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Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Die Aktienkurse in Frankfurt haben durch den iranischen Vergeltungsangriff auf US-Basen im Irak einen Rückschlag erlitten.

08.01.2020 - 10:33:25

Börse in Frankfurt - Dax mit moderaten Verlusten nach Zuspitzung in Nahost. Der Schrecken fiel jedoch kleiner aus als unmittelbar nach dem Ereignis befürchtet.

Der deutsche Leitindex Dax fiel im frühen Handel um 0,67 Prozent auf 13.138,80 Punkte. In der Nacht hatte es aus Angst vor einem möglichen neuen Krieg im Nahen Osten noch nach einem Rutsch unter die Marke von 13.000 Punkten ausgesehen. Für den MDax ging es zur Wochenmitte um 0,69 Prozent auf 28.091,09 Punkte nach unten. Der EuroStoxx fiel um 0,55 Prozent auf 3738,57 Zähler.

Der Iran bezeichnete Attacken auf die vom US-Militär genutzten Stützpunkte im Irak als «Akt der Selbstverteidigung» nach der Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani. Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif selbst schrieb jedoch auf Twitter, man strebe nicht nach Eskalation oder Krieg. Marktexperte Jim Reid von der Deutschen Bank sprach denn auch davon, dass «die Kursbewegungen an den Finanzmärkten den Eindruck vermitteln, dass die Märkte nicht mit einer umfassenden Konfrontation rechnen».

Die Aktien der Lufthansa wurden noch einmal durch den höheren Ölpreis belastet, sie verloren 1,4 Prozent. Die Fluggesellschaft teilte außerdem mit, vorerst nicht mehr im iranisch-irakischen Luftraum zu fliegen.

Für Aufsehen sorgte der Batteriehersteller Varta mit einem Kurseinbruch um 20 Prozent. Eine Commerzbank-Studie, in der Konkurrenzdruck für den Batteriehersteller thematisiert wurde, trübte die Stimmung der Anleger. Angesichts der Unsicherheit in dieser Angelegenheit strich der Analyst Stephan Klepp seine bisherige Kaufempfehlung.

Eine positive Ausnahme im Dax waren die 1,4 Prozent höheren Covestro-Aktien nach einer Hochstufung auf «Outperform» durch die Credit Suisse. Analyst Chris Counihan setzt in seiner Studie auf ein bald verbesserten Nachfragesituation für den Kunststoffkonzern. Damit dürfte sich auch die Gewinnentwicklung ihrem Tiefpunkt nähern.

BASF dagegen wurden von der Credit Suisse im Gegenzug auf ein neutrales Votum abgestuft. Hier zeigte sich Counihan vorerst pessimistisch für bestimmte Geschäftsbereiche des Chemiekonzerns. Dessen Aktien büßten am Morgen als zweitgrößter Dax-Verlierer 1,2 Prozent ein.

Unter den Nebenwerten fielen Deutsche Euroshop mit einem Kursrutsch um 7 Prozent auf. Hier belasteten angekündigte Bewertungsverluste im abgelaufenen Geschäftsjahr die Kurse.

@ dpa.de

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