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 5,40 auf 7,00 Euro angehoben. (Boerse, 26.02.2021 - 11:23) weiterlesen...