Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Die 13.000-Punkte-Marke scheint auch für den Dax eine zu hohe Hürde zu sein.

17.05.2018 - 10:47:25

Börse in Frankfurt - 13.000 Punkte bleiben hohe Hürde für den Dax. Gut eine Stunde nach Handelsbeginn notierte der wichtigste deutsche Aktienindex 0,02 Prozent im Plus bei 12.999,16 Punkten.

Nach einer wochenlangen Erholung müht er sich nun schon seit Tagen vergeblich, die viel beachtete Marke dauerhaft zu überwinden.

Während der schwache Euro den Dax stützt, gibt es weiterhin Gegenwind durch politische Risiken sowie die steigenden Anleiherenditen in den USA. Zudem liegen für den Dax um die 13.000 Punkte gleich mehrere technische Widerstände.

Die anderen deutschen Indizes zeigten kaum mehr Dynamik als der Dax: Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,27 Prozent auf 26.687,46 Punkte, während der Technologiewerte-Index TecDax um 0,05 Prozent auf 2780,52 Zähler nachgab. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,13 Prozent auf 3567,41 Punkte hoch.

In der hiesigen Berichtssaison zeichnet sich ein weiterer eher ruhiger Tag ab: Auf der Agenda stehen zwar einige Quartalszahlen - allerdings wie schon zur Wochenmitte nur von Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe.

Beim Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA hatten die Anleger auch ohne Geschäftsresultate Grund zur Freude: Ermutigende Zwischenergebnisse aus einer Lungenkrebsstudie zum Mittel Tepotinib bescherten den Aktien einen Kurssprung von 2,82 Prozent und den Spitzenplatz im Dax.

Im MDax führten Ceconomy-Titel mit plus 5,34 Prozent die Gewinnerliste an. Der Elektronikhändler machte im zweiten Geschäftsquartal operativ weitere Fortschritte: Nachdem im Weihnachtsgeschäft noch Rabattschlachten und hohe Kosten belastet hatten, wirkten sich nun die eingeleiteten Sparmaßnahmen sowie höhere Service-Erträge und wegfallende Einmaleffekte positiv aus.

Der Medienkonzern RTL erlitt hingegen einen Kursrutsch von 5,74 Prozent. Der starke Euro machte zu Jahresbeginn den Großteil des Wachstums im operativen Geschäft zunichte, so dass der Umsatz stagnierte. Zudem klammert der ProSiebenSat.1-Konkurrent bei der bestätigten Umsatzprognose für 2018 jetzt die möglichen Folgen von Währungsschwankungen aus.

Daneben legten einige Vertreter aus dem SDax der geringer kapitalisierten Firmen Zahlen vor. Bester Wert waren die Anteilsscheine von Patrizia Immobilien, die um 7,68 Prozent nach oben schnellten.

@ dpa.de

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