Italien, Deutschland

Frankfurt / Main - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich fürs Stillhalten entschieden.

19.09.2017 - 18:25:25

Börse in Frankfurt - Dax kaum verändert - Warten auf US-Notenbank. Vor den mit Spannung erwarteten Aussagen der US-Notenbank (Fed) zur Geldpolitik am Mittwoch wollten die Investoren keine allzu großen Risiken eingehen.

So schloss der deutsche Leitindex Dax lediglich 0,02 Prozent höher bei 12 561,79 Punkten. Der MDax, in dem die Aktien mittelgroßer Konzerne vertreten sind, trat mit plus 0,05 Prozent ebenfalls nahezu auf der Stelle bei 25 412,39 Zählern. Im TecDax ging es hingegen weiter recht deutlich bergauf. Der Technologiewerte-Index stieg um 0,54 Prozent auf 2398,90 Punkte und bewegt sich damit auf dem Niveau von Anfang 2001. Der TecDax hat nunmehr seit Jahresbeginn fast ein Drittel an Wert gewonnen - und sich somit wesentlich besser geschlagen als die anderen Indizes.

Von der Fed werde zwar erwartet, dass sie beim Leitzins zunächst alles beim Alten belässt, sagte Marktbeobachter Jens Klatt. Für Spannung dürfte aber die Rhetorik hinsichtlich einer möglichen Leitzinserhöhung im Dezember sorgen. Sollte der US-Dollar im Zuge der Aussagen gestärkt und der Euro damit geschwächt werden, könnte der Dax zulegen. Eine schwache Gemeinschaftswährung kann die Exporte der Dax-Konzerne in Länder außerhalb der Eurozone erleichtern.

Im Dax schoben sich die Aktien der Deutschen Telekom am Nachmittag an die Index-Spitze und schlossen gut 3 Prozent höher. Die US-Mobilfunktochter des Telekomkonzerns und der viertgrößte US-Mobilfunker Sprint sollen sich nach einem Bericht des US-Fernsehsenders «CNBC» in aktiven Fusionsgesprächen befinden. T-Mobile US und Sprint sowie die jeweiligen Mütter Deutsche Telekom und Softbank unterhielten sich über einen Zusammenschluss auf Basis eines Aktientausches, berichtete das US-Medium unter Berufung auf Eingeweihte.

Für Fantasie sorgten zudem Aussagen des Logistikunternehmers Klaus-Michael Kühne, der laut einem Interview mit einem größeren Einfluss bei VTG und Hapag-Lloyd liebäugelt. Die Aktien des Güterwaggon-Vermieters und die der Reederei verteuerten sich um gut 1 beziehungsweise knapp 3 Prozent.

Die Aktien von Hugo Boss hingegen belastete ein negatives Votum der US-Bank Morgan Stanley. Sie standen mit einem Abschlag von 3,64 Prozent auf dem letzten MDax-Platz. Analystin Louise Singlehurst sieht die neue Strategie des Modekonzerns skeptisch und kürzte ihre Schätzungen.

Auch an anderen europäischen Börsenplätzen hielten sich die Bewegungen insgesamt in Grenzen: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,13 Prozent auf 3531,18 Punkte zu. Der Pariser Leitindex CAC-40 und der Londoner FTSE 100 schlossen ebenfalls moderat höher. In den USA setzte der US-Leitindex Dow Jones Industrial seine Rekordjagd fort und präsentierte sich zum Handelsschluss in Europa ebenfalls leicht im Plus.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,22 Prozent am Vortag auf 0,23 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,08 Prozent auf 141,21 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,01 Prozent auf 161,07 Punkte vor. Der Kurs des Euro stieg: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1972 (Montag: 1,1948) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8353 (0,8370) Euro.

@ dpa.de

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