DAX, MDAX

Frankfurt / Main - Die Angst vor steigenden Zinsen und einer schwächeren Konjunktur hat auch heute den deutschen Aktienmarkt belastet.

11.10.2018 - 14:54:24

Börse in Frankfurt - Dax grenzt die Tagesverluste etwas ein. Der Dax büßte am Nachmittag weitere 0,78 Prozent auf 11.621,36 Punkte ein.

Immerhin konnte er im Tagesverlauf die Verluste eingrenzen, im Tagestief hatte er noch 1,7 Prozent eingebüßt auf den niedrigsten Stand seit März 2017.

Die Postbank schrieb von einem «Mix aus Handelsstreit, Brexit, Sorgen um Italien und die Weltkonjunktur sowie hinsichtlich stärker steigender Zinsen», der die Börsen belaste. Der Index der mittelgroßen Werte, der MDax, rutschte um 1,34 Prozent auf 23.810,89 Punkte ab. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone büßte 1,06 Prozent auf 3232,16 Punkte ein.

Bei den Einzeltiteln ragten die Aktien von Bayer heraus mit einem Gewinn von fast fünf Prozent. Damit verhinderte das Dax-Schwergewicht noch höhere Verluste des Leitindex. Eine Richterin in den USA hat dem Agrarchemiekonzern Hoffnung gemacht, dass es im Prozess um Glyphosat möglicherweise zu niedrigeren Entschädigungszahlungen kommen könnte.

Papiere von Dialog Semiconductor wurden von einer Neuordnung der Partnerschaft des Chip-Herstellers mit dem wichtigen Kunden Apple befeuert. Sie schossen zeitweise um fast 30 Prozent nach oben.

Unter Druck gerieten vor allem konjunkturabhängige Aktien wie Lufthansa und Thyssenkrupp sowie Papiere aus der Technologiebranche wie Infineon und SAP. Aktien des Anlagenbauers Gea büßten zudem nach einem verhalteneren Ausblick für die Gewinnmargen 3,3 Prozent ein.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,38 Prozent am Vortag auf 0,34 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,23 Prozent auf 140,28 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,03 Prozent auf 158,16 Punkte zu. Der Euro legte zu und notierte am Nachmittag mit 1,1577 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1500 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8696 Euro gekostet.

@ dpa.de

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